Intel Skylake: Alle CPUs bis auf Core i7-6700K werden günstiger
Die Liefersituation von Intels Skylake-CPUs wird im PCGH-Preisvergleich zunehmend besser. Der Core i5-6500 ist inzwischen für unter 200 Euro zu haben, zudem sind die ersten Core i3 und Pentiums verfügbar. Einzig das Topmodell, der Core i7-6700K, stellt weiterhin die Ausnahme dar und ist so gut wie nicht zu haben.
Nachdem der Core i5-6400 vor etwa zwei Wochen als erster Skylake-Prozessor unter die 200-Euro-Marke gesunken ist, haben sich die Preise weiter nach unten hin eingependelt (Übersicht aller verfügbaren CPUs). So kostet das besagte Einsteigermodell nunmehr rund 185 Euro, der i5-6500 ist zumindest als Tray-Version für knapp 195 Euro zu haben, die Boxed-Ausführung sollte noch folgen. Gegenüber dem i5-6400 ist der geringe Aufpreis viel Wert: 500 MHz legt der i5-6500 beim Basistakt drauf, damit kann er auch in Spielen überzeugen (wenn man nicht gerade von einem jüngeren Intel-Vierkerner aufrüsten möchte).
Der Core i5-6600K ist nun unter die 250-Euro-Marke gesunken und mit über 40 liefernden Händlern sehr gut verfügbar. Anders verhält es sich mit dem i7-6700K, der weiterhin als Sorgenkind der Skylake-Familie fungiert. Zum Zeitpunkt, als diese Zeilen geschrieben wurden, war der lediglich bei einem Shop als verfügbar gelistet – bei einem Preis von 480 Euro. Spätestens gegenüber dem Core i7-5820K ist das Angebot vollends attraktivlos. Der i7-4790K ist übrigens wie gehabt für unter 350 Euro zu haben.
Darüber hinaus bewegt sich nun auch etwas im niedrigeren Preisbereich. Mit dem Core i3-6300 ist der erste SMT-Zweikerner lieferbar, darunter winken die ersten Pentium-CPUs. Aktuell gibt es noch wenige Händlereinträge, die Preise sollten sich auch hier noch in den kommenden Wochen einpendeln. Im Preisvergleich lassen sich übrigens die neuen Verpackungen finden, die wie schon bei den großen Brüdern ein Face-Lifting erfahren haben.

Licht am Horizont - tonerdiskont.de und Voelkner stehen seit heute Nacht bei Geizhals mit 345,- EUR je i7-6700K
Lieferbarkeit ab 09-16.11. - Zumindest habe ich so einen niedrigen Preis noch nicht gesehen für das Modell.
Mit würdig meine ich lediglich, die Möglichkeit den Sockel aufzurüsten ohne Leistungseinbuße.
Übertakten brauche ich nicht, dafür ist es in meinem Case zu "stickig"
Wenn einer an den aktuellen Wucherpreisen verdient, sind es wahrscheinlich die Händler. Die MSRP des 6700K ist identisch zum 4790K.
Desweiteren muss bei Massenprodukten vorallem Umsatz generiert werden. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass Intel bewusst Produkte zurück hält, nur um mit Macht den Profit zu erhöhen. Zumal die Margen für das bisschen Silizium mehr als deckend sein werden.
Man kann natürlich überall Verschwörungen sehen.
Hintergrund ist, dass ich zum Jahreswechsel auch gerne den Sockel wechseln würde.
Im Moment wären die Alternativen, wenn Du nicht übertakten willst, i5-6500/6600, oder, mit Hyperthreading, der i7-6700.