Skylake Non-K-OC: Intel kommentiert das Microcode-Update

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Skylake Non-K-OC: Microcode-Update von Intel kommentiert
Quelle: PC Games Hardware

Spätestens jetzt ist es ganz offiziell: Intel forciert mehr oder weniger stark ein Microcode-Update bei Skylake-CPUs, um das Übertakten von Non-K-Modellen über den Baseclock zu unterbinden. Man sehe das OC bei solchen Prozessoren nicht vor und könne einen entsprechenden Betrieb nicht garantieren.

Nachdem Asrock mit dem Übertakten von Non-K-CPUs der Skylake-Generation als Sky OC offiziell vermarket hat, ließen sich kurze Zeit später BIOS-Updates auf der Webseite finden, bei denen ebendiese Funktion wieder blockiert wird. Grund ist ein Microcode-Update für die entsprechenden CPUs, das mit dem neuen BIOS aufgespielt wird. Gegenüber der US-amerikanischen Webseite pcworld.com hat sich Intel nun zu Wort gemeldet:

"Intel verteilt regelmäßig Updates für unsere Prozessoren, die unsere Partner freiwillig in ihr BIOS integrieren können. Das zuletzt zur Verfügung gestellte Update beinhaltet unter anderem Code, der sich mit unserer Position deckt, keine Übertaktung von Prozessoren zu empfehlen, die nicht darauf ausgelegt sind. Des Weiteren garantiert Intel nicht den Betrieb eines Prozessors abseits seiner Spezifikationen".

Zumindest bei Asrock wird Intel wohl etwas mehr Druck ausgeübt haben, da der Hersteller das Sky OC sogar auf H170- und B150-Mainboards (mit entsprechendem Taktgenerator) bringen wollte. Ob die anderen Hersteller das Microcode-Update noch in kommende BIOS-Versionen integrieren werden, wird sich zeigen müssen. Da Asus, Gigabyte, MSI und Co. das Non-K-OC nie beworben haben und die entsprechenden BIOS-Versionen nicht auf den eigenen Webseiten zum Download angeboten werden, würden wir nicht zwingend davon ausgehen. Im Falle von Asrock bietet es sich an, das aktuelle BIOS nicht zu installieren und etwaige Windows-Updates mit Microcode-Update zu deaktivieren. BIOS-Versionen, die das Übertakten von Skylake-CPUs ohne K-Suffix erlauben, finden Sie übrigens von allen großen Herstellern auf overclockers.guide.

Quelle: pcworld.com

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    • Kommentare (68)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Partner dürfen diese freiwillig integrieren,
        außer Asrock. Geil.

        Das Übertakten über Refereztakt hat die Scene damit großwerden lassen, schade das Ganze.
        Marktwirtschaft. Beides sollte es geben dürfen. Schön für den Zukünftigen Nachwuchs. Alles was Spaß macht wird ein em genommen.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Partner dürfen diese freiwillig integrieren,
        außer Asrock. Geil.

        Das Übertakten über Refereztakt hat die Scene damit großwerden lassen, schade das Ganze.
        Marktwirtschaft. Beides sollte es geben dürfen. Schön für den Zukünftigen Nachwuchs. Alles was Spaß macht wird ein em genommen.
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von JanFrederick
        Ja da habe ich wohl etwas übertrieben.
        Ändern kann die Tatsache nur AMD, denn Konkurenz belebt das Geschäft Aber wenn man sich die Entwicklung der reell benötigten Prozessorleistung in Games anschaut wird mein Haswell XEON noch sehr lange seine Dienste verrichten
        Absolut! Und deshalb: go, AMD!
        gRU?; cAPS
      • Von JanFrederick PC-Selbstbauer(in)
        Ja da habe ich wohl etwas übertrieben.
        Ändern kann die Tatsache nur AMD, denn Konkurenz belebt das Geschäft Aber wenn man sich die Entwicklung der reell benötigten Prozessorleistung in Games anschaut wird mein Haswell XEON noch sehr lange seine Dienste verrichten
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von JanFrederick
        Wie du schon richtig sagst sind da schon Milliarden reingeflossen. Deshalb möchte eine Firma das Geld auch wieder raus haben. Selbiges ist auch in der Pharmaindustrie anzutreffen. Kosten aus Jahre an Forschung müssen in kurzer Zeit erwirtschaftet werden, da nach ein paar Jahren Ratiopharm und Co. das Produkt "nachbauen" dürfen. Bei einem Prozessor zahle ich den Mehrwert, den mir eine schnellere Variante bietet. Bei Hobbyoverclockern ist der Mehrwert natürlich nicht zu quantisieren, aber z.B. eine "Renderfarm" würde von ca. 1GHz mehr Kerntakt durchaus profitieren. Da Firmen jedoch aufgrund von Zuverlässigkeitsgründen nicht übertackten werden die XEON Prozessoren in verschiedenen Geschwindigkeiten angeboten. Mit safftigen Preisunterschieden.

        ARK | Prozessor-Funktionsfilter

        Bei IBM geht es sogar soweit, dass alle Kerne eingebaut sind und je nach Bedarf von einem Techniker freigeschaltet werden können.
        Ich kann das schon zu einem gewissen Grad verstehen. Bei dem in der News genannten Problem halt eher nicht, da es sich hier um den Bruchteil eines Bruchteils der gesamten Käuferschicht handelt, denen hätte man auch ohne schlechtes Gewissen die Übertaktungsfähigkeit erhalten können, genau wie man auch den XEON E3-1230 auf Consumerboards hätte erhalten können. Die "Verluste" durch sowas hätte Intel wahrscheinlich in seiner ganzen Unternehmensgeschichte nicht gemerkt, aber sei es drum. Dass man hardwaretechnisch identische Bauteile mit unterschiedlichen Microcodes für unterschiedliches Geld verkauft, finde ich aber grundsätzlich okay. Man könnte auch technisch schwächere Hardware einsetzen, aber das wäre für den Hersteller wahrscheinlich nur teurer.
        Mein vorheriger Post beschränkte sich eher auf den Vergleich zwischen Auto - CPU
        gRU?; cAPS
      • Von JanFrederick PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von cPT_cAPSLOCK
        Um Siliziumscheiben herzustellen, hätte man nicht Milliarden in die Grundlagenforschung investieren brauchen. Im Prozessor sind an jeder Stelle elektrische Felder im Betrieb, erreichbare Spitzenströme, Störstellenkonzentrationen im Kristallverbund, auftretende Kapazitäten, das auftreten von Quanteneffekten, uvm. uvm. optimiert, sodass deine CPU überhaupt das tut, was sie soll - und das möglichst zuverlässig.
        gRU?; cAPS
        Wie du schon richtig sagst sind da schon Milliarden reingeflossen. Deshalb möchte eine Firma das Geld auch wieder raus haben. Selbiges ist auch in der Pharmaindustrie anzutreffen. Kosten aus Jahre an Forschung müssen in kurzer Zeit erwirtschaftet werden, da nach ein paar Jahren Ratiopharm und Co. das Produkt "nachbauen" dürfen. Bei einem Prozessor zahle ich den Mehrwert, den mir eine schnellere Variante bietet. Bei Hobbyoverclockern ist der Mehrwert natürlich nicht zu quantisieren, aber z.B. eine "Renderfarm" würde von ca. 1GHz mehr Kerntakt durchaus profitieren. Da Firmen jedoch aufgrund von Zuverlässigkeitsgründen nicht übertackten werden die XEON Prozessoren in verschiedenen Geschwindigkeiten angeboten. Mit safftigen Preisunterschieden.

        ARK | Prozessor-Funktionsfilter

        Bei IBM geht es sogar soweit, dass alle Kerne eingebaut sind und je nach Bedarf von einem Techniker freigeschaltet werden können.
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