Bericht: Skylake-U im November, Desktop-Version wenig später, Broadwell-E im Q1/2016
Einem neuen Bericht zufolge wird Intel auf der Computex im Juni 2015 Skylake-U vorstellen, die Desktop-Variante Skylake-S soll wenig später folgen. Außerdem spricht der VR-Zone-Bericht vom ersten Quartal 2016 als Veröffentlichungstermin für Broadwell-E.
VR-Zone hat einen Bericht mit zahlreichen neuen Informationen und Terminen veröffentlicht. Dem chinesischen Magazin zufolge soll bereits im Juni 2015, also zur diesjährigen Computex, Skylake-U vorgestellt werden. Das ist insofern verwunderlich, da Broadwell-U damit nach nur fünf Monaten bereits wieder abgelöst werden würde. Im Desktop-Bereich soll ab Mitte des zweiten Quartals mit Broadwell (vier Kerne, TDP von maximal 65 Watt, Iris-Pro-Grafik, eDRAM) die 14-nm-Fertigung Einzug erhalten. Ebenso erwähnenswert ist der Zusatz "unlocked". Üblicherweise gehen wir dabei von einem offenen Multiplikator aus, der von Intel bekannte K-Zusatz fehlt an dieser Stelle jedoch.
Im High-End-Bereich wird Broadwell-E die nächste Generation sein, der von VR-Zone veröffentlichten Roadmap zufolge werden diese CPUs im ersten Quartal 2016 erscheinen. Im Vergleich zu Haswell-E soll die TDP nach wie vor bei 140 Watt liegen, Nutzer dürften stattdessen aber von höheren Taktraten profitieren. Wie seriös die Quellen von VR-Zone sind, ist nicht bekannt. Auf der Computex 2015 im Juni dürften wir diesbezüglich mehr erfahren. Bis dahin halten wir Sie auf unserer Themenseite zu Intel-CPUs auf dem Laufenden.




Intel: Sechs neue Skylake-Chipsätze im Überblick - Starker Anstieg der PCIe-Lanes
In einer Konfiguration mit 6 USB-3-Ports und 6×SATA wären bis zu 14-PCI-Express-Lanes vom Chipsatz nutzbar. Derzeit sind 4× USB 3.0, 6× SATA und 8× PCI-Express das Höchste der Gefühle.
Auf seiten der Mainstream-CPUs sind keine Änderungen bekannt. Das Sockel-1151-Format spricht gegen die Einführung zusätzlicher großer I/O-Blöcke. Man also weiterhin 16 Lanes für die Grafikkarte, aber der PCH ist endlich in der Lage, größere Mengen schneller Peripherie (M.2, TB, USB 3.1,...) anzubinden.
Wahrscheinlich wurden die danach sowieso an AMD verkauft und haben den Bulldozer entwickelt.
Allerdings muss man zur Ehrenrettung der Ingenieure auch sagen: Netburst sollte hohe Rechenleistungen durch hohe Taktraten bei kleinen DIEs erreichen. Genau das hat Northwood auch gemacht. Von akzeptablen Stromverbrauch war nie die Rede. Wer Ingenieuren falsche Vorgaben macht, wird mit Prescott abgestraft
Muss nicht unbedingt eine K CPU sein, solang ich mein Speicher mit vollen 2400MHz fahren kann.
Das glaube ich nicht. Ich gehe davon aus dass du eine K CPU haben willst und da rechne ich stark mit DDR4 only Boards.
Die DDR3 Sache ist meist für OEM Hersteller damit sie preiswerter bauen können da die Preise für DDR4 ja offenbar nicht sinken.
Hmm...möchte eigentlich gerne aufrüsten, wenn die ersten 14nm Desktop CPUs vom Band rollen. Aber ich möchte nicht auf DDR4 wechseln, die Neuerungen sind nicht wirklich der Hammer und einen richtigen Nutzen habe ich davon auch nicht. Möchte nur ungern meine 16Gig 2400MHz CL10 wieder austauschen.
Hieß es nicht, dass der Speicherkontroller DDR3 und 4 unterstützen wird? Könnte dann ja sein, dass wieder solche Boards rauskommen (wie damals DDR2/3) mit 2xDDR3 und 2xDDR4 Bänken, oder?
Von wem wurde Westmere gebaut?^^