Windows 10: Neuer Patch mit Intel-Microcode gegen Spectre und L1TF
Microsoft verbreitet einen Windows-10-Patch, welcher ein neues Microcode-Update von Intel enthält, um gegen die beiden Spectre-Varianten V3a und V4 sowie gegen den L1-Terminal-Fault-Exploit zu schützen. Dabei werden auf unterstützten Intel-CPUs aus den Familien Skylake, Coffe & Kaby Lake und Broadwell die Schutzfunktionen gegen L1TF und Spectre V3a automatisch aktiviert, der Schutz gegen Spectre V4 muss händisch eingeschaltet werden.
Die Sicherheit von Computern mit Intel -Prozessoren und dem Betriebssystem Windows 10 wurde mit dem aktuellsten Windows-Patch gesteigert. Mit diesem liefert Microsoft unter anderem Microcode-Updates für die aktuellen Prozessoren aus Santa Clara aus, durch welche Schutz gegen die Angriffe L1 Terminal Fault (L1TF) sowie die Spectre-Varianten V3a und V4 geboten werden soll.
Microcode für Skylake, Kaby Lake und Broadwell
Um genauer zu sein handelt es sich um den Patch KB4465065, der als Teil des Updates auf die Betriebssystemversion 1809 (Windows Oktober 2018 Update) sowie mit dem Windows Server 2019 verbreitet wird. Bisher ist die Sicherheitsverbesserung über Microcode nur für Prozessoren basierend auf den Architekturen Skylake, Coffee Lake, Kaby Lake und Broadwell einschließlich sämtlicher Subarchitekturen (eine genauere Auflistung befindet sich in der offiziellen Patch-Beschreibung von Microsoft) erhältlich und nur für die zuvor genannten Windows-10-Versionen. Ob Microsoft den Patch auch für ältere Betriebssysteme ausliefern möchte, ist bisher nicht bekannt. Bereits im Frühjahr hat sich die Firma aus Redmond entschieden, Microcode-Updates von Intel als Teil der Windows-Patches auszuliefern, wodurch BIOS-Updates des Mainboards gegen Spectre - falls überhaupt vorhanden - unnötig wurden.
Mehr zum Thema: Foreshadow & L1 Terminal Fault: Neue Sicherheitslücken bei Intel-CPUs
Nach Installation des Patches werden automatisch die Sicherheitslücken L1 Terminal Fault und Spectre V3a geschlossen. Um auch gegen den Spectre-V4-Angriff geschützt zu sein, muss eine manuelle Anpassung in der Registry-Datei vorgenommen werden - diese Entscheidung haben Intel und Microsoft wohl gefällt, da die Schutzfunktion einen messbaren Verlust an CPU -Leistung mit sich bringt; laut Angaben des Prozessorherstellers sinken bei aktiven Spectre-V4-Schutz die Ergebnisse des Sysmark-2014-SE-Benchmarks und des Integer-Tests von SPEC um etwa zwei bis acht Prorent.
Quelle: Microsoft via Computerbase.de


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Wer sich ein genaueres Bild davon machen will, dem sei folgende Seite und besonders die beiden untersten Videos zu empfehlen: Meltdown and Spectre
Um die Sicherheit zu erhöhen verwende ich eine TPM-Hardwarelösung und hoher Verschlüsselung.
Ist mir lieber als Leistung zu verlieren oder Systemprobleme zu bekommen.
Jeder kann sich absichern oder besser gesagt etwas dafür tun.
Trotzdem installiere ich solche Patches niemals.
Don't touch a running system...
So wichtig ist der Patch nicht.
Leistungseinbußen
Am Ende geht die ganze Kiste nicht mehr.
Ich habe zwar Haswell und Yorkfield im Einsatz aber noch nie einen gefährlichen Virus oder Hackerangriffe gehabt.
Alles nur Panikmache.
Ohne mich...
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Alles nur Panikmache.
Ohne mich...
Spätestens dann werde ich wohl meinen 3770k endlich in Rente schicken können äh müssen, sicher wird es dann ein Zen 2 oder gar 3.