Massiver Angriff: Cloudflare meldet bislang größte DDOS-Attacke - mit stolzen 7,3 Tbps
Das US-Unternehmen Cloudflare registrierte den stärksten DDOS-Angriff, der je öffentlich gemeldet wurde. Über 120.000 IPs griffen einen einzelnen Kunden an - und sendeten dabei stolze 7,3 Terabit pro Sekunde.
DDOS-Attacken, bei denen zahlreiche Geräte versuchen, einen Server mit Anfragen zu überlasten, sind ein anhaltendes Problem. Und die dazu eingesetzten Botnetze werden dabei offenbar immer besser. Dafür spricht zumindest eine jüngst veröffentlichte Meldung des US-Unternehmens Cloudflare, das sich auf die Abwehr von derartigen Attacken spezialisiert hat. Demnach kam es Mitte Mai zum bislang größten DDOS-Angriff, der je öffentlich gemeldet wurde.
Deutlicher Anstieg
Laut Cloudflare sendeten insgesamt 122.145 IPs Daten an einen einzelnen Kunden des Unternehmens, um dessen Systeme zu überlasten. So kam ein neuer Datenraten-Rekord von 7,3 Terabit pro Sekunde (Tbps) zustande. Zum Vergleich: Der bisherige Rekord, den Cloudflare im ersten Quartal vermeldete, lag mit 6,5 Tbps noch ein gutes Stück niedriger.
Quelle: Cloudflare
Fast die Hälfte der Daten wurden von Systemen aus Brasilien und Vietnam gesendet. Insgesamt wurden Angriffe aus 161 Ländern registriert.
Der jüngste Rekordangriff dauerte 45 Sekunden und lag damit im üblichen Spektrum - angeblich dauern die meisten derartigen Großangriffe zwischen 35 und 45 Sekunden. Die Anfragen, die überwiegend über das UDP-Protokoll erfolgten, konnten angeblich erfolgreich auf das Servernetzwerk von Cloudflare verteilt werden, sodass die Systeme des angegriffenen Kunden nicht zusammenbrachen.
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Derart große Angriffe sind leider kein Einzelfall. Passend dazu berichtete zwischen den beiden Rekordmeldungen von Cloudflare auch das Sicherheitsunternehmen Krebs on Security über eine Attacke, die mit 6,3 Tbps zwar keinen Rekord aufstellte, aber zumindest in derselben Größenordnung lag. Vom Netz nehmen lassen sich die Systeme der Angreifer dabei nur schwer - es dürfte sich zum Gutteil um gehackte Geräte handeln, die über Fernzugriff gesteuert werden.
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Quelle: Cloudflare via Tom's Hardware

Interessant ist, dass Indien hier nicht hervor sticht - diese setzen stark auf IT-Ausbildung, und Lerninhalte schon in der Schule.
Meist sind es andere Schwellenländer, wo Elektronik und dessen Vorzüge vermehrt Einzug halten, die Erfahrungsschatz und Ausbildungsstand hinterherhinken.
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