Spectre und Meltdown: Lange geheimgehalten - und am Ende doch geleakt
Ein interessanter Hintergrundbericht beschäftigt sich mit dem Bekanntwerden von Meltdown und Spectre. Es geht unter anderem darum, dass verschiedene Parteien hinter den Kulissen schon länger von dem Problem wussten und an einer geordneten Lösung arbeiteten. Doch plötzlich war das gesetzte Datum hinfällig, weil die Gerüchte ins Kraut schossen.
Wenn Personen aus der Soft- und Hardwarbranche Sicherheitslücken entdecken, ist es normalerweise üblich, diese nicht direkt an die große Glocke zu hängen. Normalerweise sucht man den Kontakt mit dem Entwickler des von der Sicherheitslücke betroffenen Produktes. Dieser kann sich die zur Problemlösung notwendige Zeit nehmen und die verschiedenen Akteure auf das Problem einstimmen, während Hacker und andere Profieure von der Problematik optimalerweise erst Wind kriegen, wenn die Updates zur Verfügung stehen. Bei Meltdown und Spectre allerdings reagierten die Akteure reichlich überhastet, wie durch verschiedene Baustellen offensichtlich wird.
Dabei war Intel sich des Problems tatsächlich längst bewusst, wie The Verge in einem interessanten Hintergrundbericht ausführt. Der Konzern arbeitete offenbar auch fleißig an einer Lösung - und das wohl seit Monaten. Allerdings zog dieses Wissen mit der Zeit immer weitere Kreise - bis das Veröffentlichungsdatum kurz vor dem eigentlich geplanten Bekanntwerden nicht mehr zu halten war und die Sicherheitslecks vor seiner Zeit publik gemacht wurden.
So hatte beispielsweise ein Forscherteam um Michael Schwarz von der Graz University of Technologie das Problem entdeckt und eilig Intel angeschrieben. Für die kam das Anfang Dezember aber nicht mehr überraschend, an einer Lösung wurde längst gearbeitet. Die wollten es nur noch nicht in die Welt hinausschreien - obwohl zu dem Zeitpunkt schon so manche Partei mehr oder weniger ins Vertrauen gezogen worden war und munter miteinander kommunizierte.
Irgendwann war die Fassade schlicht nicht mehr aufrechtzuhalten. Gerüchte und schließlich Berichte machten zum Jahreswechsel die Runde und es wurde offenbar, dass es um einen schwerwiegenden Hardware-Bug ging. Ursprünglich wollte man die Sache nach mehrmonatiger Planung am 9. Januar publik machen, passend zum Microsoft-Patch-Tag und während sich die CES auf dem Höhepunkt befand, in der Hoffnung, das Ganze in der Nachrichtenflut etwas abzumildern. Doch schon ein paar Tage genügten offenbar, um die Verantwortlichen aus dem Konzept zu bringen. Die sehr ausführlichen Hintergründe lesen Sie in englischer Sprache in einem Artikel bei The Verge.

Gruß ist auch ein abartiges Vieh - hab den auch ein paar mal um 5 ind er Früh in seinem Chatroom noch angetroffen
Bei intel ist es möglich das der Zugriff erst verspätet überprüft wird und so der Speicher zumindest einmal geladen wird.
1995: "The Intel 80x86 Processor Architecture: Pitfalls for Secure Systems.", Kapitel 4.2, Abschnitt 6
https://pdfs.semanticscho...
Bios habe ich schon nachgesehen, aber glaube kaum das irgendwann Updates für Z77 kommen werden. Bei bisherigen veränderungen gab es auch nur versionen im Beta status. Ist doch schon etwas älter. Ohne Patch reicht ein 3770K aber noch für spiele
Passend auch dazu: Daniel Gruss auf Twitter: "We just uploaded a preprint of our new #KAISER paper: https://t.co/PaRhCaBmpu
#KASLR is Dead: Long Live #KASLR
repo:https://t.co/jVJPFR5S6j"
Fängt etwas weiter unten mit eine paar Registry screenshots an. Aktuelle Kernel Schwachstelle und MS-Problem mit Kaspersky - Schutz fur Heim-Anwender - Kaspersky Lab Forum