Apple-Update iOS 11.2.2: iPhone und iPad werden besser vor Spectre geschützt
Apple hat ein kritisches Update für iOS 11 veröffentlicht und will damit iPhones und iPads besser vor der Sicherheitslücke Spectre schützen. Der Download von iOS 11.2.2. ist dringend anzuraten, zumal er auch nicht besonders groß ist. Für ältere iOS-Versionen gibt es kein Update - bisher. Ob das so bleibt, ist unklar.
Letzte Woche berichteten wir noch darüber, dass Apple auch für Spectre ein Update in Vorbereitung hat. Das Update für iOS 11 ist mittlerweile verfügbar: Wer bei seinem iPhone (ab iPhone 5s) oder iPad (ab Air) auf "Softwareupdate" geht, findet dort iOS 11.2.2 vor. Es ist relativ klein und beinhaltet laut Release Notes "Sicherheitsverbesserungen für Safari und Webkit, um die Effekte von Spectre (CVE-2017-5753 und CVE-2017-5715) zu mildern. Prinzipiell können sich über Spectre Programme im Speicher gegenseitig ausspionieren, indem hier die Trennung zwischen Programmen umgangen wird. Apple will diesen Weg mit dem Update versperren - die Formulierung "mildern" (im Original migitate) zeigt aber, dass wohl kein kompletter Schutz möglich ist. Parallel zu iOS hat Apple auch MacOS gepatcht - beim aktuellen OS über ein Update, bei älteren über eine neue Safariversion.
Wie es bei iOS 10 weitergeht, ist bisher nicht klar. Wichtige Sicherheits-Updates bringt Apple durchaus auch für nicht mehr aktuelle Betriebssystemversionen - ob das im Falle von Meltdown und Spectre so ist, bleibt unklar. Die Öffentlichkeitswirkung dürfte aber nicht zu unterschätzen sein. Zur Erinnerung: Meltdown wurde bei Apple bereits im Dezember mit Updates abgesichert - und zwar mit iOS 11.2, MacOS 10.13.2 und tvOS 11.2. Die Apple Watch ist laut Apple gar nicht betroffen.
Alle Infos zu Meltdown und Spectre:
• Meltdown und Spectre: Updates zu Apple, Microsoft, Mozilla und Intel
• Meltdown und Spectre: Google und Mozilla mit Schnellschüssen für Chrome und Firefox
• Meltdown und Spectre: Intel könnten Klagen wegen Coffee Lake und Krzanich drohen
• Meltdown: Erste Spiele-Benchmarks mit neuem Linux-Kernel auf Geforce-Grafikkarten

Erst, als es dann vom Arbeitgeber die erste Quadro-Karte gab, habe ich mir einen neuen PC gekauft.
Wobei es bei Apple eigentlich nur nötig wäre, die Browser-Engine zu patchen. Das ist wohl das einzige Einfallstor, das man nicht selber in der Hand hat.
Ich bezweifle daher, dass sich daran was ändert. Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass Apple nachbessert bei einer derart fatalen Lücke natürlich größer ist, als sonst. Aber die Wahrscheinlichkeit bleibt wohl trotzdem sehr klein.
Aber worüber eigentlich meckern? Das iPhone 4S ist von 2011 und 6 1/2 Jahre alt. Das Ding ist mit iOS 5 rausgekommen und hat jetzt iOS 9. Das ist in der IT Welt eine unfassbar lange Zeit. Früher konnte man nichtmal Desktop PCs derart lange nutzen. Aktuell ist der Smartphone Markt am schnellebigsten und trotzdem hat das Teil schon so viele Jahre auf dem Buckel...
Ich habe noch ein Iphone 4S und da ist bei 9 schluss
Ich bezweifle daher, dass sich daran was ändert. Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass Apple nachbessert bei einer derart fatalen Lücke natürlich größer ist, als sonst. Aber die Wahrscheinlichkeit bleibt wohl trotzdem sehr klein.
Aber worüber eigentlich meckern? Das iPhone 4S ist von 2011 und 6 1/2 Jahre alt. Das Ding ist mit iOS 5 rausgekommen und hat jetzt iOS 9. Das ist in der IT Welt eine unfassbar lange Zeit. Früher konnte man nichtmal Desktop PCs derart lange nutzen. Aktuell ist der Smartphone Markt am schnellebigsten und trotzdem hat das Teil schon so viele Jahre auf dem Buckel...
Müsste Appel nicht auch für die älteren IOS Versionen nen Sicherheitsupdate raus bringen?
Ich habe noch ein Iphone 4S und da ist bei 9 schluss
Bin mal gespannt, wie sich das noch auswirkt. Apple hat als Entwickler der CPUs und des OS zumindest die Möglichkeit sich was einfallen zu lassen, da beides aus einer Hand ist.
Trotzdem stelle ich es mir schwer bis unmöglich vor, dagegen etwas auszurichten, ohne die CPU zu verlangsamen.
Wir werden sehen....