Saints Row 3 Remastered im Test: Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware
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Saints Row 3 Remastered im Test: Benchmarks

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Auf der zweiten Seite des Techniktests von Saints Row The Third Remastered präsentieren wir Ihnen die Benchmarks von 18 Grafikkarten und geben Empfehlungen.

Saints Row The Third Remastered: Grafikkarten-Benchmarks

Wie läuft Saints Row The Third Remastered auf meinem Rechner? Diese Frage haben wir 18 Grafikkarten der Jahrgänge 2015 bis 2020 gestellt. Wie immer verwenden wir die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia, in diesem Fall die Radeon Software Adrenalin 20.4.2 sowie den Geforce 445.98 Hotfix. Vor jedem Techniktest machen sich mehrere PCGH-Redakteure an verschiedenen Rechnern mit dem zu testenden Spiel vertraut. Das haben wir auch bei SRTT Remastered getan, um die Technik und Performance einschätzen zu können. Rasch zeigte sich, dass es zwei Faktoren gibt, die im Spiel niedrige Bildraten zu Folge haben: Nächtliche Beleuchtung sowie Explosionen. Unsere Benchmarkszene beherzigt diese Erkenntnis und beinhaltet daher beides.

Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. PCGH-typisch testen wir mit maximalen Details, in diesem Fall mit TAA. Als Testsequenz dient uns eine Nebenaktivität des Typs "Panzervandalismus", die den wesentlichen Inhalt diverser Missionen von Saints Row 3 Remastered gut zusammenfasst: Der Spieler steuert einen Panzer und muss mit dessen Kanone und Maschinengewehr möglichst viel Schaden anrichten. Das Spektakel wird, wie große Teile des Spiels, von zahlreichen Explosionen und Partikeleffekten untermalt, die der Hardware viel abverlangen. Der bei nächtlicher Beleuchtung durchgeführte Benchmark besteht PCGH-typisch aus einer 20-sekündigen Messung, bei der wir geradeaus fahren und dabei Dauerfeuer auf Straße und Hindernisse walten lassen. Um eine Worstcase-Szene handelt es sich nicht, allerdings zweifellos um eine überdurchschnittlich anspruchsvolle Sequenz. Wir mitteln aufgrund der anzutreffenden Dynamik für jeden angegebenen Wert vier Messungen.
Die PCGH-Benchmarkszene 'Tank Battle' beinhaltet rund 15 Explosionen auf 200 virtuellen Metern - ein neuer, zum Spiel passender Rekord! Quelle: PC Games Hardware Die PCGH-Benchmarkszene "Tank Battle" beinhaltet rund 15 Explosionen auf 200 virtuellen Metern - ein neuer, zum Spiel passender Rekord! Je mehr Testwerte wir vorliegen hatten, desto offensichtlicher wurde es: Saints Row 3 Remastered ist prozessorlastiger, als es zunächst den Anschein macht. Unser stark übertakteter Core i9-9900K @ 5 GHz macht bei rund 120 Average-Fps "dicht". Die Min-Fps respektive der Perzentilwert liegen sogar noch wesentlich tiefer, allerdings ist diese Disziplin grafiklastig, ergo von der GPU-Leistung abhängig. Da die durchschnittlichen Bildraten in Full HD jedoch auffällig CPU-limitiert sind, blenden wir ausnahmsweise WQHD standardmäßig ein. Sie können die übrigen drei Auflösungen selbstverständlich manuell auswählen:

Neben der unerwartet hohen Prozessorlast ist die große Spanne zwischen durchschnittlicher und "minimaler" Bildrate erwähnenswert. Das ist durchaus typisch für den Alltag in Saints Row The Third Remastered. Während die Bildrate beim Erkunden der Stadt relativ konstant ausfällt - und nachts immer geringer ist als tagsüber -, führt Action zu stark schwankenden Fps-Raten. Und ACTION wird bei SRTT Remastered großgeschrieben. Bei der typischen Mission kracht, blitzt und scheppert es, als gäbe es kein Morgen mehr, insofern ist unsere Testsequenz absolut repräsentativ.

Wer sich konstant 60 Fps in Full HD wünscht, wird dabei womöglich enttäuscht - dafür ist ein High-End-PC nötig. Wer sich mit den Slowdowns durch Feuer, Rauch und weitere Effekte abfindet, kann bereits mit einer fünf Jahre alten Oberklasse-Grafikkarte wie der Geforce GTX 970 oder Radeon R9 390 Spaß haben. In (U)WQHD steigt der Anspruch sicht- und fühlbar, sodass wir für optimale Steuerbarkeit der effektschwangeren Gefechte mindestens eine Geforce GTX 980 Ti, GTX 1070 oder Radeon RX Vega 56 empfehlen. In Ultra HD sind schließlich die ganz großen Kaliber Marke Radeon RX 5700 XT, Radeon VII oder Geforce RTX 2070 Super vonnöten, um die 50-Fps-Marke zu erreichen.

Bildergalerie

Die Grafikkarten-Testmethodik von PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.

Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kelemvor Software-Overclocker(in)
        witzig, ist es nur bei mir so das das
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        nochmal etwas billiger auf Steam ist?
        Enthalten ist das Remasstered und die Ur Version inkl. Addons.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Jetzt gab es ja das erste Jubiläum, jetzt gab es das GOG-Rerelease und anscheinend auch ein Steam-Rerelease → ein guter Moment für ein Update, was sich seit damals getan hat?
        Ich hoffe, du kannst dich dazu aufraffen.
      • Von ric84 Software-Overclocker(in)
        Warum was neues, wenn man alles remastern kann. Ich bin gespannt, wann es die ersten Remaster Versionen von den Remaster Versionen gibt. EA, its your turn
      • Von Ersy90 Software-Overclocker(in)
        Warum zum Teufel in diesem **** epic store...ahhhhhh
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Sieht jedenfalls mal besser aus als diese Mafia 2 Remaster Gurke. Vielleicht hol ich es mir eines Tages nochmal.
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