Saints Row (2022) im Test: CPU- und GPU-Benchmarks
Auf dieser Artikel-Seite geht es ans Eingemachte: Wie läuft Saints Row 2022 auf populären Grafikkarten und Prozessoren?
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Saints Row 2022: Benchmarks
Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei Saints Row 2022 am PC getan. Bei allen Tests nutzen wir selbstverständlich die aktuellen Grafiktreiber mit offiziellem Support für das Spiel, namentlich der "Game-Ready"-Treiber 516.94 und die AMD Software 22.8.2.
Unsere Benchmarks haben sich unter anderem wegen eines kuriosen Verhaltens von Saints Row 2022 verzögert. In der Szene, die wir uns aufgrund des hohen Anspruchs für unsere Grafikkarten-Benchmarks ausgesucht haben (es handelt sich um den Anfang der Mission "Beobachten und Berichten"), kommt es mit Geforce-GPUs zu seltsamen Leistungseinbrüchen. Es handelt sich aber nicht um Frametime-Ausreißer, die Berechnungszeit von Frame zu Frame ist tatsächlich ziemlich gut. Hier handelt es sich um echte Slowdowns, die offenbar durch die mehrfach wechselnde Kamera-Perspektive entstehen. Dieses Problem tritt unserer Messerfahrung nur mit Geforce-Grafikkarten auf. Vergleichen Sie hier die ersten 20 Sekunden der Mission (nach Ende der Zwischensequenz) mit einer RTX 3090 und einer RX 6900 XT. Die zweite Messung - ohne Auffälligkeiten - ist unsere alternativ gewählte und für die GPU-Benchmarks genutzte Szene in der Open World:
Da sich die kuriose Performance als nicht repräsentativ erwies, wechselten wir zu einer beinahe genauso anspruchsvollen Szene innerhalb der Open World. Wir fahren mit unserem Neon-Motorrad eine spezielle Wüstenstrecke an einem Fluss ab. Da Saints Row 2022 offenbar noch etwas Liebe bei der Optimierung braucht, belassen wir es zunächst bei einigen Grafikkarten-Stichproben und planen mit einem Nachtest, sobald das Spiel technisch einwandfrei ist - dann möglicherweise doch anhand der besonders harten Szene. Dafür haben wir anhand von Saints Row 2022 unsere neue Prozessor-Testmethodik etwas ausführlicher geprobt.
Prozessor-Benchmarks
Die Wahl des Prozessors entscheidet neben der Grafikkarte über Leistung und Effizienz eines Computers. Wir nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: CapFrameX, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, HWiNFO x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet jeweils die Analyse durch die Grafiktreiber von AMD und Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe, auf Basis eines externen Hardwaretools, welches pro Benchmark mehr als 1.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen.
Der Saints Row Reboot 2022 ist kein Spiel, was besonders anspruchsvoll an den Prozessor ist. Rufen wir uns die aufgerufenen Systemanforderungen der Entwickler ins Gedächtnis, die mindestens einen Core i3-3240/Ryzen 3 1200 vorsehen, sollte das auch niemanden wundern. Viel interessanter sind die empfohlenen Prozessoren für "High" und "Ultra": Ein Core i7-10700K, Ryzen 5600X, Core i5-12600 oder Ryzen 7 5800X soll es sein. Wenn Sie unsere Zahlen studieren, erkennen Sie schnell, dass das Unsinn ist. Insbesondere die steigende Prozessor-Anforderung mit steigender Auflösung zeigt uns, dass die Entwickler die Aufgabe einer CPU nicht verstanden haben. Wir können offiziell Entwarnung geben, Sie benötigen keinen teuren Acht- oder Zwölf-Kerner, um Saint's Row flüssig zu spielen - es genügt schon ein altehrwürdiger Intel Core i7-4790K oder seinerzeit preiswerter AMD Ryzen 5 1600. Auffällig ist, dass die CPU-Performance mit einer Radeon-Grafikkarte höher ausfällt.
Prozessor-Effizienz
Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Daraus ergibt sich ein Fps/Watt-Wert, den wir jeweils separat für den Radeon- und Geforce-Treiber angeben. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den jeweiligen Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limite bewusst auszuschließen.
Bis auf den nahezu Gleichstand beim Core i7-4790K sind die Ergebnisse eindeutig: Mithilfe einer Radeon-Grafikkarte wird die CPU im CPU-Limit besser ausgelastet. Ein Ryzen 3 1300X arbeitet gar 30 Prozent effizienter als mit einer Geforce. Die meisten Fps pro Watt erhalten Sie mit einem Core i7-8700K oder Ryzen 7 2700, obwohl sich das Spiel nichts aus vielen CPU-Kernen macht.
Prozessor-Frametimes
Die Zeit, die benötigt wird, um das nächste Bild zu berechnen, welches auf dem Bildschirm dargestellt wird, nennt man Frametime. Je höher dieser Wert ausfällt, desto langsamer wird der Bildinhalt aktualisiert. Üblicherweise wird dieser Wert in Millisekunden angegeben. Wir geben die Frametimes in den Benchmarks als P1-Fps an und zeigen sie jetzt noch einmal grafisch auf, um einen umfassenderen Vergleich zu ermöglichen. Der Benchmark ist dynamisch, Sie können mit einem Klick auf jede CPU die jeweiligen Daten aus- und wieder einblenden.
Bei den Frametimes gibt es keine Auffälligkeiten. Gut sichtbar ist der Anstieg um Sekunde 15 herum: hier lädt das Spiel neue Daten in den Shader-Cache. Das stecken alle Prozessoren im Test mehr oder minder gut weg. Mithilfe einer Radeon zeigt sich Intels Cache-CPU Core i7-5775c von seiner besten Seite, auch bei den Frametimes.

Aber ich habe auch noch Games gezockt die waren noch verbuggter als das neue Saints row Reboot.
Es gab also SPiele die waren zwar gut aber so hart fehlerhaft das ich es abbrechen musste.Auch Konsolen sind von Fehler nicht gefeit und so habe ich auch bei Borderlands auf der PS3 ein Problem gehabt nicht mehr weiter zu kommen.Der Spielstand war sogar so fehlerhaft gewesen das egal wie oft ich geladen hatte nix mehr ging.
Sowas trübt halt den Spielspaß sehr und zerstört den Spaß echt sehr stark.Scheinbar geben sich heutzutage die Entwickler immer weniger Mühe.Ich habe schon lange kein gutes neues Game mehr gefunden wo ich auch behalten will.
Der Trend geht also weiter,immer Billiger und immer schlampiger gemacht.Der Kommentar im Video sagte schon alles über das Game und ich wiederspreche dem nicht.
Gleich mal schauen was ich da eingestellt habe
Ich finde das Spiel übrigens gar nicht so schlecht wie es teilweise gemacht wird.
Aber das geht mir öfter so, daß ich Spiele gut finde, die in Tests nicht so toll weg kommen.
Ich suchte ja auch gerade die Death Stranding CE.
Mein Spielegeschmack ist irgendwie nicht massenkompatibel
Umso erfreuter bin ich, dass überhaupt jemand unsere Arbeit honoriert...
Gruß,
Phil