Sacred 2 neuaufgelegt im Hands-on: Was hat sich nach 17 Jahren getan?
Quelle: THQ Nordic
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Sacred 2 neuaufgelegt im Hands-on: Was hat sich nach 17 Jahren getan?

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Wie groß fällt der Unterschied zwischen dem Sacred 2 Remaster und dem 2008er-Original aus? Wir zeigen es.

Grafikvergleich: Original vs. Remaster

Während beim Remaster viel beim Alten bleibt, haben die Entwickler neben der Steuerung und dem überarbeiteten User Interface auch die Grafik modernisiert. Besonders auffällig sind das Shading, das eine Überarbeitung erhalten hat, das neue Tonemapping sowie neue Postprocessing-Effekte, darunter eine Umgebungsverdeckung, eine neue Tiefenschärfe für die Distanzdarstellung, die neue Wasserdarstellung sowie viele der Effekte. Zudem wurde die Schattendarstellung deutlich verbessert. Obendrein wurden die Sichtweite und die Detaildichte etwa bei der Vegetation erhöht. Die verschiedenen Regler für die Sichtweite können obendrein über die standardmäßigen 100 Prozent aufgezogen werden.

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Das Tonemapping können Sie im Übrigen wie auch viele der Postprocessing-Effekte im Menü umfangreich Ihren eigenen Wünschen anpassen. So können Sie etwa die Stärke der Ambient Occlusion ändern, aber auch Feintuning an Vignette sowie Chroma-Abweichung vornehmen, oder diese auch komplett deaktivieren. Die Regler für das Tonemapping lassen umfangreiches Farb- und Kontrast-Tuning zu, die Optionsvielfalt ähnelt beinahe schon einem Reshade-Eingriff. Falls Ihnen der Look des Remaster also beispielsweise nicht farbenfroh genug ist, können Sie die Sättigung für Highlights, Schatten und Mitteltöne getrennt erhöhen. Sie können weiterhin Highlights betonen oder Schatten verdunkeln. Nett.

Abseits dessen bleibt vieles beim Alten. Es wird weiterhin eine Multisampling-Kantenglättung angeboten, ein TAA oder gar ein Upsamplingverfahren finden Sie beim Remaster von Sacred 2 ebensowenig wie Screen-Space-Reflexionen, Raytracing oder eine Frame Generation. Letztere dürften allerdings nur sehr wenige Spieler vermissen, denn auch wenn Sacred 2 Remaster wie der Vorgänger nur einen CPU-Thread wirklich stark belastet, liegen die Bildraten selbst mit aktuellen Mittelklasse-Grafikkarten bei nativer 4K-Darstellung zumeist im dreistelligen Bereich. Wir haben mit einer Geforce RTX 5060/8G, Radeon RX 9060 XT/16G sowie einer Intel Arc B580/12G exemplarisch einige Benchmarks angefertigt.

Für unsere Messungen haben wir uns "Den Hof der Glücklichen Kühe" westlich des Startpunkts ausgesucht. Wir starten unsere 20-sekündige Messung in der Siedlung, laufen durch das Tor und folgen von dort dem Weg nach Westen. Im Dorf sind wir in niedrigen Auflösungen CPU-limitiert, in der Wildnis verschiebt sich darauf die Last auf die GPU und lastet schlussendlich alle drei GPU-Kandidaten bereits in Full HD zu 100 Prozent aus. Wir haben demnach ein Mischszenario, das sowohl CPU- als auch GPU-Performance untersucht. Die Ergebnisse sind erfreulich ausgewogen, die Performance mit allen drei Grafikkarten ist nahezu vollkommen sauber. Beim ersten Start und kurz nach dem Laden treten vereinzelt kleine Stocker auf, diese verschwinden allerdings nach kurzer Zeit. Die Radeon ist allerdings im CPU-limitierten Szenario deutlich überlegen und schnappt sich daher mit großem Abstand die Full-HD-Krone. In höheren Auflösungen kann die Geforce aufschließen. Die Performance von Intels Battlemage ist ebenfalls erfreulich gut.

Sacred 2 Remaster: Impressionen

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Das Sacred-2-Remaster ist wirklich keine Revolution, sondern eher eine behutsame Restaurierung des originalen Technikfundaments. Angesichts des Preises von rund 20 Euro ist das wohl auch in Ordnung. Es behält den Charme und die Tiefe des Originals bei, bringt aber genug technische und spielerische Fixes, um sich heute noch gut zu spielen und in das Game Design vergangener Tage zu stürzen. Wer 2008 schon in Ancaria unterwegs war, wird sich sofort heimisch fühlen. Wer damals zu jung war oder Sacred 2 verpasst hat, bekommt hier die wohl unkomplizierteste Version des Spiels, ohne mit Patches, Mods und Co. hantieren zu müssen.

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  1. Seite 1 Überblick
  2. Seite 2 Grafikvergleich und Fazit
    • Kommentare (74)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        zumindest hat man so die Garantie, dass es auf einem neuen Betriebssystem richtig laufen sollte
        allerdings sollte man maximal halbierte Preise für Besitzer des Originals als selbstverständlich ansehen
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        zumindest hat man so die Garantie, dass es auf einem neuen Betriebssystem richtig laufen sollte
        allerdings sollte man maximal halbierte Preise für Besitzer des Originals als selbstverständlich ansehen
      • Von Micha_Regelt Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von kriscom
        Die Berichte und die Meinungen klingen alle gleich schlecht, auf den Fotos (hier im Test) sieht es aber besser als das Original aus, muss ich es wohl doch kaufen und mir wieder selbst eine Meinung bilden. PhysX war allerdings ein elementarer Bestandteil, wenn nicht sogar das Aushängeschild zur damaligen Zeit, hatte mir damals extra eine GT240 geholt für PhysX die dann zusammen mit einer HD5850 im Rechner steckte. 2015 hatte ich es wiederentdeckt und selbst da konnte ich es schon auf einem 21:9 Monitor spielen, sah da jetzt also keine wirklichen Mehrwert in der Remaster Version, allerdings überraschen mich jetzt die Bilder. Das ist mal ein eigenartiger Remaster Release
        Ich glaube sie haben PhysX raus genommen, weil Nvidia das nicht mehr unterstützt und für AMD ja eh keine Rolle spielt.
        Bei mir z.b. läuft die gold Version gar nicht. selbst mit cm Patch nicht. Deswegen bin ich aufs Remaster angewiesen. Aber es braucht halt Patches. Mein Rat? Wenn die gold Version bei dir läuft. Bleib dabei, es ist einfach die bessere Version. Ansonsten würde ich noch ein paar Patches abwarten. Im Moment ist es nicht empfehlenswert und es tut echt weh das zu schreiben
      • Von kriscom Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Die Berichte und die Meinungen klingen alle gleich schlecht, auf den Fotos (hier im Test) sieht es aber besser als das Original aus, muss ich es wohl doch kaufen und mir wieder selbst eine Meinung bilden. PhysX war allerdings ein elementarer Bestandteil, wenn nicht sogar das Aushängeschild zur damaligen Zeit, hatte mir damals extra eine GT240 geholt für PhysX die dann zusammen mit einer HD5850 im Rechner steckte. 2015 hatte ich es wiederentdeckt und selbst da konnte ich es schon auf einem 21:9 Monitor spielen, sah da jetzt also keine wirklichen Mehrwert in der Remaster Version, allerdings überraschen mich jetzt die Bilder. Das ist mal ein eigenartiger Remaster Release
      • Von DrFreaK666 Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Dann hat sich Ascaron mit dem Projekt total übernommen
      • Von Micha_Regelt Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von DrFreaK666
        Welches Budget hatte es denn? Ascaron war 2009 tot
        Zwischen 20 und 25mio€. Das war damals enorm. Normalerweise wurden Spiele dieser Art mit einem Budget von unter 5mio€ realisiert
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