Sacred 2 Remaster im Hands-on: Neuauflage lauwarm serviert für 20 Euro [Video-Update]
Das Sacred-2-Remaster bringt modernisierte Grafik, flüssigere Kämpfe und volle Controller-Unterstützung - und bleibt dabei dem Geist des Originals treu. Wir schauen uns an, was sich technisch hinter dem Kultklassiker verbirgt.
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Kultfans dürfte es freuen: Mit dem Remaster von Sacred 2 kehrt am 11. November 2025 für ca. 20 Euro einer der bekanntesten deutschen Action-RPG-Genrevertreter zurück. Entwickelt wurde die Neuauflage des 2008er-Klassikers unter anderem von Jumpgate AB (Sitz in Schweden, mit mehreren Tochterstudios in Deutschland; am Remaster beteiligt war Funatics in der Nähe von Düsseldorf) und Sparklingbit (Hauptsitz in Aachen, mit ehemaligen Entwicklern von Ascaron Entertainment). Das aus Oktober 2008 stammende Hack'n'Slay-ähnliche Spiel soll mit dem Remaster zugänglicher sein und auf modernen Systemen mit allen Inhalten laufen. Die überarbeitete Engine läuft jetzt mit DirectX 12 und 64 Bit.
Die Konsolen-Versionen für Playstation 5 und Xbox Series X|S liegen bei rund 30 Euro. Zu den größten Änderungen zählen einige Quality-of-Life-Verbesserungen wie ein hochauflösenderes User Interface für UHD-Monitore sowie ein verbesserter Gamepad-Support.
Ein Klassiker kehrt zurück: Wie war das damals?
Als Sacred 2: Fallen Angel im Herbst 2008 erschien, war es eines der ambitioniertesten deutschen Rollenspiele überhaupt. Entwickelt vom Gütersloher Studio Ascaron Entertainment (kurz danach, 2009, insolvent) und veröffentlicht von Deep Silver, verband es klassische Hack'n'Slay-Mechanik mit einer offenen 3D-Welt - eher selten für das Genre. Sieben spielbare Klassen, zwei getrennte Kampagnen (Licht und Schatten) und Koop-Multiplayer boten schöne spielerische Freiheit. Das Original war jedoch bei weitem nicht perfekt. Technische Probleme trübten den Launch: Bugs, Abstürze und Performance-Schwächen traten häufiger auf. Reviewer wie unsere Kollegen bei der PC Games (79/100) vergaben im Schnitt 70 bis 85 Prozent, lobten aber Welt und Atmosphäre.
Modernisierung mit Fingerspitzengefühl
Die verschiedenen Entwicklerteams des Remaster haben an gezielten Stellen Hand angelegt: Das überarbeitete Interface lässt sich bequem mit dem Controller bedienen und sämtliche Texte sind hochauflösender. Bugfixes und mehr Stabilität sollen im Remaster ohnehin enthalten sein. Im Vergleich zum Original mit 13,3 GB kommt das Remaster auf entpackte 18,3 GB. Modelle und Texturen wirken allerdings eher minimalistisch verbessert. Ein grafischer "Wow"-Effekt will sich beim Remaster nicht wirklich einstellen, auch wenn die Beleuchtung und das Schattensystem eine Spur schicker ausfallen (siehe nächste Seite!). Ultrawide-Monitore werden zwar nativ unterstützt, dabei verzichtet man jedoch auf sichtbare Inhalte beim vertikalen Bildausschnitt (nach oben hin).
Alles in einem runden Paket
Inhaltlich bleibt Sacred 2 Remaster seiner Linie treu. Spieler wählen nach wie vor zwischen sieben Heldenklassen, darunter etwa Schattenkrieger, Seraphim oder Inquisitor, und entscheiden sich für eine helle oder dunkle Kampagne. Der große Reiz liegt weiterhin in der offenen Welt: Wer lieber experimentiert, lässt die Hauptgeschichte links liegen und verbringt Stunden mit Nebenquests, Crafting und dem Tüfteln an Builds. Alle Inhalts-Erweiterungen und bisherigen Updates sind enthalten. Fans dürften sich über manche Tastenkürzel und Komfort-Funktionen freuen (etwa F8 zum Teleportieren oder X für den persönlichen Träger-Imp). Auf der nächsten Seite vergleichen wir das Original und das Remaster und ergänzen einige Benchmark-Stichproben.

allerdings sollte man maximal halbierte Preise für Besitzer des Originals als selbstverständlich ansehen
Bei mir z.b. läuft die gold Version gar nicht. selbst mit cm Patch nicht. Deswegen bin ich aufs Remaster angewiesen. Aber es braucht halt Patches. Mein Rat? Wenn die gold Version bei dir läuft. Bleib dabei, es ist einfach die bessere Version. Ansonsten würde ich noch ein paar Patches abwarten. Im Moment ist es nicht empfehlenswert und es tut echt weh das zu schreiben
Dann hat sich Ascaron mit dem Projekt total übernommen