PCI-Express-5.0-SSD im Test: Wenig überraschend aktuell die Schnellste
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PCI-Express-5.0-SSD im Test: Wenig überraschend aktuell die Schnellste

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Test Manuel Christa Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Mit jeder neuen SSD-Schnittstelle bauen wir unser Testsystem und unsere Methodik um. Daher möchten wir an dieser Stelle zum Feedback aufrufen. Was sollen wir wie testen? Klar könnten wir unseren Parcours mit zahlreichen und oft synthetischen Benchmarks aufblasen. Uns wäre aber wichtig, die Tests praxisnah und daher aussagekräftig zu halten. Ziel ist es nicht, die SSD-Reviews mit Balkenwüsten zuzupflastern, sondern den praktischen Nutzen der Technik intuitiv darzustellen. Darüber würden wir uns gerne mit Ihnen in den Kommentaren hier unterhalten. Denn noch ist unser neues SSD-Testsystem nicht fix, es sollte es aber spätestens mit dem nächsten 5.0-Modell sein, damit die Vergleichbarkeit der Tests über Jahre hinweg gegeben ist.

Bitte Feedback: Was und wie sollen wir an SSDs testen?Als provisorisches Testsystem haben wir einen Intel Core i9-12900K mit einem Z690-Board hergenommen. Die SSD wird natürlich im 5.0-Slot per Adapterkarte getestet. Außerdem haben wir die Gigabyte-SSD im "alten" 4.0-System durchgetestet und haben somit einen direkten Vergleich mit den über 90 getesteten SSD-Modellen der letzten vier Jahre. Gleichzeitig sind wir dabei, die SSD in einem AM5-System zu testen und haben somit einen direkten Vergleich zwischen Intel und AMD.

Auf unserer To-do-Liste stehen zudem noch Tests mit der Temperaturdrosselung. Leider konnte bislang Hwinfo den Sensor der SSD nicht korrekt auslesen, warum auch immer. Zudem werden wir auf dem neuen System noch Ladezeiten mit und ohne Direct Storage messen. All das wird hier in einem Update des Artikels auftauchen. Schauen Sie also bitte mindestens täglich einmal hier vorbei (Disclaimer: Scherz).

Die fürs Marketing so wichtige 10.000 MB/s schafft die SSD lediglich im sequenziellen Lesen und Schreiben des Crystal Disk Benchmark, auf welchen die Phison-Controller gut und gerne hin optimiert sind, da dort die Konkurrenz oft mit Maximalwerten ausgebootet wird.

Der relevanteste Benchmark unter den synthetischen ist AS SSD, da er den Controller mit nicht komprimierbaren Daten quält, welche in der Praxis in Form von ISO-, ZIP- oder JPEG-Dateien auch öfter vorkommen.

Gigabyte Aorus Gen5 10000: Messbarer wenn auch unwesentlicher Boost in den Ladezeiten Quelle: PC Games Hardware Gigabyte Aorus Gen5 10000: Messbarer wenn auch unwesentlicher Boost in den Ladezeiten Gigabyte Aorus Gen5 10000: Unterschied zu PCI Express 4.0 ist gering Quelle: PC Games Hardware Gigabyte Aorus Gen5 10000: Unterschied zu PCI Express 4.0 ist gering Gigabyte Aorus Gen5 10000: Nur in Crystal Disk Mark werden die marketingträchtigen 10K erreicht Quelle: PC Games Hardware Gigabyte Aorus Gen5 10000: Nur in Crystal Disk Mark werden die marketingträchtigen 10K erreicht

In unserer Ladezeiten-Stichprobe mit FFXIV macht die 5.0-SSD (und das neue System) noch mal einen deutlichen Sprung. Klar sind die paar Sekunden für einen Gamer an sich kaum relevant, aber das könnte sich mit Direct Storage ändern. Wie zuvor erwähnt, weitere Tests dazu und auch mit 3DMark Storage werden folgen.

Produktinfo/-name Aorus Gen5 10000 SSD (@ PCIe 5.0)
Modellbezeichnung AG510K2TB
Hersteller (Website) Gigabyte (gigabyte.com)
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2893731pcgh.de/preis/2893731
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis 415,-/ausreichend
Kapazität 2.000 GB
Preis pro GiByte € 0,22/GiByte
Mittlere Ausfallzeit (MTBF) 1.600.000 Stunden
SSD-Controller Phison PS5026-E26
Flash-Chips 3D-NAND TLC
DRAM-Cache 4 GiB (LPDDR4)
Ausstattung (20 %) 1,13
Formatierte Kapazität (GiByte) 1.862,65 GiByte
Garantiegrenze (Zeit/TBW) 5 Jahre/1.400 TB
Datenrate (Schnittstelle)/Formfaktor 16 GByte/s (PCI-E 5.0 x4)/M.2 2280
Zubehör/Besonderheiten Unnötig großer Kühler
Eigenschaften (20 %) 1,98
Atto Disk Benchmark (max. Lesen, max. Schreiben) 9.360 MB/s, 9.540 MB/s
AS SSD (Seq. Lesen, Seq. Schreiben) 7.316 MB/s, 9.100 MB/s
Ladezeiten (Final Fantasy XIV Stormblood) 6,49 Sek.
Bilder-Stapelverarbeitung, Kopiertest 10 GB, 140 GB 348 Sek., 17 Sek., 43 Sek.
Leistung (60 %) 1,10
Endnote 1,28
+ Aktuelle Spitzenleistung
- Teuer

Fazit: Zu geringer Unterschied zu 4.0, zu hoher Preis

Nicht von den 10.000 blenden lassen!Gleich vorneweg: Die Gigabyte Aorus Gen5 10000 SSD hat einen schweren Start. Denn sie ist die Erste auf dem Markt einer noch etwas unreifen SSD-Technologie und schnelle 4.0-SSDs sind ordentlich im Preis gefallen, sodass es eigentlich keinen Grund gibt, schon jetzt zum 5.0-Modell zu greifen. Das Fazit fällt eigentlich identisch zum Start der PCI-Express-4.0-SSDs aus: Der Unterschied ist zwar messbar, aber im Vergleich zu den 4.0-Topmodellen einfach noch zu unwesentlich, als dass sie den Preisunterschied rechtfertigen würden. Gerade jetzt, wo 4.0-Modelle so günstig wie nie sind.

Bildergalerie

GIGABYTE AORUS Gen5 10000 SSD 2TB, M.2

Da darf man sich auch nicht von den 10.000 MB/s blenden lassen. Der Gamer ist in etwa vergleichbar mit einem Einwohner in der Großstadt, der ein Auto auch nicht wegen seiner Maximalgeschwindigkeit kauft, den er theoretisch und bestenfalls ein Mal im Leben auf der Autobahn nutzen könnte. Mit Direct Storage könnte sich der Technologievorteil spürbarer bemerkbar machen, aber so weit sind wir noch lange nicht. Es gibt bislang nur ein Spiel, bei dem auch PCI-E 4.0 ausreicht. Wenn es so weit ist, dass sich daran etwas ändert, erfahren Sie es hier.

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  2. Seite 2 SSD-Kühler: Mittlerweile nötig aber hier unnötig groß
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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Klausikowski Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Per annum, also pro Jahr, das steht auch dran "Meine Schreib-/Leselast [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] kenne ..."
        Pro Tag/Woche wäre ein "klein wenig" übertrieben

        Was das Sysdrive angeht wird in Kürze sowas wie ne KC3000 verbaut, diese Klasse meine ich.
        Von den Specs her ist die sehr ok (TBW etwa, Speed gut, Cache hat sie auch).
        Hab das halt Oberklasse genannt, das letzte Fitzelchen merkt man eh nicht und ich spiele nicht permanent
        CrystalDiskMark. Das lass ich nach Einbau und (Full(!!)-Format der SSD ein, zweimal machen, einfach nur um zu sehen ob die Werte bei mir in etwa hinkommen. Durch den Formatiervorgang sehe ich auch gleich wie sich die Temps verhalten (manche m2 -selbst SATA- gehen da ordentlich nach oben!) und oft ist es so, dass die Dinger entweder gleich ausfallen oder lange halten. Allerdings sind mir schon SSDs (m2/2,5er) auch mitten im Betrieb abgeschmiert. Absolute Sicherheit hat man eben nie. Das trat aber meist ziemlich kurz nach Erwerb auf (vor drei Monaten erst wieder ne WD-Sata-m2 (<10h Laufzeit), einmal erst nach grob 300h, da wars ne preiswerte Patriot Burst (Austausch/Rückgabe bei Alternate/MF jeweils völlig problemlos).

        Nach wie vor als klaren Nachteil bei den SSDs sehe ich, dass, wenn tot, dann tot.
        Da kannste nicht irgendwie noch was fischen, waren einfach nicht mehr ansprechbar, egal ob in den Boards oder mittels Adaptern. Klassisches Datennirwana halt -> erst recht Pflicht zum Backup.

        Schneller ginge natürlich immer, aber das brauchts einfach nicht. Die Kingston (muss jetzt nicht genau die sein)
        ist von den Eckdaten ausreichend. PCIe 4 daher, weil das C8DH das kann, das C6H aber nicht.

        Bei meiner aktuellen "Lagerlösung" wären sehr flotte m2 sowieso komplett unsinnig, die hängen momentan ja noch via PCIe2 dran. Vorerst bleibt das so weil ich nicht mehr Tempo benötige. Daher die Kingston NV-Drives (eher gemächliche Gesellen).
        Schreiblast liegt dort selten an, ein paar Mail im Monat ein write mit 50-100gigs, das wars dann auch schon.

        Wenn ich mal ein Board mit Support für die 5er-Spec habe dann verbaue ich ggf. gerne eine.
        Mangels eines solchen ist so eine SSD aktuell kein Thema für mich.
      • Von Klausikowski Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Per annum, also pro Jahr, das steht auch dran "Meine Schreib-/Leselast [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] kenne ..."
        Pro Tag/Woche wäre ein "klein wenig" übertrieben

        Was das Sysdrive angeht wird in Kürze sowas wie ne KC3000 verbaut, diese Klasse meine ich.
        Von den Specs her ist die sehr ok (TBW etwa, Speed gut, Cache hat sie auch).
        Hab das halt Oberklasse genannt, das letzte Fitzelchen merkt man eh nicht und ich spiele nicht permanent
        CrystalDiskMark. Das lass ich nach Einbau und (Full(!!)-Format der SSD ein, zweimal machen, einfach nur um zu sehen ob die Werte bei mir in etwa hinkommen. Durch den Formatiervorgang sehe ich auch gleich wie sich die Temps verhalten (manche m2 -selbst SATA- gehen da ordentlich nach oben!) und oft ist es so, dass die Dinger entweder gleich ausfallen oder lange halten. Allerdings sind mir schon SSDs (m2/2,5er) auch mitten im Betrieb abgeschmiert. Absolute Sicherheit hat man eben nie. Das trat aber meist ziemlich kurz nach Erwerb auf (vor drei Monaten erst wieder ne WD-Sata-m2 (<10h Laufzeit), einmal erst nach grob 300h, da wars ne preiswerte Patriot Burst (Austausch/Rückgabe bei Alternate/MF jeweils völlig problemlos).

        Nach wie vor als klaren Nachteil bei den SSDs sehe ich, dass, wenn tot, dann tot.
        Da kannste nicht irgendwie noch was fischen, waren einfach nicht mehr ansprechbar, egal ob in den Boards oder mittels Adaptern. Klassisches Datennirwana halt -> erst recht Pflicht zum Backup.

        Schneller ginge natürlich immer, aber das brauchts einfach nicht. Die Kingston (muss jetzt nicht genau die sein)
        ist von den Eckdaten ausreichend. PCIe 4 daher, weil das C8DH das kann, das C6H aber nicht.

        Bei meiner aktuellen "Lagerlösung" wären sehr flotte m2 sowieso komplett unsinnig, die hängen momentan ja noch via PCIe2 dran. Vorerst bleibt das so weil ich nicht mehr Tempo benötige. Daher die Kingston NV-Drives (eher gemächliche Gesellen).
        Schreiblast liegt dort selten an, ein paar Mail im Monat ein write mit 50-100gigs, das wars dann auch schon.

        Wenn ich mal ein Board mit Support für die 5er-Spec habe dann verbaue ich ggf. gerne eine.
        Mangels eines solchen ist so eine SSD aktuell kein Thema für mich.
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Noch nicht, eventuell beim umbau auf am4 PCi-E 4.0 ende 2023 ne nvme m.2 ssd hinein bauen oder so kein plan.
        Die Rx6800 Will auch PCi-E 4.0 genißen aktuell wird sie mit 3.0 ausgebremst.

        An sich wenn überhaupt 2024 und oder erst wenn es um die 150-200 kostet. Könnte ich mich erweichen lassen so fern das mainbord das kann da es nur 4.0 kann ist das gerade wurscht.
      • Von massaker Software-Overclocker(in)
        Zitat von Klausikowski
        beim OS-Laufwerk setze ich auf Oberklassenware mit Cache
        Diese Selbstbeherrschung und das Bleiben im vernünftigen Rahmen gefällt mir, bei mir eher eine Stufe höher, also Highend-Ware ohne Cache.
        Zitat von Klausikowski
        Meine Schreib-/Leselast p.a. kenne ich relativ genau, bewegt sich zwischen 55-75TB, ggf. Ausreisser bis 100.
        Was genau meinst Du damit? 100TB pro Woche? Pro Monat? Oder pro Jahr? Dir meisten würden damit wohl 5 bis 10 Jahre auskommen...
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Thilo
        Wie seht ihr das Thema PCI-Express-5-SSD? Ist das noch Zukunftsmusik für euch?
        Für mich ja. Ich nutze selber noch eine SATA SSD.
        Und auf meinem Mainboard kann ich maximal eine PCIe 3.0 SSD betreiben.
        Irgendwann, wenn ich mal den Unterbau komplett erneuere, werde ich mir wohl eine PCIe 4.0 SSD holen.
        PCIe 5.0 - da sehe ich überhaupt noch keinen Nutzen drin. Und so groß unterscheiden sich ja die Transferraten von PCIe 4.0 und 5.0 bisher noch nicht. Außerdem bemerkt man als Normalanwender die Unterschiede in der Praxis eh kaum.
      • Von Klausikowski Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das gilt bei mir nur beim Systemdrive, als Ablage isses mir schlichtweg wurst. Es wird dort zu 98% eh nur gelesen, da
        reicht auch ne cachelose dicke aus.

        Allerdings habe ich nun im noch aktuellen Hauptsys auf dem C6H (siehe Beitrag weiter oben) ne 980er drin, die hat
        auch keinen. Lasse ich vermutlich sogar, bisher reicht die prima aus.

        Was den Cache an sich angeht: Bin ganz ehrlich, <<"gefühlt" gibt einem das ein besseres Gefühl>>
        Kurz: beim OS-Laufwerk setze ich auf Oberklassenware mit Cache, beim Datenlager gehe ich nach Qualität/Lebensdauer/Preis. Billigstware verbaue ich tunlichst nicht.
        Meine Schreib-/Leselast p.a. kenne ich relativ genau, bewegt sich zwischen 55-75TB, ggf. Ausreisser bis 100.
        Die findet vornehmlich auf den Sysdrive statt, von daher darf die auch besser sein.
      Direkt zum Diskussionsende
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