SSD-Kühler: Mittlerweile nötig aber hier unnötig groß
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Spätestens seitdem die Playstation 5 PCI-Express-4.0-SSDs unterstützt, kommt kaum noch ein Modell ohne Kühler aus. Nicht unbedingt, weil er technisch notwendig ist, sondern von den Nutzern nachgefragt wird. Oftmals sind auch gute Mainboards mit passenden Kühlkörpern ausgestattet. Nicht immer ist der mitgelieferte SSD-Kühler kompatibel zum eigenen System, da andere Komponenten in die Quere kommen können.
Um diese SSD nicht zu drosseln, reicht ein passiver Kühlkörper mit PS5-kompatiblen Maßen absolut aus.
Genau das dürfte beim Kühler der Gigabyte Aorus Gen5 10000 SSD gut und gerne passieren, denn er ist nicht gerade kompakt. Während viele Hersteller bei ihren 4.0-Modellen darauf achtete, in den knappen SSD-Schacht der PS5 zu passen, setzt Gigabyte hier wortwörtlich einen obendrauf. Immerhin ist der Kühler passiv, wenn auch ziemlich voluminös - und zwar unnötigerweise, wie wir später feststellen werden. Der Kühler des Phison-Referenzdesigns verfügt über einen kleinen Lüfter, den etwa Corsair für die MP700 prinzipiell so übernommen hat. Ein erster Test aus Japan beschwerte sich schon (berechtigterweise) über die (unnötige) Lautstärke. Denn, so viel sei schon jetzt verraten, um diese SSD nicht zu drosseln, reicht ein passiver Kühlkörper mit PS5-kompatiblen Maßen absolut aus.
Ohnehin war bislang kaum eine Kühlung technisch notwendig, denn sie beeinflusste die Praxisleistung absolut null. Im Alltag und erst recht in Spielen wird eine SSD bei Weitem nicht am Limit ausgereizt, wie es in synthetischen Benchmarks der Fall ist, welche in zahlreichen Tests die temperaturbedingte Drosselung in Liniendiagrammen darstellen. Nun könnten wir das auch, ja, es wäre aber nicht zielführend, weil nicht praxisrelevant und eben ein falsches Bild einer scheinbar notwendigen Kühlung suggeriert.
PCI Express 5.0: (kleiner) Kühler darauf
Quelle: PC Games Hardware
Gigabyte Aorus Gen5 10000: Nur in Crystal Disk Mark werden die marketingträchtigen 10K erreicht
Jetzt haben wir aber festgestellt, dass die (Benchmark-)Leistung im sequenziellen Schreiben massiv einbricht, wenn die SSD nicht gekühlt ist. Crystal Disk Mark bricht von 10.000 MB/s auf ein mageres SATA-Niveau von knapp circa 500 MB/s ein. Dazu sei aber gleich gesagt, dass das nur bei größeren Datenmengen derart reduziert ist. Anschließend haben wir eine Reihe praxisnahe (Kopier-)Tests ungekühlt durchlaufen lassen und bekommen bestätigt: Die Schreibrate - und nicht die Lesegeschwindigkeit - bricht lediglich bei größeren Mengen von mehreren Gigabytes auf. Das ist durchaus schon praxisrelevant beim Datenschaufeln, nicht aber etwa beim Spielen oder anderen anspruchslosen Szenarien. Daher wäre es nicht unbedingt falsch zu behaupten, dass eine SSD-Kühlung nach wie vor nicht notwendig ist. Denn in allermeisten Szenarien bleibt die Leistung unbeeinflusst und auf PCI-Express-5.0-Niveau. Wer aber ein paar Sekunden Lebenszeit beim Kopieren großer Mengen sparen möchte oder einen geringeren Puls bei niedrigeren SSD-Temperaturen hat, kann gerne einen verwenden. Eine kleine, oft vom Mainboard gebotene, passive Kühlleistung reicht vollkommen aus. Gigabytes Kühlkörper ist technisch gesehen überdimensioniert und eher was fürs Auge als für den Controller. Spätestens seit dem Wasserkühlungs-Anschluss für NVME-SSDs ist das Prinzip mit den Kanonen und Spatzen hier nichts Neues.


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Pro Tag/Woche wäre ein "klein wenig" übertrieben
Was das Sysdrive angeht wird in Kürze sowas wie ne KC3000 verbaut, diese Klasse meine ich.
Von den Specs her ist die sehr ok (TBW etwa, Speed gut, Cache hat sie auch).
Hab das halt Oberklasse genannt, das letzte Fitzelchen merkt man eh nicht und ich spiele nicht permanent
CrystalDiskMark. Das lass ich nach Einbau und (Full(!!)-Format der SSD ein, zweimal machen, einfach nur um zu sehen ob die Werte bei mir in etwa hinkommen. Durch den Formatiervorgang sehe ich auch gleich wie sich die Temps verhalten (manche m2 -selbst SATA- gehen da ordentlich nach oben!) und oft ist es so, dass die Dinger entweder gleich ausfallen oder lange halten. Allerdings sind mir schon SSDs (m2/2,5er) auch mitten im Betrieb abgeschmiert. Absolute Sicherheit hat man eben nie. Das trat aber meist ziemlich kurz nach Erwerb auf (vor drei Monaten erst wieder ne WD-Sata-m2 (<10h Laufzeit), einmal erst nach grob 300h, da wars ne preiswerte Patriot Burst (Austausch/Rückgabe bei Alternate/MF jeweils völlig problemlos).
Nach wie vor als klaren Nachteil bei den SSDs sehe ich, dass, wenn tot, dann tot.
Da kannste nicht irgendwie noch was fischen, waren einfach nicht mehr ansprechbar, egal ob in den Boards oder mittels Adaptern. Klassisches Datennirwana halt -> erst recht Pflicht zum Backup.
Schneller ginge natürlich immer, aber das brauchts einfach nicht. Die Kingston (muss jetzt nicht genau die sein)
ist von den Eckdaten ausreichend. PCIe 4 daher, weil das C8DH das kann, das C6H aber nicht.
Bei meiner aktuellen "Lagerlösung" wären sehr flotte m2 sowieso komplett unsinnig, die hängen momentan ja noch via PCIe2 dran. Vorerst bleibt das so weil ich nicht mehr Tempo benötige. Daher die Kingston NV-Drives (eher gemächliche Gesellen).
Schreiblast liegt dort selten an, ein paar Mail im Monat ein write mit 50-100gigs, das wars dann auch schon.
Wenn ich mal ein Board mit Support für die 5er-Spec habe dann verbaue ich ggf. gerne eine.
Mangels eines solchen ist so eine SSD aktuell kein Thema für mich.
Die Rx6800 Will auch PCi-E 4.0 genißen aktuell wird sie mit 3.0 ausgebremst.
An sich wenn überhaupt 2024 und oder erst wenn es um die 150-200 kostet. Könnte ich mich erweichen lassen so fern das mainbord das kann da es nur 4.0 kann ist das gerade wurscht.
Und auf meinem Mainboard kann ich maximal eine PCIe 3.0 SSD betreiben.
Irgendwann, wenn ich mal den Unterbau komplett erneuere, werde ich mir wohl eine PCIe 4.0 SSD holen.
PCIe 5.0 - da sehe ich überhaupt noch keinen Nutzen drin. Und so groß unterscheiden sich ja die Transferraten von PCIe 4.0 und 5.0 bisher noch nicht. Außerdem bemerkt man als Normalanwender die Unterschiede in der Praxis eh kaum.
Das gilt bei mir nur beim Systemdrive, als Ablage isses mir schlichtweg wurst. Es wird dort zu 98% eh nur gelesen, da
reicht auch ne cachelose dicke aus.
Allerdings habe ich nun im noch aktuellen Hauptsys auf dem C6H (siehe Beitrag weiter oben) ne 980er drin, die hat
auch keinen. Lasse ich vermutlich sogar, bisher reicht die prima aus.
Was den Cache an sich angeht: Bin ganz ehrlich, <<"gefühlt" gibt einem das ein besseres Gefühl>>
Kurz: beim OS-Laufwerk setze ich auf Oberklassenware mit Cache, beim Datenlager gehe ich nach Qualität/Lebensdauer/Preis. Billigstware verbaue ich tunlichst nicht.
Meine Schreib-/Leselast p.a. kenne ich relativ genau, bewegt sich zwischen 55-75TB, ggf. Ausreisser bis 100.
Die findet vornehmlich auf den Sysdrive statt, von daher darf die auch besser sein.