Crucial T700 im Test: Die zweite SSD mit PCI Express 5.0 macht schon einiges besser
Die neue Crucial T700 mit PCI Express 5.0 ist zu ihrem Marktstart die Schnellste auf dem Markt, aber ist sie das auch in praktischen Fällen? Hier darf man sich nicht von den Maximal-Transferraten von ca. 12 GB/s blenden lassen, da sie - wie bei jeder SSD - in der Praxis kaum erreicht werden. Wir bewerten sie daher anhand ihrer Praxisleistung in unserem Test.
In diesem Artikel
PCI Express 5.0 ist mit der zwölften Generation von Intel bereits auf dem Markt. Aber dort war die Schnittstelle nur dem Grafikkarten-Slot vorbehalten, nicht jedoch dem M.2-Slot für NVME-SSDs. Dieses Features bekam der M.2-Slot erst im Herbst 2022, als Ryzen 7000-Prozessoren und dazugehörige AM5-Mainboards eingeführt wurden. Aber selbst dort sind je nach Modell nicht alle M.2-Slots mit PCI-E 5.0 ausgerüstet.
Interessant ist auch, dass wieder ein Phison-Controller der Erste auf dem Markt ist - der Phison E26 (PS5026-E26). Obwohl andere Hersteller angekündigt haben, dass sie auch an einem 5.0-Controller arbeiten, gibt es bis dato noch keine 5.0-SSD, die mit einem anderen Controller als dem Phison E26 auftritt.
Als damals, 2019, der Übergang zu PCI Express 4.0 stattfand, gab es viele Hersteller, die ihre eigenen Versionen des Phison-Referenzmodells ankündigten. Auch dieses Mal besteht die Referenzkonfiguration aus einem Phison E26-Controller und einem PCB, das Microns brandneuen 232-lagigen 3D-NAND-TLC-Flash enthält. Zuvor war der 176-lagige Flash der Stand der Technik. Dieser ermöglichte es etwa der Corsair MP600 Pro, trotz des gleichen Controllers (Phison E18), durch den Einsatz von effizienterem Flash zu einer MP600 Pro XT eine leicht verbesserte Performance zu bieten.
Auch mit dem ersten PCI-Express-5.0-Controllers, dem Phison E26, erwarten wir eine ähnliche Entwicklung. Die Leistungsgrenze der ersten SSD mit diesem Controller scheint mit den angegebenen 10.000 MB/s noch nicht erreicht zu sein. Weitere Verbesserungen durch mögliche Firmware-Updates und der Einsatz neuer Flash-Technologien könnten dem E26 eine längere Nutzungszeit ermöglichen. Es sei denn, Konkurrenzfirmen wie Marvell, Silicon Motion oder Innogrit bringen leistungsfähigere Produkte eher auf den Markt als Phison mit den Firmware-Updates hinterherkommt.
Während des Übergangs zu PCI Express 4.0 dauerte es etwa ein Jahr - also bis 2020 - bis schnellere 4.0-SSDs erhältlich waren. Bei PCI Express 5.0 könnte sich dieser Zeitrahmen aufgrund zunehmender Konkurrenz bei den Controllern und sinkenden Preisen für Flash-Speicher möglicherweise verkürzen. Der Druck zu Innovationen steigt dadurch noch weiter.
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SSDs mit PCI Express 5.0 sind aktuell noch Hitzköpfe
Es dauerte über ein halbes Jahr nach dem Ryzen-7000-Launch im Herbst, bis die erste 5.0-SSD mit dem E26 endlich auf den Markt kam - die Gigabyte Aorus Gen5 10000 SSD. Grund für die Verspätung ist der Stromhunger des Controllers, genauer gesagt die dadurch produzierte Abwärme, die Probleme bereitete.
Gigabyte wagte sich aber zuerst auf dem Markt, indem man die Leistung einfach auf knapp 10.000 MB/s drosselte und der SSD einen überdimensionalen Kühler mit Heatpipes spendierte. Dieser kann nicht nur für Platzprobleme im Gehäuse sorgen, nein, er ist an sich auch unnötig, wie wir damals im Test feststellten und ein kleinerer, kompakterer absolut ausreicht, so wie er auch mit der Crucial T700 erhältlich ist. Mittlerweile gibt es Monstrositäten von SSD-Kühlern, die aber allesamt eher die Nerven der Anwender beruhigen als die SSD notwendigerweise kühlen sollen.
Erst Mitte Mai machte die Meldung die Runde, dass ungekühlte PCI-Express-5.0-SSDs zu einer thermischen Abschaltung des Systems führen. Üblicherweise werden SSDs in solchen Fällen einfach gedrosselt, nicht so aber die SSDs mit dem Phison E26. Man reagierte hierauf bereits mit einem Firmware Update, worüber die Crucial T700 bereits verfügt. Die bereits anderorts getestete Corsair MP700 wartet aktuell noch darauf, weswegen sich ihr Marktstart verzögert.
PCI-E-5.0-SSD also wie kühlen?
Ja, eine 5.0-SSD braucht einen Kühler und es ist nahezu egal, welchen. Wie oben erwähnt, reicht ein kleiner Passivkühler mit PS5-kompatiblen Maßen absolut aus und es ist kein lauter Mini-Lüfter oder sonst irgendein Heatpipe-Tower notwendig. Die meisten Mainboards verfügen ohnehin über eigene Kühllösungen für den M.2-Slot, welche wegen der kompakteren Maße und der größeren Metallfläche ohnehin die beste Variante dafür sind.

Sag mal was verbraucht so eine M.2 PCIe 5.0 x4 SSD eigentlich?
Nicht dass dies für irgendwas relevant wäre, aber interessieren täte es mich dennoch.
Maximale Spitzen gibt es aber in etwa doppelt so hoch. Techpowerup schreibt was von 12,3 Watt.
Auch die schnellste SSD, Ram & CPU (ggf. GPU) bringt nichts wenn man z.B. Intros & Co nicht wegklicken kann.
Solange nicht ein "Umdenken" bei den Ladezeiten anfängt dürfte Direct Storage auch (fast) nichts bringen.
Ich kann das, die meisten hier auch, aber 99,9% der User können dies nicht und kaufen daher Hardware die weit außerhalb der Sweet Spots laufen, für minimale Leistungsteigerungen (die die meisten nicht brauchen und den Unterschied nichtmal merken)
Es ging mir nicht um die RTX4000er Reihe, sondern explizit um die 4090, die an Werk völlig Gaga beschaltet ist. Die leistet bei 300W quasi das gleich wie mit 450W, dennoch gibt es sogar Hersteller die 600W freigeben, womit wir dann 200% Leistungsaufnahme, bei vielleicht 115% Leistung haben, völlig Gaga!!!
Auch hier, mit 300W läuft sie gut, aber manuell Hand anlegen tun halt nur sehr wenige (bei einer 4090 vermutlich überproportional viele, da es sich hier ja schon um Expertenhardware handelt).
Die Kühllösungen sind ja eher Verzögerer, sie bieten einen Kühlblock, aber keine nennenswerte Kühlfläche.
Kauf deine SSD, alles gut. Finde nur den bei High End SSDs den Preis in keinerlei Relation zur Leistung. Selbst getestet, ich habe eine Samsung 980 Pro 1TB und eine TeamForce Vulcan 4TB, 0,09 EUR je GB zu 0,05 EUR, also knapp doppelt so teuer, Spiele mal auf einer mal auf der anderen, handgestoppt messe ich keinen Unterschied beim laden, obwohl da 550MB gegen 7000MB antreten, auch 14.000MB machen da keinen Unterschied. Problem ist eher, die Samsung läuft konstant an 60°, die TeamForce bei 30°.
???
Eigentlich ist denen die Effizienz relativ egal, wie man eben an der 4090 sieht, 450W Hauptsache (man ist von einem stärkeren Gegner ausgegangen) vorne im Leistungsdiagramm.
Ich finde jeden Wunsch nach Regeln und verboten grausam schlimm. Das Ergebnis das du schilderst ist auch Wunschdenken.
Das jeder außerhalb des Forums sich für das was der kauft gar nicht mehr interessiert, ist glaube ich zumindest heute ein Gerücht.
Ist ja in Ordnung wir sind zu einem Teil gleicher Meinung und einem anderen Teil halt nicht.
Die Zukunft die daraus resultiert, wenn wir für alles mögliche Regeln und verboten fordern, will keiner erleben.
Nochmal kurz zur Kühlfläche bei den Mainboard Kühlern für m.2,
Die Kühlfläche sollte für die paar Watt schon ausreichen. Vor allem wenn wir eine Ed von nur bis zu 60% und weniger annehmen und da werden die allermeisten nicht mal in die Nähe kommen.
Wo ist das Problem bei den gpus?
Früher hat man die gpus auf 300w übertaktet und heute werden die auf 300W undervoltet
Jeder schaut heute auf die tdp, oder Verbrauch und da werden die Daus auch nur nach eigenen Willen kaufen.
Auch hier, mit 300W läuft sie gut, aber manuell Hand anlegen tun halt nur sehr wenige (bei einer 4090 vermutlich überproportional viele, da es sich hier ja schon um Expertenhardware handelt).
Wenn ja, warum dann nicht eine PCIe5 SSD kaufen, wenn man Bock hat. Die Preise werden ja auch noch etwas fallen. Wobei ich sowieso erst warten würde bis die SSDý die maximal möglichen Datenraten erreichen...
Kauf deine SSD, alles gut. Finde nur den bei High End SSDs den Preis in keinerlei Relation zur Leistung. Selbst getestet, ich habe eine Samsung 980 Pro 1TB und eine TeamForce Vulcan 4TB, 0,09 EUR je GB zu 0,05 EUR, also knapp doppelt so teuer, Spiele mal auf einer mal auf der anderen, handgestoppt messe ich keinen Unterschied beim laden, obwohl da 550MB gegen 7000MB antreten, auch 14.000MB machen da keinen Unterschied. Problem ist eher, die Samsung läuft konstant an 60°, die TeamForce bei 30°.
Eigentlich ist denen die Effizienz relativ egal, wie man eben an der 4090 sieht, 450W Hauptsache (man ist von einem stärkeren Gegner ausgegangen) vorne im Leistungsdiagramm.
Das man für dieser Teile so dermaßen abstruse Kühlereinheiten braucht ist einfach absurd.
Ich betreibe etwa so kurzem eine 4er 2TB Crucial SSD die hoch energieeffizient ist und damit auch bei den Temperaturen ohne jeden Kühler immer im grünen Bereich bleibt.
Und überhaupt finde den aktuellen Trend bei CPU's, System-Ram und SSD's immer mehr Leistung durch immer höhere Leistungsaufnahme und damit Wärmeentwicklung und höheren Energieverbrauch mehr als fragwürdig! Hat schon mal jemand was von Energieeffizienz, Stromsparen und Strompreisen gehört? ?
Ich finde da ist zB tatsächlich nvidia sehr vorbildhaft, denn sie haben bei einigen Modellen ihrer 40er-Reihe insbesondere die Effizienz in den Vordergrund gestellt. Was dann aber offensichtlich leider bei vielen in der Community wieder schlecht ankommt oder ignoriert wird, stattdessen wird über den angeblich zu "geringen" Leistungszuwachs der GPUs sinniert ?
Man wird sich drauf einstellen müssen, dass Effizienz die neue Leistung ist, denn schon bald wird die Fahnenstange erreicht sein.
Niemand ignoriert den Effizienz-Fortschritt von NVIDIA und das dieser "schlecht ankommt" stimmt natürlich auch nicht. Die aktuelle Kritik an NVIDIA basiert auf dem schwierigen Preis-/Leistungsverhältnis. Nichts weiter.