Neuer Phison-Controller im SSD-Test: Starke Leistung bei der Corsair MP700 Pro XT
Quelle: PCGH
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Neuer Phison-Controller im SSD-Test: Starke Leistung bei der Corsair MP700 Pro XT

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Der Test ist beendet, wir ziehen ein Fazit. Wie ist die Corsair MP700 Pro XT einzuordnen?

Summa summarum

Die Corsair MP700 Pro XT markiert in erster Linie den Markteintritt des Phison E28 in die PCIe-5.0-Spitzenklasse. Gegenüber dem früheren E26 arbeitet er in der Tat kühler und effizienter, verlangt aber weiterhin gute Kühlung und eine echte PCIe-5.0-Anbindung. Thermisch arbeitet die MP700 Pro XT im Vergleich zur Controller-Konkurrenz unauffällig: Im PCGH-Stresstest bleibt sie unter 60 °C und hält ihre Schreibrate bis 1.600 GiB stabil über den Füllvorgang. Im Test zeigt sich die MP700 Pro XT äußerst stark in synthetischen Benchmarks wie PCMark 10 oder SPECworkstation, wo sie sich deutlich von jeglicher Konkurrenz absetzen kann. Bei CrystalDiskMark und täglichen respektive Gaming-Szenarien schrumpfen die Abstände jedoch auf ein überschaubares Niveau.

Preislich positioniert sich die MP700 Pro XT zum Einstieg klar in der Luxusklasse: Rund 180 Euro für 1 TB, 295 Euro für 2 TB (bisher nur im Herstellershop) und voraussichtlich etwa 610 Euro für 4 TB machen sie preislich eher unattraktiv im Vergleich zur Konkurrenz. Die Sandisk WD Black SN8100 liegt beispielsweise mit 2 TByte bei rund 220 Euro, die Crucial T710 liegt bei 240 Euro, die Samsung 9100 Pro bei 230 Euro. Die Entwicklung ist absehbar: Der Preis der Corsair MP700 Pro XT wird sinken (müssen). Für übliche Gaming-Rechner ist der Aufpreis gegenüber günstigeren PCIe-4.0-SSDs um die 100 bis 160 Euro für 2 TByte kein nennenswert lohnender; der Mehrgewinn bleibt in Spielen überschaubar. Interessant werden jedoch auch andere kommende E28-Vertreter und das Leistungsbild dieser. Wir bleiben gespannt!

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PCGH-Wertung

1,25
Produktinfo/-name Corsair MP700 Pro XT mit 2 TByte
Modellbezeichnung CSSD-F20GBMP700PXNH
Firmware ESFM10.1
Hersteller (Webseite) Corsair (www.corsair.com)
PCGH-Preisvergleich Zum Redaktionsschluss keine Angebote abseits des Hersteller-Shops
Preis, Preis-Leistungs-Verhältnis Hersteller-Shop für ca. 295 Euro, Note: 4
Preis pro GiByte 15 Cent
Ausstattung (20 %) 1,42
Beworbene Kapazität (GB) 2.000 GB
SSD-Controller Phison PS5028-E28
Flash-Chips 3D-NAND TLC
DRAM-Cache 2 GiB
Kühler, Typ Kühlblech
Zubehör und Sonstiges Toolbox
Eigenschaften (20 %) 1,50
Formatierte Kapazität (GiByte) 1.863 GB
Herstellerangabe MB/s Lesen | Schreiben 14.900 MB/​s | 14.500 MB/s
Herstellerangabe 4K IOPS Lesen| Schreiben 2.700 k | 3.300 k
Garantie (Zeit) | (TBW) 5 Jahre | 1.400 TB
Mittlere Ausfallzeit (MTBF) 1,5 Millionen Stunden
Formfaktor (Schnittstelle) M.2/​M-Key (PCIe 5.0 ×4)
Leistungsaufnahme 6,5 W (Betrieb), unter 5 mW (Schlafmodus)
Besonderheiten Geringer Stromverbrauch, niedrige Temperaturen
Leistung (60 %) 1,11
CrystalDiskMark 8.0.5 x64 Peak, Lesen | Schreiben 14.251 MB/s | 13.275 MB/s
CrystalDiskMark 8.0.5 x64 Peak, Lesen & Schreiben 13.433 MB/s
CrystalDiskMark 8.0.5 x64 - RND 4 KiB (Q= 32, T=16), Lesen | Schreiben 8.744 MB/s | 7.434 MB/s
CrystalDiskMark 8.0.5 x64 - RND 4 KiB (Q= 1, T= 1), Lesen | Schreiben 127 MB/s | 396 MB/s
Windows Boot 746 MB/s
COD: Black Ops 4 - Game Start ins Menu 1.711 MB/s
JPEG‑Files kopieren - Lesen & Schreiben 1.774 MB/s
ISO-Files kopieren - Lesen & Schreiben 8.156 MB/s
Durchschnitt Auszug an aggregierten Werten
Peak Performance Read 13.336 MB/s
Peak Performance Write 12.593 MB/s
4K Read Q1 T1 Read 132 MB/s
4K Read Mutlithread Read 7.351 MB/s
4K Read Q1 T1 Write 381 MB/s
4K Write Mutlithread Write 6.573 MB/s
Anwendungen Read & Write 1.697 MB/s
Gaming (aktiver Part ohne Idle-Zeiten durch restliches System) 1.292 MB/s
Stresstest Performance: Ø Füllrate in MB/s, schreibend 3.786 MB/s
Stresstest Phase 2: Performance nach Einbruch in MB/s, schreibend 1.837 MB/s
Maximale Temperatur im Test 55 °C
Endnote 1,25
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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Testverfahren und Benchmark-Auszug
  3. Seite 3 PCGH-Stresstest
  4. Seite 4 Fazit und Testtabelle
    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen],

        auch auf die Thematik: "regelmässige Backups erstellen" ist er nicht eingegangen, weil er sich ja darüber beschwerte, dass die "Daten dann nicht mehr gerettet werden könnten" wie er ja oben geschrieben hatte.

        Na denn....
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen],

        auch auf die Thematik: "regelmässige Backups erstellen" ist er nicht eingegangen, weil er sich ja darüber beschwerte, dass die "Daten dann nicht mehr gerettet werden könnten" wie er ja oben geschrieben hatte.

        Na denn....
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Thomas5010
        Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen.
        Irgendwie scheinst du andere Texte zu lesen als die die ich schreibe.
        Ich vergleiche weder irgendwo Low Budget-SSDs mit Pro Modellen hinsichtlich der Ausfallraten, noch schreibe ich irgendwas von TBWs oder Garantien oder NAS oder sonstwas. Das kommt alles von dir. Bevoir du hier warst hat niemand überhaupt etwas von Ausfällen oder Zuverlässigkeiten gesagt... darum gings gar nicht.

        Bisher ists eigentlich ganz simpel:

        Du sagst "Samsung ist ein Musterschüler an Zuverlässigkeit".
        Ich entgegne "sind sie nicht, siehe Beispiel #1 und #2 wo deren SSDs sehr unzuverlässig waren"
        Und du kommst dann mit "Ausreißer wegen Firmware sind ja keine Referenz" (plus Whatabout anderes Forum XY). Klar, "meine SSD ist kaputt und die Daten weg" ist natürlich viel weniger schlimm wenns nur wegen der Firmware war und nicht wegen was anderem.

        Merkste selber. Hoffe ich zumindest. Falls nicht auch nicht schlimm/überraschend.
      • Von Thomas5010
        Zitat von Incredible Alk
        Samsung greift genauso oft ins Klo wie die anderen auch (gefühlt die letzten Jahre eher öfter, mir fällt grade kein anderer Hersteller ein wo mir spontan gleich zwei grobe Schnitzer wie die genannten im Gedächtnis sind).
        Wenn du glaubst die seien Musterschüler biste einfach nur dem Marketing auf den Leim gegangen.
        Das stimmt einfach nicht. Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen. Allein die Garantien, welche die Hersteller geben (nicht nur auf die TBW) gehen meilenweit auseinander. Selbst die NAS Hersteller empfehlen entsprechende M2 SSDs zur Datensicherheit.

        Einige Ausreißer SSDs wegen einer missglückten Firmware ist doch keine Referenz.

        Man merkt, dass man hier nicht im Forum von Heise.de ist (C`T). Es wird einfach nur was behauptet und als Wahrheit hingestellt.
      • Von PCGH_Robert Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Thomas5010
        Samsung hingegen ist ein Musterschüler, was die Datensicherheit angeht.
        ^^ Sicher. Da gibt es auch Leute, die das genaue Gegenteil behaupten. Meine Erfahrungen mit SSDs sind allgemein extrem positiv. Ich hatte bisher 2 Ausfälle und die Dinger waren auch echt uralte SATAs. von den M.2 ist mir noch nicht eine ausgefallen und ich stresse die Dinger ganz gut. Samsung bisher auch keine Probleme.

        Es ist sehr schwer, so was rauszufinden, da müsste man RMA-Raten usw. haben und auch die sind nur bedingt nützlich. Wenn die SSDs nach Jahren ausfallen, macht ja niemand mehr eine RMA.

        Backup ist halt Pflicht, ohne das geht's nicht.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Thomas5010
        Die Daten können dann nicht mehr gerettet werden.
        Von regelmässigen "Backups" auf externe Datenträger noch nichts mitbekommen?
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