Neuer Phison-Controller im SSD-Test: Starke Leistung bei der Corsair MP700 Pro XT
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Neuer Phison-Controller im SSD-Test: Starke Leistung bei der Corsair MP700 Pro XT

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Die SSD-Performance hängt stark vom System ab. Wir erklären, wie wir vorgehen, und zeigen einen Auszug unserer Benchmark-Ergebnisse.

Testverfahren in aller Kürze

Im Rahmen der PCGH-Ausgabe 09/2025 aktualisierten wir unsere Notengewichtungen: Zufällige Lese- und Schreibvorgänge fließen nun stärker in die Leistungsnote ein, da sie den Alltag durchaus besser abbilden als reine Spitzenwerte. Die Gewichtung der Stabilität im Stresstest wurde dagegen reduziert. Die Gesamtnote bleibt ein Durchschnitt (sehr) vieler Benchmarks und dient weiterhin als aussagekräftiger Leistungsindikator. Alle im Fokus stehenden SSDs werden bei PCGH zwecks besserer Vergleichbarkeit stets mit 2 TB Kapazität unter Windows 11 getestet. Wichtig zur Einordnung: Die SSD-Leistung variiert je nach Plattform. Auf Intels Arrow-Lake-CPUs erreichen PCIe-5.0-SSDs meist nur etwa 12 GiB/s statt 14 GiB/s, vermutlich wegen höherer PCIe-Latenzen. Z790-Systeme mit Alder- oder Raptor-Lake-CPUs liefern dagegen volle Geschwindigkeit.

AMDs beliebtere AM5-Plattform punktet bei großen Datenblöcken, Intel dagegen bei zufälligen Zugriffen. Plattform- respektive Leistungsunterschiede sind daher normal und zu erwarten. Vor jedem Gesamtdurchlauf erfolgt ein Secure Erase, anschließend wird das Laufwerk direkt im CPU-nahen M.2-Slot eines Intel-Z790-Systems mit Core i9-12900K und MSI MPG Z790 Edge Ti Max WiFi installiert. Fehlt ein eigener Kühlkörper, übernimmt der Mainboard-Heatsink die Wärmeabfuhr (wie auch hier im Falle des Corsair MP700 Pro XT). Unterstützt wird die Kühlung von einem langsam drehenden 120-mm-Lüfter zur Simulation typischer Gehäusebelüftung.

Die Corsair MP700 Pro XT wird ohne Heatsink ausgeliefert. Im Test kommt daher der Mainboard-Kühlkörper zum Einsatz. Quelle: PCGH Die Corsair MP700 Pro XT wird ohne Heatsink ausgeliefert. Im Test kommt daher der Mainboard-Kühlkörper zum Einsatz. Zum Einsatz kommen klassische Benchmarks wie CrystalDiskMark und Atto sowie praxisnahe Belastungstests: vollständiges Füllen zur Analyse von Temperatur und Cache-Verhalten und längere Läufe mit PCMark. Die Benchmark-Reihenfolge bleibt konstant: Zunächst erfolgt unser PCGH-Stresstest, bei dem die SSD sequenziell (1 MiB) bis zur Kapazitätsgrenze beschrieben und dabei Performance sowie Temperatur überwacht werden. Danach folgen einfachere, synthetische Benchmarks. Die Testergebnisse werden aggregiert, wobei Durchsatzraten im Fokus stehen. Einzelne Ausreißer haben nur geringen Einfluss auf die Gesamtwertung. Im Folgenden sehen Sie einen kleinen Auszug unserer Testergebnisse.

Unterschiedliche Kapazitäten können nur bedingt miteinander verglichen werden. Bei uns stets im Test: 2 TByte als goldene Alltagsmitte. Quelle: PCGH Unterschiedliche Kapazitäten können nur bedingt miteinander verglichen werden. Bei uns stets im Test: 2 TByte als goldene Alltagsmitte.

Ergebnisse mit CrystalDiskMark

Benchmarks wie CrystalDiskMark und Co. sind ein standardisierter Ansatz, um die Performance einordnen zu können. Der CrystalDiskMark 8 führt mehrere Tests durch, darunter sequenzielles Lesen und Schreiben sowie 4K-Operationen bei Q1 und Q32. Zusätzlich ermöglicht das Tool eine frei einstellbare Mischung aus Lese- und Schreibzugriffen. Es besteht zudem die Wahl zwischen Zufallsdaten und komprimierbaren Nullfolgen, um zu prüfen, ob eine SSD beim Schreiben komprimierbarer Daten höhere Geschwindigkeiten erreicht. Die Peak-Performance ist im Alltag nicht unbedingt die wichtigste Kennzahl. Zufällige Lese- und Schreibvorgänge, wie sie im Gaming-Bereich üblich sind, lassen große Leistungsabstände normalerweise schnell schmelzen.

Ergebnisse mit PCMark 10

In einigen unserer zahlreichen Benchmarks kann die Corsair MP700 Pro XT deutlich mehr Geschwindigkeit zeigen und sich von der Konkurrenz absetzen. Dazu zählen unter anderem SPECworkstation, Atto-Disk-Benchmark V4 sowie auch PCMark 10. Der Abstand unter diesen Benchmark-Tools bleibt in Relation stets ähnlich. Zu den Ausnahmen zählen etwa in SPECworkstation die Lesend/Schreibend-Werte im Handbrake-Durchlauf. Hier setzt sich die Corsair MP700 Pro XT mit 16,61 Punkten zwar immer noch vor die Konkurrenz, zwei Kandidaten sind dem neuen Corsair-Modell jedoch auf der Spur: die Samsung SSD 9100 Pro erreicht 16,37 Punkte, die Sandisk WD Black SN8100 15,59 Punkte. Danach folgt ein Abrutsch mit der Crucial T710 mit 13,23 Punkten. PCMark 10 stellt den Performance-Unterschied in der Kategorie exemplarisch dar.

Große Unterschiede in Spielen?

Beim Gaming spielen Faktoren abseits der SSD, wie CPU, Plattform und Grafikkarte, eine größere Rolle für die eigentlichen Ladezeiten. Die Unterschiede in der Spielepraxis bewegen sich oft nur im Sekundenbereich. Beim praktischen Arbeiten mit vielen Daten kann die Differenz und potenzielle Zeitersparnis deutlich größer ausfallen. Für reine PC-Spieler können wir keine große Empfehlung zur höheren SSD-Leistung aussprechen. Der preisliche Unterschied rentiert sich fürs Gaming definitiv nicht, gerade angesichts des Preises der Corsair MP700 Pro XT. Für Spiele und einfache Alltagsanwendungen reicht PCIe 4.0 (und selbst PCIe 3.0) meist völlig aus. Spürbare Vorteile bietet PCIe 5.0 vor allem bei Creator-Workflows.

Wer für Spiele eine der schnellsten SSDs sucht, der war und ist bei Sandisks höheren Zufallszugriffen mit der WD Black SN8100 respektive der günstigeren SN7100 (da mit PCIe 4.0 und ohne DRAM-Cache) gut beraten. Die Corsair MP700 Pro XT braucht sich da nicht verstecken und kann mit Spitzenreitern wie der SN8100 oder Crucial T710 locker mithalten. Bei den Random-Werten kombiniert die Corsair MP700 Pro XT in puncto Leistung die schreibenden Werte der Crucial T710 mit den lesenden Datensatzraten der Sandisk WD Black SN8100. Auf der nächsten Seite folgt der PCGH-SSD-Stresstest.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Testverfahren und Benchmark-Auszug
  3. Seite 3 PCGH-Stresstest
  4. Seite 4 Fazit und Testtabelle
    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen],

        auch auf die Thematik: "regelmässige Backups erstellen" ist er nicht eingegangen, weil er sich ja darüber beschwerte, dass die "Daten dann nicht mehr gerettet werden könnten" wie er ja oben geschrieben hatte.

        Na denn....
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen],

        auch auf die Thematik: "regelmässige Backups erstellen" ist er nicht eingegangen, weil er sich ja darüber beschwerte, dass die "Daten dann nicht mehr gerettet werden könnten" wie er ja oben geschrieben hatte.

        Na denn....
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Thomas5010
        Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen.
        Irgendwie scheinst du andere Texte zu lesen als die die ich schreibe.
        Ich vergleiche weder irgendwo Low Budget-SSDs mit Pro Modellen hinsichtlich der Ausfallraten, noch schreibe ich irgendwas von TBWs oder Garantien oder NAS oder sonstwas. Das kommt alles von dir. Bevoir du hier warst hat niemand überhaupt etwas von Ausfällen oder Zuverlässigkeiten gesagt... darum gings gar nicht.

        Bisher ists eigentlich ganz simpel:

        Du sagst "Samsung ist ein Musterschüler an Zuverlässigkeit".
        Ich entgegne "sind sie nicht, siehe Beispiel #1 und #2 wo deren SSDs sehr unzuverlässig waren"
        Und du kommst dann mit "Ausreißer wegen Firmware sind ja keine Referenz" (plus Whatabout anderes Forum XY). Klar, "meine SSD ist kaputt und die Daten weg" ist natürlich viel weniger schlimm wenns nur wegen der Firmware war und nicht wegen was anderem.

        Merkste selber. Hoffe ich zumindest. Falls nicht auch nicht schlimm/überraschend.
      • Von Thomas5010
        Zitat von Incredible Alk
        Samsung greift genauso oft ins Klo wie die anderen auch (gefühlt die letzten Jahre eher öfter, mir fällt grade kein anderer Hersteller ein wo mir spontan gleich zwei grobe Schnitzer wie die genannten im Gedächtnis sind).
        Wenn du glaubst die seien Musterschüler biste einfach nur dem Marketing auf den Leim gegangen.
        Das stimmt einfach nicht. Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen. Allein die Garantien, welche die Hersteller geben (nicht nur auf die TBW) gehen meilenweit auseinander. Selbst die NAS Hersteller empfehlen entsprechende M2 SSDs zur Datensicherheit.

        Einige Ausreißer SSDs wegen einer missglückten Firmware ist doch keine Referenz.

        Man merkt, dass man hier nicht im Forum von Heise.de ist (C`T). Es wird einfach nur was behauptet und als Wahrheit hingestellt.
      • Von PCGH_Robert Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Thomas5010
        Samsung hingegen ist ein Musterschüler, was die Datensicherheit angeht.
        ^^ Sicher. Da gibt es auch Leute, die das genaue Gegenteil behaupten. Meine Erfahrungen mit SSDs sind allgemein extrem positiv. Ich hatte bisher 2 Ausfälle und die Dinger waren auch echt uralte SATAs. von den M.2 ist mir noch nicht eine ausgefallen und ich stresse die Dinger ganz gut. Samsung bisher auch keine Probleme.

        Es ist sehr schwer, so was rauszufinden, da müsste man RMA-Raten usw. haben und auch die sind nur bedingt nützlich. Wenn die SSDs nach Jahren ausfallen, macht ja niemand mehr eine RMA.

        Backup ist halt Pflicht, ohne das geht's nicht.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Thomas5010
        Die Daten können dann nicht mehr gerettet werden.
        Von regelmässigen "Backups" auf externe Datenträger noch nichts mitbekommen?
      Direkt zum Diskussionsende
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