Über 60 TB: Samsung stellt neue SSD vor, will Kapazität noch einmal verdoppeln
Samsung hat eine neue SSD namens BM1743 vorgestellt, die die verfügbare Kapazität auf 61,44 TB verdoppelt. Auch ein Modell mit 128,88 TB wäre so möglich. Vorerst sind derartige Kapazitäten aber dem Server-Bereich vorbehalten.
SSDs sind längst im Massenmarkt angekommen und aufgrund in den letzten Jahren immer weiter gesunkener Preise kommen immer mehr PCs inzwischen sogar ganz ohne HDD aus. Auch wenn besonders viel Speicher benötigt wird, gibt es dabei inzwischen Lösungen: Im PCGH-Preisvergleich lassen sich beispielsweise vier 2,5"-Laufwerke mit 30,72 TB finden. Und es gibt auch noch deutlich höhere Kapazitäten. Schon Anfang des Jahres ist eine SSD von Solidigm mit 61,44 TB Speicher aufgetaucht. Ein weiteres Modell mit ebendieser Kapazität hat nun außerdem auch Samsung angekündigt: die BM1743.
61,44 TB - und bald das Doppelte?
Die Samsung BM1743 setzt laut dem Unternehmen auf QLC-Speicher der siebten Generation und löst damit die BM1733a mit halber Speicherkapazität ab. Für Endkunden ist die neue SSD mit über 60 TB allerdings nicht gedacht. Die Anbindung erfolgt zwar über PCI-Express 4.0 oder PCI-Express 5.0, doch das Modell nutzt die im Endkundensegment unübliche U.2-Schnittstelle oder das E3.S-Format. Passend dazu wurde auch kein Preis verraten.
In beiden Bauformen dürfte sich die BM1743 an den Einsatz im Datacenter richten. Um das Modell zu beschreiben, muss man aber einiges an Zeit mitbringen: Die sequenzielle Schreibrate liegt über U.2 (PCI-E 4.0) bei 2.000 MB/s, lesen kann man in diesem Szenario mit 7.200 MB/s. Parallel wirbt Samsung mit einer im Vergleich zum Vorgänger erhöhten Haltbarkeit bei Schreibvorgängen und einer längeren Überlebenszeit der Daten. Beim Vorgänger wurde ein Datenerhalt nur für einen Monat ohne Energieversorgung garantiert; künftig sind es drei Monate. Auch dieser Wert spricht aber dafür, dass die SSD zugunsten einer maximalen Speicherkapazität auf Kante genäht ist.
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Trotzdem sieht Samsung bei der nun erreichten Kapazität von 61,44 TB keine Grenze. Noch mit derselben Speichergeneration könnten laut dem Unternehmen weitere SSDs mit bis zu 122.88 TB möglich sein - also eine weitere Verdopplung der Speicherkapazität. Für noch weitere Kapazitätssprünge dürften dann allerdings neue VNAND-Generationen notwendig werden, die in den Chips noch deutlich mehr Speicherlagen stapeln.
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Quelle: Samsung via Tom's Hardware

Beim nächsten System werde ich das problem aber vermutlich nicht mehr haben. Drei voll angebundene M.2 Slots sollten ja üblich sein bei Oberklassebrettern und dann brauche ich auch nur noch 2 SATAs für die Archiv-HDDs.
Klar wird das nächste System eher alles auf PCIe4 haben (nicht 5, das ist Quatsch) aber einen echten Vorteil davon habe ich über weite Strecken nicht wirklich.
Wenn ich den 3. M.2 belege fallen die letzten 2 SATAs weg und ich habe noch 4.
Aktuell belegt sind zwei M.2 und 5 SATA. Bedeutet ich kann keine weitere M.2 einbauen. ohne mit Zusatzadaptern zu arbeiten.
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Fals ich auf AM5 umsteige (~9800X3D) würde ich ein MoBo suchen wo ich am liebsten
vier M2 SSDs und min. zwei (besser vier) SATA nutzen kann das neben der GPU auch ein Slot für die Soundkarte hat.
Mir ist da auch egal ob alle M2 PCIe 5, 4 oder gar 3.0 haben
Ein Großteil meiner Software läuft 1A noch von HDs! Da wäre selbst ne SATA SSD eine Verbeserung.
Könnte mir vorstellen eine SATA SSD für Windows + Programme (256 bis 512 GB) und eine meiner alten HDDs dann als Datengrab zu nutzen.
Von daher hatten die 60TB schon so ihren Reiz wenn man die anschließen kann.
Würde dann locker für zwei bis drei mal Ewig reichen (also je 2-3 Jahre
Wenn ich den 3. M.2 belege fallen die letzten 2 SATAs weg und ich habe noch 4.
Aktuell belegt sind zwei M.2 und 5 SATA. Bedeutet ich kann keine weitere M.2 einbauen. ohne mit Zusatzadaptern zu arbeiten.
Natürlich sind das jetzt seltenere Sonderfälle - aber dass jemand derartig viel Speicher braucht ist ja an sich auch schon ein Sonderfall.
Ich warte jedenfalls gefühlt seit Jahren darauf, dass 8TB-(TLC-)SSDs in einen halbwegs bezahlbaren Rahmen kommen, was aber bisher nicht passiert ist. Son halbes Jahr rum geht noch, dann wars das. Wenn die Dinger bis dahin immer noch 800 Euro kosten kaufe ich eben eine für 800€ (das ist immer noch günstiger als iirc 2014 oder so ne 2TB-SSD zu kaufen, die hat mich 1000 gekostet).