Silicon Motion mit PCI-Express-5.0-Controller ab Mitte 2022
Ab Mitte 2022 will Silicon Motion seinen Controller mit PCI Express 5.0 anbieten. Erste Produkte werden aber erst für das Jahr danach erwartet. Bei den Prozessoren dürfte der Wechsel in der kommenden Generation erfolgen; Zen 4 gilt in der Gerüchteküche als sicher, bei Intel unkt man eine Umstellung zum Sockelwechsel mit Alder Lake und Sapphire Rapids.
Bisher ist der Einsatz von PCI Express 5.0 in den kommenden CPU-Generationen nur ein Gerücht. Alder Lake von Intel und Zen 4 von AMD sollen potenziell auf den neuen Standard setzen; beide werden spätestens für 2022 erwartet. Passende Anschlussgeräte dürften aber etwas länger brauchen. So bestätigt Silicon Motion nun, dass man zwar ab Mitte 2022 mit der Auslieferung von Controllern für SSDs mit PCI Express 5.0 starten will, die fertigen Produkte werden aber erst für 2023 erwartet.
Andere Anbieter dürften ähnliche Zeitfenster haben, etwa Phison. Samsung und die Gruppe um Western Digital entwickeln ihre Controller selbst und kaufen nicht extern zu. Mit PCI Express 5.0 werden Bruttopdatenraten von 16 GByte/s mittels 4 Lanes möglich. Das erlaubt potenziell noch schnellere SSDs, für den Anfang ist aber auch interessant, dass man Geräte mit 2 Lanes anbinden kann und in etwa die gleiche Leistung wie bei PCI Express 4.0 bekommt.
Der Wechsel bei Grafikkarten auf PCI Express 5.0 dürfte bestenfalls mit der nächsten Generation stattfinden; bei AMD also frühestens mit der Radeon RX 7000 und bei Nvidia frühestens mit der Geforce RTX 4000. Auch hier könnte der Nutzen anfangs überschaubar sein, da die verdoppelte Bandbreite auch erst einmal genutzt werden muss. Beim Wechsel von PCI Express 3.0 auf 4.0 waren die Unterschiede im Spätsommer vergangenen Jahres je nach Szenario bei 0 - 6 Prozent mehr Bilder pro Sekunde.
Im Endkundenmarkt darf man sich das Thema wohl recht entspannt anschauen, während im Servermarkt die Bandbreite ein größeres Thema darstellt. Selbst wenn alle Endpunkte Ende 2023 über PCI Express 5.0 verfügen, muss das nicht heißen, dass man davon wirklich profitiert. Gerade bei SSDs, die im Moment durchaus in der Lage sind, die Bandbreiten mit 4 Lanes auszureizen, dürften noch schnellere Modelle die Preisspirale antreiben und auch zunehmenden Kühlungsbedarf haben. Letzteres dürfte im Endkundenbereich strikt gegen den Nutzen abgewogen werden.
Quelle: via Seeking Alpha

Aber auf meinem Motorrad könnte ich die eh nicht nutzen, da reicht mir meine gopro 9
Es sollte nur zeigen, das es auch neben Leuten, die eine große Datenbank oder sonstige Speicherintensive Dinge parallel laufen lassen, Anwendungen gibt, bei denen sich PCIe 4 lohnen kann.
Es ist für mich derzeit im Hobbybereich genauso wie ein GBit-Internetanschluss. eine 16-Kern CPU oder eine CPU mit 4 Speicherkanälen. Entweder, man wartet gelegentlich länger wie techisch nötig auf den PC oder man investiert Geld in etwas, das man nur selten ausnutzt.
So, so. So lange muss man also noch warten, bis die mal käuflich zu haben sein wird?
Kein Wunder, wenn die Ingenieure bis dahin sogar schon PCI-E 5.0 eingebaut haben.
Genutzt wird PCIe 4.0, von Normalos, wenn man die Graka nur mit 8 oder gar 4 Lanes anbindet oder von den schnellsten SSDs. Das wird auch PCIe 5.0 so sein. (...)
Aktuell legt die PCI-SIG sehr gut vor. Das macht sie aber auch, weil es zwischen PCIe3 und PCIe4 eben eine lange Pause gab, die so lang ausfiel, dass PCIe3 x4 tatsächlich angefangen hat, Consumer-SSD-Designs zu limitieren.
Jetzt steuert sie (in meinen Augen) sinnvoll gegen und holt den Rückstand wieder auf.
Falls noch jemand mehr zu meiner Positionierung zur Gesamtthematik lesen möchte:
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