Sage Microelectronics Blackdisk: Erste SSD mit 10 TByte Speicher
Auf einer Pressekonferenz in China hat Sage Microelectronics die Blackdisk 10 TB vorgestellt, die als weltweit größte SSD auf den Markt gelangen soll. Die 10 Terabyte Speicherkapazität werden über eMMC-Module erreicht, die auf einer einzelnen Platine eng aneinander gelötet werden. Im deutschen Endkundenhandel wird es die SSD wahrscheinlich nicht geben.
Im November 2014 hat Sage Microelectronics eine erste SSD mit 5 Terabyte vorgestellt, ein gutes Jahr später folgt jetzt die Blackdisk 10 TB mit der doppelten Speicherkapazität. Vorgestellt hat der Hersteller diese bisher nur auf einer Pressekonferenz in China, von der unter anderem digitaltimes.com berichtet. Sage Microelectronics vertraut dabei auf sein bisheriges Prinzip, um die 10 TByte in einem 9,5 mm hohen 2,5-Zoll-Gehäuse unterzubringen.
Quelle: digitimes.com
Sage Microelectronics Blackdisk: Erste SSD mit 10 TByte Speicher (2)
Statt klassischem SSD-NAND-Flashspeicher setzt der Hersteller auf eMMC-Module, wie sie beispielsweise in Smartphones und günstigen Tablets zum Einsatz kommen. Zu sehen gibt es momentan nur ein Bild von der Vorderseite, die 20 solcher eMMC-Module zeigt, auf der Rückseite sollte sich die gleiche Anzahl befinden. Das wären dann insgesamt 40 Chips mit jeweils 256 GB, woraus sich die 10.240 Gigabyte beziehungsweise 10 Terabyte ergeben. Samsung beispielsweise möchte künftig höhere Kapazitäten durch 3D-VNAND erreichen, bei dem Speicherchips aufeinander gestapelt werden. Ein 16-TByte-Modell wurde bereits angekündigt.
Ansonsten gibt es noch nicht viele Details. Der Wortlaut von digitimes.com lässt vermuten, dass weiterhin Controller mit SATA 3 Gbit/s zum Einsatz kommen, da erst später modernere Ausführungen unter anderem mit PCI-Express folgen sollen. Zusammen mit dem langsameren eMMC-Speicher erreicht die 5-Terabyte-SSD Transferraten von gerade einmal 260 MB/s. Auch die Blackdisk 10 TB dürfte vor allem wegen der hohen Kapazität, nicht aber wegen der Geschwindigkeit interessant werden. Endkunden werden die SSD wahrscheinlich aber gar nicht erst in Deutschland sehen, wie die bisherigen Produkte von Sage Microelectronics zeigen.
Quelle: digitimes.com


Damit hat sich die Sache schon erledigt !
O.K., zum Rechnen: Das Günstigste, was ich bei alternate gefunden habe, waren 29 Cent je GB - mal 10TB sind 2900 Euro. Allerdings ist der GB-Preis bei Spitzenmodellen meist unverhältnismäßig teuer...
Wenn die Entwicklung von Flash-Speicher so rasant weiter geht (nicht nur durch kleinere Strukturgrößen, sondern auch durch Multilagen-Designs wie zuletzt bei Samsung), dann wird in nicht all zu langer Zeit der Punkt kommen, wo der Preis pro Terabyte bei den SSDs niedriger wird als bei mechanischen Festplatten
... Es scheint eher, die hersteller halten die Preise künstlich hoch
Wie ist es denn um die Haltbarkeit von solchen eMMC-Chips bestellt?