Sabrent Apex X21 Destroyer: SSD-Erweiterungskarte mit 21 SSDs, 168 TB und 31 GB/s angekündigt

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Sabrent Apex X21 Destroyer: SSD-Erweiterungskarte mit 21 SSDs, 168 TB und 31 GB/s angekündigt
Quelle: Sabrent

Sabrent hat mit dem Apex X21 Destroyer eine SSD-Erweiterungskarte angekündigt, die 21 8-TB-SSDs auf zwei PCBs unterbringt. Das Gesamtprodukt soll damit 168 TB Speicher und Datenraten von 31 GB/s bieten.

M.2-SSDs sind inzwischen weit verbreitet und am Markt gibt es eine gewaltige Auswahl an entsprechenden Modellen. Kürzlich kamen dabei die ersten Produkte mit PCI-Express 5.0 auf den Markt, die noch höhere Übertragungsraten versprechen. Und auch bei der Speicherkapazität hat sich in letzter Zeit etwas getan - im zweiten Halbjahr 2022 sind erstmals mehrere Modelle mit 8 TB Kapazität im PCGH-Preisvergleich aufgetaucht.

Extreme Erweiterungskarte

Für jeden privaten Anwendungsfall sollte es damit eigentlich genügend Kapazität und Geschwindigkeit geben. Es geht aber auch noch deutlich mehr, wie das US-amerikanische Unternehmen Sabrent zeigt. Dieses hat mit dem Apex X21 Destroyer eine Erweiterungskarte angekündigt, die stolze 21 SSDs in einem Produkt vereinen soll. In der Konstruktion, die im Format an eine Grafikkarte erinnert, soll dabei durchweg die Sabrent Rocket 4 Plus mit 8 TB Speicher verbaut werden. Alleine eine solche SSD kostet im PCGH-Preisvergleich derzeit 1.150 Euro, womit wohl ein Gesamtpreis von deutlich über 20.000 Euro zu erwarten ist.

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Dafür soll der Apex X21 Destroyer aber auch einiges bieten. Konkret ist die Rede von 168 TB Speicherkapazität, wobei die Gesamtkarte im sequenziellen Lesen und Schreiben 31 GB/s erreichen soll. Limitierend ist dabei die Anbindung, die über 16 PCI-Express-4.0-Lanes erfolgt. Diese werden mit PCI-E-Switches erweitert und auf die beiden PCBs der Erweiterungskarte verteilt. Die Elektronik der Erweiterungskarte befindet sich dabei unter einem großen Kühlkörper, die Energie wird über zwei 8-Pin-Stecker bereitgestellt.

Passend zum Thema: Sabrent Rocket X5: Sequenzielle Lese- und Schreibraten um 12.000 Mb/s erreicht

Da durch die SSDs einiges an Abwärme zusammen kommt, kann der Apex 21 Destroyer nicht ohne Luftstrom betrieben werden. Damit dürfte auch der anvisierte Markt des Produkts klar sein: Der Destroyer zielt wohl auf den Einsatz in Servern ab, wo das gesamte Gehäuse stark durchlüftet wird. Dort dürfte zudem auch der voraussichtlich hohe Preise der kuriosen Konstruktion keine so große Rolle spielen, wie das bei Privatkunden der Fall ist.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mgutt Komplett-PC-Käufer(in)
        Im Serverbereich kauft doch keiner so einen "Consumerkram". Ich mein wie ist die Supportzeit bei Defekt oder muss man sich davon 2 zusätzlich auf Lager legen und beten, dass sie für 5 Jahre ausreichen.

        Und dann eben die Frage warum man sich nicht einfach irgendein Board mit vielen PCIe Slots und Lanes nehmen sollte und in jeden Slot Bifurcation M.2 Adapterkarten steckt. 5 Slots hat man da fast auf jeden Serverboard. Das wären dann schon mal 20 NVMe.
      • Von mgutt Komplett-PC-Käufer(in)
        Im Serverbereich kauft doch keiner so einen "Consumerkram". Ich mein wie ist die Supportzeit bei Defekt oder muss man sich davon 2 zusätzlich auf Lager legen und beten, dass sie für 5 Jahre ausreichen.

        Und dann eben die Frage warum man sich nicht einfach irgendein Board mit vielen PCIe Slots und Lanes nehmen sollte und in jeden Slot Bifurcation M.2 Adapterkarten steckt. 5 Slots hat man da fast auf jeden Serverboard. Das wären dann schon mal 20 NVMe.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Ich frage mich gerade wirklich nach dem Anwendungsbereich der Karte?

        Selbst im Serverbereich sehe ich diese so spontan nicht wirklich, oder soll so etwas dann schon als RAM Erweiterung dienen? Mit 31GB/s liegt man zumindest schonmal über DDR4-3200.
      • Von Neawoulf Software-Overclocker(in)
        Ich weiß ja nicht, ob der Name Destroyer unbedingt die beste Idee ist, wenn es um Datenspeicher geht.
      • Von MAiKAeFeRLiKoER
        Ich bin relativ gespannt darauf, wieviele Profis ihre Datensammlungen der Destroyer anvertrauen werden.
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