Sabrent Rocket X5: Sequenzielle Lese- und Schreibraten um 12.000 Mb/s erreicht

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Sabrent-SSD
Quelle: Sabrent

Sabrent arbeitet aktuell an der Rocket X5 und hat in ersten Tests bereits sehr hohe Lese- und Schreibraten erreichen können. Um noch schneller zu werden, braucht der Hersteller aber mehr 3D-NAND-Flashspeicher, der bisher noch nicht in ausreichendem Volumen hergestellt wird. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Mit jeder weiteren Generation des PCI-Express-Standards verdoppelt sich die Bandbreite der Schnittstelle. Dadurch können mehr Daten zwischen den Geräten darauf ausgetauscht werden und die Grafikkarte kann mit mehr Daten versorgt werden, aber auch die NVMe-SSD wird deutlich schneller. Während bei PCI-E 4.0 die schnellsten SSDs in die Bandbreitenbegrenzung von ca. 7.400 Mb/s laufen, bietet PCI-E 5.0 die doppelte Bandbreite, die bisher von Consumer-SSDs nicht ausgereizt wird.

Rocket X5 SSD im Crystal Disk Mark Quelle: Sabrent Rocket X5 SSD im Crystal Disk Mark In unserem ersten Test mit einer solchen SSD wurden allerdings bereits sequenzielle Lese- und Schreibraten von mehr als 9.100 Mb/s erreicht, sodass zumindest ggü. PCI-E 4.0 ein messbarer Vorsprung vorhanden ist. Es war allerdings auch sicher, dass schnellere SSDs folgen werden und nun ist eine dieser SSDs vorgestellt worden. Sabrents Rocket X5 soll zeitnah in den Handel kommen und erreicht sequenzielle Lese- und Schreibraten von ca. 12.000 Mb/s und ist damit deutlich flotter als die bisherigen Modelle mit PCI-E 5.0.

Damit soll sie in direkter Konkurrenz zu Teamgroups Cardea Z540 stehen, die mit ebenfalls solchen Geschwindigkeiten beworben wird. Sabrent möchte aber auch noch weitere Optimierungen bei der Rocket X5 vornehmen, sodass sie noch schneller werden könnte. Das theoretische Limit von PCI-E 5.0 ist nicht mehr weit entfernt, sodass der Hersteller es eventuell bald erreichen könnte. Das bisherige Problem dabei ist, dass dafür sehr schneller 3D-NAND-Flashspeicher benötigt wird, den es aber auf dem Markt real kaum gibt, da keiner der Speicherhersteller ihn bisher in großem Volumen herstellt. Sobald diese Problematik gelöst ist, sollte es mehr SSDs mit so hoher Geschwindigkeit geben, die auf PCI-E 5.0 ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

Quelle: Toms Hardware

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Soweit ich es überblicke, sind die Formate aus Seitens von U.2 recht übersichtlich: Es gibt nur SFF-8643 als Host. Die anderen genutzten Anschlüsse wurden alle für SAS spezifiziert (und meinem wissen nach auch von Asus so genutzt). Sie müssten somit zwar zumindest bis PCI-E 3.0 auch für U.2 brauchbar sein, wurden aber nie für PCI-E-Laufwerke geplant. Von Geschwindigkeiten jenseits 10 GBit/s ganz zu schweigen – wie eingangs geschrieben ist die schwierigere und teurere Skalierung auf höhere Geschwindigkeiten ein klarer Nachteil für U.2 gegenüber M.2. (Deswegen müssen jetzt alle ganz schnell wegen PCI-E 5.0 wechseln. Dabei unbrauchbar gewordenen P5800X/P4800X können postalisch an der Computec-Verlagsadresse entsorgt werden, Codewort "z.H. Torsten Vogel"!)

        U.3 dagegen... Host-seitig-inkompatible Schnittstelle mit praktisch gleichem Funktionsumfang. Klingt nach etwas, dass sich automatisch durchsetzen wird... move to .
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Soweit ich es überblicke, sind die Formate aus Seitens von U.2 recht übersichtlich: Es gibt nur SFF-8643 als Host. Die anderen genutzten Anschlüsse wurden alle für SAS spezifiziert (und meinem wissen nach auch von Asus so genutzt). Sie müssten somit zwar zumindest bis PCI-E 3.0 auch für U.2 brauchbar sein, wurden aber nie für PCI-E-Laufwerke geplant. Von Geschwindigkeiten jenseits 10 GBit/s ganz zu schweigen – wie eingangs geschrieben ist die schwierigere und teurere Skalierung auf höhere Geschwindigkeiten ein klarer Nachteil für U.2 gegenüber M.2. (Deswegen müssen jetzt alle ganz schnell wegen PCI-E 5.0 wechseln. Dabei unbrauchbar gewordenen P5800X/P4800X können postalisch an der Computec-Verlagsadresse entsorgt werden, Codewort "z.H. Torsten Vogel"!)

        U.3 dagegen... Host-seitig-inkompatible Schnittstelle mit praktisch gleichem Funktionsumfang. Klingt nach etwas, dass sich automatisch durchsetzen wird... move to .
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Die Adapter gab es eine Zeit lang bei praktisch allen Herstellern und funktionieren zumindest bei mir problemlos. Von U.2 onboard haben sich die Hersteller aber tatsächlich irgendwann verabschiedet. Dabei wäre es bei stetig steigender PCI-E-Ausstattung der Plattformen eigentlich sehr naheliegend für kompakte High-End-Platinen. Spätestens seitdem auch AMD alle SATA-Ports als Doppelbelegung anbietet, drängen sich ein, zwei SFF-8643 als Anschlüsse für externe Laufwerke auf Mini-ITX-Mainboards geradezu auf. Aber stattdessen such man mittlerweile selbst auf (1700er-)Workstation-Platinen vergeblich danach.
        Um ganz ehrlich zu sein, nehme ich an, dass dieser Umstand vermutlich 2 Faktoren zuzuschreiben ist.

        Zum einen der Tatsache, dass M.2 sehr gut im Consumersegement angekommen und auch verbreitet ist.
        Und hier gibt es eben auch (in begrenztem Umfang) die Möglichkeit Adapter zu nutzen.

        Zum Anderen gibt es das Problem, dass die Industrie so schnell ihre Anschlussstandards im PCIe SSD Bereich
        ändert, dass es vermutlich kaum Sinn macht diese in den Consumerbereich zu überführen.

        Ich meine die auf SFF-8643 also dem Mini SAS-HD Anschluss basierenden Anschlüsse waren die ersten,
        in diesem Fall 4x Anschlüsse, es gibt aber auch 8x Versionen. Zu dem kam scheinbar Anfangs das Problem
        hinzu, dass diese je nach Hersteller nicht zwingend untereinander Kompatibel waren!
        Dann kam OCuLink (SFF-8611) , dass in gewisser Weise DP ähnelt und von dem es auch 4x und 8x Versionen gibt.
        Dazu kommen noch verschiedene Stecker wie SFF-8654 Slim line, dass mittlerweile auch für PCIe genutzt wird.
        Und auch hier in 4x oder 8x Versionen.
        (Bestes Beispiel sind hier die beiden neuen ASUS Boards für Saphire Rapids-W CPU's,
        die auf diesen Standard setzen, es aber dem Kunden überlassen,
        an ein entsprechend auch kompatibles Slim SAS PCIe4.0 4x Kabel zu kommen...)

        Oben darauf kommt noch das Problem, dass selbst wenn diese Anschlüsse endlich für PCIe einheitlich
        standardisiert seinen sollten, dass ein PCIe 3.0 U.2 Kabel idR. kaum für PCIe 4.0 taugt, geschweige denn 5.0.

        Und extra verwirrend, U.3 ist scheinbar(?) nicht U.2 nur in PCIE4.0 sondern beinhaltet auch
        Standards für Tri-Mode Controller für welche der Standard wohl entwickelt wurde.
        Oder anders: U.3 ist nicht gleich U.2 PCIe4.0... Oder so...

        Und dann gibt es ja noch die ganzen EDSFF Geschichten... Welche Quasi ein M.2 ähnlicher Standard für Server
        sind... Stichwort Ruler-Format.

        Ich persönlich hätte mir eine Verbreitung von OCuLink 4x gewünscht, aber auch das scheint nicht
        in der Breite anzukommen...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Gibts auch nicht (mehr) - aber wer U.2 Laufwerke benutzen will baut eben entsprechende Controllerkarten ein die auf PCIe laufen. Von AsRock gibts dafür sogar kleine M.2 auf U.2 Adapter.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Diese Anschlüsse sind halt Servergeschichten - und entsprechend auch (mittlerweile nur noch) da anzutreffen.
        Die Adapter gab es eine Zeit lang bei praktisch allen Herstellern und funktionieren zumindest bei mir problemlos. Von U.2 onboard haben sich die Hersteller aber tatsächlich irgendwann verabschiedet. Dabei wäre es bei stetig steigender PCI-E-Ausstattung der Plattformen eigentlich sehr naheliegend für kompakte High-End-Platinen. Spätestens seitdem auch AMD alle SATA-Ports als Doppelbelegung anbietet, drängen sich ein, zwei SFF-8643 als Anschlüsse für externe Laufwerke auf Mini-ITX-Mainboards geradezu auf. Aber stattdessen such man mittlerweile selbst auf (1700er-)Workstation-Platinen vergeblich danach.
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        Ich hatte mich damit auch nur deswegen beschäftigt weil mein NAS zu laut ist und ich überlegt hatte ob man das theoretisch mit SSDs auch hinbekommen würde, aber da mangelt es dann an Platz und oder daran das das NAS nur SATA kann ... und natürlich am Preis

        Die NAS war eh schon so teuer und nun ist sie nur ganz selten an, weil mich der Lärm / das Massive Brummen so sehr stört, das ich die NAS aktuell nur als Externe HDD Für Backups nutze (teure Externe HDD > Synology DS1821+ mit 8x14 TB WD Red im Raid 6)
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Mydgard
        Die 15 TB Kioxa SSDs mit U.3 gibt es schon ab 1900 € https://geizhals.de/kioxi...

        Und den Megaraid Controller von Broadcom gibt es ab 1100 € laut idealo ...

        Ist das insgesamt sehr teuer? Ohja, aber ein Haus muss man da nicht verpfänden

        PS: Ich gewinne einfach mal im Lotto *Pfeiff* dann fällt das unter Peanuts
        Klar gibts das günstiger, die CD6-R sind ja schon die "Sparvariante"... Und Beim Controller kommts auf Features,
        Portanzahl, Redundanzfeaturs, Backupsysteme, Extrafeatures ect. an...
        Die Preise für die "Teuren SSDs" hab ich gar nicht erst gefunden... Kann man sich ja denken warum...

        Nicht vergessen Du brauchst auch je nach Aufgabenbereich ein System dass das auch handeln kann...
        Mir Ryzen oder Core CPU's brauchst du da gar nicht ankommen - also zumindest sobald das Ganze
        über ein Netzwerk mit entsprechender Geschwindigkeit erreichbar sein soll...
        An einem Serverbetriebssystem, kommt man aber vermutlich nicht vorbei.

        Die Controller haben insb. für SAS Fanout Kabel. Also z.B. ein Port am Controller an dem dann
        entweder 2 oder 4 oder 8 Ports für ne Backplane oder direkte Laufwerksanschlüsse Hängen.
        Oder noch zu einem Expander gehen.
        Das gillt aber weniger für NVMe, die laufen dann über Switche(?), da muss man
        dann wirklich in den Controlleranleitungen nachlesen.
        Insbesondere welche Features und wie viele Laufwerke, bei welchem Schnittstellenstandard möglich sind.
        Sind eben Multi-Standard Controller.

        Und RAID ist mit NVMe ohnehin so ein Problemkind. Da setzen Unternehmen eher auf SDS also sowas wie
        Storagepooling (Storage Spaces bei Windows Server) und viele andere Spielzeuge bei denen ich nicht mal
        mehr theoretisch durchsteige, als auf Hardware RAID.
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