Riesen-SSDs: 1.000 Schichten und erschwingliche 20 TB erwartet
Speicherhersteller Kioxia will in den nächsten Jahren einen großen Sprung bei der Speicherkapazität von SSDs mithilfe von 1.000-Layer-Chips erreichen.
Während HDDs in den letzten Jahren die Kapazitätsgrenzen deutlich nach oben verschoben haben, treten SSDs im Consumer-Bereich mit häufig 4 bis 8 TB als Obergrenze bereits seit einiger Zeit eher auf der Stelle. Dabei arbeiten die Hersteller von Speicherchips bekanntlich fortlaufend daran, immer mehr Schichten zu stapeln, um SSDs mit größerer Kapazität zu ermöglichen.
Der japanische Hersteller Kioxia hat nun laut PC Watch auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) verkündet, dass die Entwicklung von 3D-NAND auf dem besten Weg ist, bis 2027 1.000 Layer zu erreichen, wie Hot Hardware hierzu berichtet. Zum Vergleich: Viele verbreitete Modelle, wie Samsungs 990 Pro, bestehen aus TLC-NAND-Flash-Speicherchips (Triple-Level Cell) mit 176 Schichten.
Günstige SSDs mit 20 TB erwartet
SK Hynix kündigte im letzten Jahr die Massenproduktion von 3D-NAND mit 238 Schichten an, während Micron bereits länger auf 232 Schichten setzt. Samsung plant ähnlich wie Kioxia mit 1.000-Layer-Designs, allerdings bis 2030. Noch vor gut vier Jahren waren 128 Layer ein Novum. Wie der Bericht anmerkt, sind die technischen Herausforderungen nicht ohne, denn abseits vom Stapeln geht es auch um Herausforderungen wie Kanalwiderstand und Signalrauschen.
Um dies zu umgehen, müssten Kioxia und Co. demnach von Triple-Level-Cell (TLC mit 3 Bits pro Zelle) zu Quad-Level-Cell (QLC mit 4 Bits pro Zelle) oder vielleicht sogar Penta-Level-Cell (PLC mit 5 Bits pro Zelle) übergehen. So könnte die Herstellung einer 20-TB-SSD etwa 120 bis 150 US-Dollar kosten und für 250 bis 350 US-Dollar verkauft werden, heißt es. Dies entspricht etwa dem Preis aktueller 20-TB-Festplatten.
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Es bleibt aber letztlich eine Preisfrage. 800€ und was da Teils sonst für Preise aufgerufen werden ab Kapazitäten über 4TB sind im Consumer Segment nicht mehr Tragbar.
Als es die Samsung 8TB bei Amazon für 300€ das Stück gab hab ich mir 4 Stück für mein Storage gegönnt.
Klar, auch schon ein teurer Spaß, vor allem wenn man HDDs in den Vergleich nimmt wo man fürs selber Geld 4x 16TB bekommen hätte. Aber mir war Performance (vor allem Lesend) und Geräuschkulisse wichtiger.
Die "Lebensdauer" einer QLC juckt da auch nicht da die SSDs nicht Intensiv neu beschrieben werden und zudem 24x7 laufen, somit kann die Firmware immer die Spannungszustände überwachen und damit die Datenqualität aufrecht erhalten.
Einfach bei Rossmann für 79 Cent pro Terrabyte mit einpacken.
Man muss sich einfach daran festhalten und die Entwicklung nicht abreißen lassen.
Hatten uns paar Rollen Paketklebeband von Tesa gekauft und man sie die von mieser Qualität (dünn, reißt viel zu leicht). Da sind günstigere No-Name Produkte ja besser als diese.
Einfach bei Rossmann für 79 Cent pro Terrabyte mit einpacken.
Man muss sich einfach daran festhalten und die Entwicklung nicht abreißen lassen.
Um dies zu umgehen, müssten Kioxia und Co. demnach von Triple-Level-Cell (TLC mit 3 Bits pro Zelle) zu Quad-Level-Cell (QLC mit 4 Bits pro Zelle) oder vielleicht sogar Penta-Level-Cell (PLC mit 5 Bits pro Zelle) übergehen."
Ähm nein, um weniger Probleme mit Signalrauschen und Widerständen zu haben müsste man im Gegenteil WENIGER Bits pro Zelle speichern und entsprechend weniger Spannungszustände sicher unterscheiden können. Aber das geht keinesfalls, denn dadurch würden die SSD teurer und die Gewinnmarge kleiner. Das darf keinesfalls passieren.
Mit den großen SSDs (>16TB) ists son bisschen wie mit den großen HDDs/HAMR (>30TB) im Consumerbereich. Alle kündigen es zig Jahre an aber liefern kann/will keiner (mit dem kleinen Unterschied, dass SSDs mit 100+ TB technisch gar kein Problem sind und auch existieren, HDDs mit >30TB dagegen technisch bisher nur im Labor laufen wenn überhaupt).