Plextor MP9e-Serie: M9PeY, M9PeG und M9PeGN veröffentlicht
Der Nachfolger der M8Pe wurde von Plextor offiziell vorgestellt und direkt veröffentlicht. In insgesamt drei Varianten ist die M9Pe-SSD erhältlich. Zwar arbeitet die M9Pe zum Teil deutlich schneller als der Vorgänger, bei der Mindesthaltbarkeit müssen Nutzer jedoch deutliche Abstriche in Kauf nehmen.
Plextor hat mit der M9Pe ein neues SSD -Flaggschiff vorgestellt und veröffentlicht. Der Nachfolger der M8Pe wird ebenfalls in drei Varianten angeboten und verfügt über einen 8-Kanal-Controller von Marvell - dieser kam bereits beim Vorgänger zum Einsatz - sowie 64-Layer-3D-NAND von Toshiba.
Gemäß Ankündigung betragen die Geschwindigkeiten der neuen Plextor SSD bis zu 3.200 MB/s lesend und 2.100 MB/s schreibend. Die Steigerung um 28 Prozent beim Lesen und 50 Prozent beim Schreiben gegenüber der mit 2D-MLC-NAND bestückten M8Pe gelten allerdings nur, solange der pSLC-Cache nicht ausgereizt wird. Laut erstem Test fasst dieser beim 1.024 GB-Modell schätzungsweise bis zu 10 GB. PC Games Hardware wird die SSD in den kommenden Wochen testen.
Alle drei verfügbaren Varianten der M9Pe haben hinsichtlich der technischen Daten keine Unterschiede und kommen mit wahlweise 256, 512 oder 1.024 Gigabyte Speicherplatz. Unterschiede gibt es lediglich hinsichtlich des Formats und der Preisgestaltung. So ist die PCI-E-Variante in Form der M9PeY inklusive RGB-Beleuchtung das teuerste Modell und bewegt sich im bisher ausschließlich in US-Dollar bekannten Preis zwischen rund 150 (256 GB) und 462 US-Dollar (1.024 GB). Die M9PeG im M.2-Format mit Heatspreader schlägt mit Preisen zwischen rund 125 und 437 US-Dollar zu Buche und die nackte M.2-Variante M9PeGN ist bereits ab 112,30 US-Dollar zu haben. Hinzu kommen allerdings noch die Steuern, diese sind bei der MSRP nicht inbegriffen. Seitens Plextor erhalten Käufer insgesamt 5 Jahre Garantie.
Die TBW gegenüber der M8Pe ist deutlich gesunken. Plextor gibt für die 256-GB-Variante lediglich 160 TByte an, beim Modell mit 512 GB sind es nur 320 Terabyte TBW. Immerhin sind für die 1.024 GB fassende Variante 640 TB angegeben. Zum Vergleich: Mit 384 und 768 TByte TBW war die Haltbarkeit zumindest bei den kleineren Modellen der M8Pe mehr als doppelt so hoch.


Naja, hatte irgendwann mal auf fallende Preise und mehr Kapazität gehofft.
Das passiert ja auch.
Für mich nur n tick zu langsam. Bin da zu ungeduldig.
Anscheinend kauft niemand, oder nur sehr wenige, größere Kapazitäten.
Da muss man dann halt einfach zur 850evo greifen.
Da heißt es: Friss, oder stirb.
Konkurrenz hat die 850evo 4TB in dem Preisrahmen eben nicht.
Und mittlerweile zweifel ich, ob der technische Fortschritt für Gamer überhaupt relevant ist.
Die 850 evo arbeitet ja am Limit, was sata zu lässt.
Und die puren Daten lesen sich doch auch "ausreichend" lesen: 540MB/s • schreiben: 520MB/s • IOPS 4K lesen/schreiben: 98k/90k .
Vor kurzem(ca.1,5-2 Jahre) war das noch das non plus ultra für gamer.
Für die meisten anscheinend immer noch.
Bei der 2TB gibt's ja zumindest schon mal sowas: Intel SSD DC P3520 2TB, PCIe 3.0 x4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
lesen: 1700MB/s • schreiben: 1350MB/s • IOPS 4K lesen/schreiben: 375k/26k
Aber in wie fern das überhaupt einen Unterschied macht ? Ich hör' immer "Latenz", bzw. Reaktionszeiten. Und als zweites evtl. noch Ladezeiten.
Ich hätt' aber lieber mehr Platz, aber als SSD, nicht HDD.
So utopisch ist der Wunsch ja nicht, denn die 850evo 4TB gibt's ja schon seit 4/2016 ?
Dachte da gibt's mittlerweile 2017/2018 mal Konkurrenz, was Schnelligkeit und Platz angeht.
Aber Pustekuchen !
Ok, gibt es, aber nicht in einem Preisrahmen bis 1500€.
Muss man halt so nehmen, wie's ist und schauen, wie viel man bereit ist, auszugeben, für wie viel Platz.
P.S.: Der mainstream braucht eh noch 10 Jahre, bis der so weit ist.
Für mich ist die SSD schon ein Flaggschiff, besonders der Leistungsdaten wegen.
Klar möge die Kapazität für wen eher das Flaggschiff-Kriterium sein, nur wenn man sich alleine mal den Preis einer 850EVO 4TB ansieht... Da kann man sich schon vorstellen, was eine entsprechend flotte NVMe-SSD in der gleichen oder noch höheren Speicherkapazität kosten würde. Schon ne 850 Evo 4TB liegt auf dem Niveau guter Einsteigerautos... Und wurde entsprechend oft verkauft. Bei Mindfactory "über 100" - selbst das 2TB-Modell wurde "über 860 mal", das 1TB-Modell "über 8760 mal", das 500GB-Modell "über 48.230 mal" und das 250GB-Modell ganze "96.640 mal" verkauft. Bei SSDs über 1TB knicken die Verkaufszahlen halt extrem stark ein.
Für so große SSDs ist einfach kein - für die Hersteller - relevanter Markt da... Solch große SSDs erzeugen so deftige Preise, dass die sich kaum ein Endkunde kaufen will. Weil... 8TB Datacenter-Qualität mit NVMe gibts halt schon ab ca. 3.600€... Viel günstiger wäre ne hypothetische 850 Evo 8TB dann nämlich auch nicht mehr, wenn man vom Preis x2 (und die 4TB-Version ist pro GB schon teurer wie das 2TB-Modell...) ausgeht.
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Alleine durch die RGB Beleuchtung ist das Ding schon doppelt so schnell
RGB auf ner SSD hat ja nun noch gefehlt