Kingston DC3000ME: Neue PCIe-5.0-SSD mit 30,72 TB
Eine neue PCIe-5.0-SSD von Kingston erreicht 30,72 TB: DC3000ME zielt auf KI und Cloud und zeigt steigende Speicherdichte in Rechenzentren. Die Preise könnten weiter steigen.
Mit DC3000ME in einer neuen Ausbaustufe reagiert Kingston auf steigende Anforderungen in Rechenzentren. Die SSD erreicht eine maximale Kapazität von 30,72 TB und ergänzt damit die bislang bestehende PCIe-5.0-Reihe. Zielgruppe sollen in diesem Fall allerdings vor allem Betreiber von KI-Infrastrukturen, Cloud-Plattformen und HPC-Systemen sein. Parallel zu steigender Datenmenge wächst auch der Bedarf an dichterer Speicherung pro Rack, und an der Stelle soll die neue SSD ansetzen.
Die DC3000ME nutzt eine PCIe-5.0-Schnittstelle in Verbindung mit NVMe. Laut Hersteller erreicht das Laufwerk sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 14 GB/s sowie bis zu 2,8 Millionen IOPS bei zufälligen Lesezugriffen. Damit bewegt sich die SSD im Leistungsbereich aktueller Enterprise-Modelle für datenintensive Anwendungen. Gleichzeitig bleibt die SSD abwärtskompatibel zu PCIe 4.0. In bestehenden Serverumgebungen könnte dies eine Integration ohne vollständigen Plattformwechsel ermöglichen. Beim eingesetzten Speicher handelt es sich um 3D-eTLC-NAND.
Zur Absicherung integriert Kingston eigenen Angaben zufolge mehrere Funktionen. Dazu zählt ein Schutz bei Stromausfällen, der Datenverluste bei abruptem Shutdown vermeiden soll. Ergänzend unterstützt die SSD eine hardwarebasierte Verschlüsselung mit AES-256 sowie Funktionen nach TCG Opal 2.0. Im Handel verfügbar ist die neue SSD bislang noch nicht, allerdings listet Cyberport zumindest die Version mit 15,36 TB. Diese wird dort mit einem Preis von rund 6.129 Euro geführt und nutzt ebenfalls PCIe 5.0 im U.2-Format mit 2,5-Zoll-Bauform.
Setzt man dies in Relation zur doppelten Kapazität, ergäbe sich rechnerisch ein Wert von etwa 12.000 bis 13.000 Euro, wenn man von linearer Skalierung ausgeht, was nicht immer der Fall ist. Vor diesem Hintergrund dürfte die 30,72-TB-Version eher oberhalb dieser rechnerischen Verdopplung liegen.
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Quelle: Kingston

es ist eine "Gen4-SSD" mit unter-Gen3-Speeds und kostet beim Amazon locker mal 16.000$ für 15.36TB-Kapazität
, siehe:
Gerne zur Aufklärung: M.2 können NVMe/PCIe sowie auch AHCI/SATA sein. Genauso können U.2 NVMe sowie SAS sein - hier geht es um U.2.
Nochmal: M.2 ≠ NVMe und NVMe ≠ M.2 (kann außer M.2 auch U.2/U.3, AiC oder EDSFF sein!).
...was auch ein vollkommen legitime Widerlegung seitens [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] war, da Du ursprünglich (im Post #7) nichts von NVMe-only geschrieben hast. Und Ja, es gab schon 2018 SSDs mit 30.72TB Kapazität, siehe Samsung PM1643 30.72TB U.2 SAS-SSD.
Stattdessen hast Du auf dem M.2-Formfaktor beharrt:
Was für mich eher nach "Artikel unaufmerksam gelesen und diese wichtige Stelle übersehen" klingt:
...oder was meinst Du denn genau mit "eine normale SSD" ? Vielleicht eine SATA-SSD? (M.2 kann, wie oben schon erwähnt, auch eine SATA-SSD sein) - Dann gab es sie ebenfalls schon längst mit einer sehr hohen Kapazität, wie z.B. Nimbus ExaDrive DC100 100TB SATA-SSD vor 5-6 Jahren, siehe meinen gestrigen Kommentar @CB,
Also entwickeln sich die Kapazitäten mit der langsamen NAND-Evolution ganz normal weiter und es hat nichts mit dem KI-Boom zu tun - nur die Preise spielen wegen KI verrückt. Es hat auch nichts mit NVMe/Nicht-NVMe zu tun, wie Du hier schreibst:
... denn bereits in 2019-2020 gab es schon die ersten 30TB-NVMe-SSDs (natürlich im U.2-Formfaktor), siehe: Samsung PM1733 U.2-NVMe-SSD 30.72TB in den 2019-News: Klick, Klick,... oder die Toshiba/Kioxia CM6: Klick (wirklich in 30TB-Kapazität erhältlich waren sie realistisch erst in 2020-2021).
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Unter dem Strich:
Also kann man Deine Behauptung lediglich auf M.2-SSDs anwenden und dort gibt es schon seit Jahren max. 8TB -> seriöse 16TB-M.2-SSDs werden sicherlich bald erscheinen (und natürlich dementsprechend bepreist sein). Diesen seltsamen Nischen-Ausreiser lasse ich mal nicht dazu zählen:
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Nochmal: M.2 ≠ NVMe und NVMe ≠ M.2 (kann außer M.2 auch U.2/U.3, AiC oder EDSFF sein!).
Stattdessen hast Du auf dem M.2-Formfaktor beharrt:
Also entwickeln sich die Kapazitäten mit der langsamen NAND-Evolution ganz normal weiter und es hat nichts mit dem KI-Boom zu tun - nur die Preise spielen wegen KI verrückt. Es hat auch nichts mit NVMe/Nicht-NVMe zu tun, wie Du hier schreibst:
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Unter dem Strich:
Also kann man Deine Behauptung lediglich auf M.2-SSDs anwenden und dort gibt es schon seit Jahren max. 8TB -> seriöse 16TB-M.2-SSDs werden sicherlich bald erscheinen (und natürlich dementsprechend bepreist sein). Diesen seltsamen Nischen-Ausreiser lasse ich mal nicht dazu zählen:
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LG