Kingston KC1000 M.2-SSD: Bis zu 2.700 MB/s Lesen
Die KC1000 von Kingston soll modernen Rechnern Beine machen: Die M.2-SSD will Enthusiasten und Professionelle mit hohen Leistungen überzeugen - darunter 2.700 MB/s Lesen. Dafür sind erwartungsgemäß das NVMe-Protokoll notwendig sowie ein Rechner mit ausreichend freien PCI-Express-Lanes für den M.2-Anschluss.
Kingston hat mit der KC1000 eine neue Reihe von NVMe-PCIe-SSDs angekündigt, die ab Mitte Juni verfügbar sein wird. Angeschlossen wird die SSD erwartungsgemäß über den M.2-Anschluss und richtet sich an Enthusiasten und Professionelle. "Die KC1000 ist die optimale Lösung für Medien- und Designexperten, Gaming-Enthusiasten und all diejenigen, die Leistung mit sehr niedriger Latenz benötigen, um Datenstaus zu vermeiden. Dieses native NVMe Gerät bietet eine der leistungsstärksten Speicherlösungen für hochauflösende Content-Wiedergabe, Anwendungen für virtuelle Realität, schnelles Gameplay sowie einen klaren Technologievorteil für Kreativschaffende."
Der Marketingsprech klingt wie immer vielversprechend, aber was zählt, ist am Ende die Leistung. Die liegt aktuell in Form des Datenblatts vor. Angeboten wird die KC1000 mit 240 GB, 480 GB und 960 GB, ein Phison PS5007-E7 organisiert das Datenballett. Verbaut ist MLC-Speicher, der auf dem kleinsten Modell 2.700 MB/s lesend und 900 MB/s schreibend sowie auf den beiden größeren SSDs 2.700 MB/s lesend und 1.600 MB/s schreibend speichert. Voraussetzung dafür ist die Bereitstellung von 4 Lanes im Format PCI Express 3.0. Maximal siebeneinhalb Watt sind unter voller Schreiblast notwendig.
Die TBW wird mit 300 Terabyte für die 240er angegeben sowie mit 550 Terabyte für die 480er und 960er. Außerdem sind 2 Millionen Stunden MTBF hinterlegt. Kingston gewährt 5 Jahre Garantie. Schuldig bleibt Kingston Preise für seine SSD-Serie. Immerhin verrät man, dass die M.2-SSDs auch mit Adapterkarten für Standard- und Low-Profile vertrieben werden.
Betracht man das Tempo, operiert Kingston auf dem Niveau der Konkurrenz. Wie sinnvoll knapp 3.000 MB/s Transferrate für ein Laufwerk mit odinärem Betriebssystem sind, sei dahingestellt. Kingston jedenfalls kann auch ein Terabyte-Speicherplatz bieten. Das haben weder die beispielsweise genannte Corsair MP500 noch die Western Digital Black. Als Alternative bleibt da vor allem Samsung bei diesen Speicherkapazitäten.

Wie schnell eine M.2 SSD liest, ist völlig Latte, weil die immer schneller liest als sie schreibt.
Wichtiger ist, wie schnell sie schreiben kann. Von daher sollte man das noch mal gründlich überarbeiten.
Würde gern mal meine alten Festplatten diverser Größen ausrangieren, die ich hier im 8er Stapel rumliegen hab.