SSDs mit PCI Express 5: Aktive Kühldesigns überbieten sich gegenseitig
Moderne SSDs mit hohen Datenraten benötigen zwar einen Kühler, einige Designs gehen aber fragwürdige Wege. Tatsächlich notwendig sind Konstruktionen mit mehreren oder gigantischen Lüftern aber wohl kaum.
Schnelle SSDs haben schon seit Jahren mit einem steigendem Energieverbrauch und damit einhergehenden, hohen Temperaturen zu kämpfen. Problematisch ist das momentan vor allem bei Modellen, die PCI-Express 5.0 ganz ausreizen sollen. Deshalb setzen dort immer mehr Hersteller auf aktive Kühler, bei denen ein kleiner Lüfter die Temperaturen im Rahmen hält. Doch auch das reicht den ersten Unternehmen schon nicht mehr, wie beispielsweise PNY zeigt.
Seltsame Konstruktionen
Dort wurde mit der CS3150 jüngst ein Modell vorgestellt, das auf gleich zwei Lüfter setzt: Ganz vorn und ganz hinten auf dem PCB befinden sich zwei passende Modelle, die die SSD kühl halten sollen. Im direkten Luftstrom-Pfad befinden sich aber nur sehr flache Kühlrippen. Inwiefern die Lüfter hier tatsächlich sinnvoll sind, bleibt daher fraglich. Noch kurioser wird die Situation zudem mit Blick auf den beleuchteten Ableger der CS3150: Dort werden die großen, nicht vom Luftstrom erfassten Kühllamellen auch noch von einer Abdeckung umhüllt. Die CS3150 mag damit zwar nach einer besonders potenten Kühlung aussehen, in der Realität wäre eine andere Konstruktion aber wohl sinnvoller gewesen.
Zumindest etwas vielversprechender sieht ein Modell von Akasa aus, über das sich jüngst der Twitter-Account FanlessTech beschwerte: Dort wird mit dem Gecko ein Kühler zur nachträglichen Montage angeboten, der auf einen vergleichsweise gigantischen Radiallüfter setzt. Dieser saugt die Luft seitlich an und drückt sie anschließend durch die längs platzierten Finnen. Auf den Produktbildern ist allerdings nicht zu sehen, ob der Radiallüfter tatsächlich nur nach unten und nicht etwa auch zur Seite hin geöffnet ist. Zudem ist die Lautstärke fraglich, denn durch ältere Grafikkarten-Referenzdesigns gelten Radiallüfter als alles andere als lautlos.
Auch spannend: PCI Express 5.0: SSD-Controller von Silicon Motion effizienter und schneller als Phisons?
Wer es mit der eigenen SSD-Kühlung noch weiter treiben will, der kann übrigens schon länger auch passende Wasserkühlungen kaufen. Notwendig ist das alles aber nicht. Beispielsweise die von uns getestete Gigabyte Aorus Gen5 10000 zeigt, dass man PCI-Express-SSDs durchaus auch passiv kühlen kann. Und selbst falls durch widrige Umgebungsbedingungen ein Lüfter notwendig ist, so dürfte eine kompakte Konstruktion mit sinnvollem Luftstrom immer noch ausreichen - ohne gigantische oder gleich mehrere Lüfter.
Quelle: PNY via Tom's Hardware

ich erinnere mich auch noch dunkel an meinen Athlon und den zugehörigen VIA Chipsatz mit dem Minilüfter aus dem Jahr 2000. Der fing irgendwann an leicht zu rasseln, herrlich
Immer nur Ärger damit gehabt.
Wenn es passiv mit einer leisen und guten Gehäusekühlung nicht geht, lass ich die Finger davon.
Nach meiner Meinung ist Aktive SSD Kühlung, 1. Endweder "Nice to have" oder 2. "spezielle Arbeitsumgebung mit dauerlast im Maximum"
Selbst nach Stuuuunden von Kopieren,.... erst vor ein paar Tagen mehrere TiB Sicherungen hin und her kopiert von und zu externen auch, sind das die maximalsten Temperaturen die ich bewusst bei meinen SSDs je gehesehn hab.
Mache ich häufiger. und HW-info läuft im Auto Start also immer.
Seagate FireCuda 530 PCIe 4.0 1TiB Max. Temperatur 65°C gekühlt mit BeQuiet MC1 Pro im Slot zwischen CPU u. GPU
1. Muskin E-Pilot 2 TiB 3.0 PCIe-erw.karte gekühlt mit Kupferfinnen Kühler ca 55°C
2. Muskin E-Pilot 2 TiB 3.0 Auf dem Board unter der GPU mit Bord Abdeckung. ca 60°C
Klar PCIe wird wohl Heißer aber sicher kaum viel mehr als PCIe 4.0
Immer nur Ärger damit gehabt.
Wenn es passiv mit einer leisen und guten Gehäusekühlung nicht geht, lass ich die Finger davon.