Effizienz und Fazit
Wir bewerten die Effizienz der neuen Threadripper 9980X und 9970X und ziehen ein Fazit.
In diesem Artikel
Für die Effizienzanalyse erfassen wir den Energieverbrauch der CPU über den gesamten Benchmarkverlauf und setzen ihn ins Verhältnis zur erzielten Rechenleistung. Die Konfiguration der Prozessoren spielt dabei eine zentrale Rolle. AMD gibt klare Vorgaben zu TDP-Klassen sowie PPT-, TDC- und EDC-Limits, die von den Mainboardherstellern eingehalten werden müssen. Intel verzichtet ab Arrow Lake vollständig auf offizielle Begrenzungen, bei Raptor Lake bleibt die Spezifikation uneindeutig. Daher verwenden wir bei Intel-K-Modellen das Performance-Profil.
Um Plattformunterschiede auszuschließen, kommt ein hochwertiges Mainboard mit ausreichender Kühlung zum Einsatz. Die Leistungsaufnahme messen wir extern über ein Power Measure Device (PMD), das zwischen Netzteil und Mainboard sitzt und die Daten in Echtzeit an ein separates System überträgt. Das vorkalibrierte PMD arbeitet im Bereich von 50 bis 160 Watt mit hoher Präzision. Bei Messwerten außerhalb dieses Bereichs korrigieren wir per Offset, um die Vergleichbarkeit sicherzustellen.
Leistungsaufnahme
Die hohe Kernanzahl fordert unter Last ihren Preis. Ein 9980X zeigt sich im Schnitt dennoch etwas sparsamer, da viele Anwendungen nicht mit allen 128 Threads skalieren. Der geringere Takt gegenüber dem 9970X wirkt sich positiv auf die Effizienz aus. Gleichzeitig übertrifft der neue Threadripper seinen Vorgänger in allen Belangen - ein Fortschritt, der sich bei Zen 5 im Desktopbereich so nicht wiederholt. In Spielen gelingt es dem 64-Kerner, sich trotz hoher Leistungsaufnahme auch von seiner effizienten Seite zu zeigen. Allerdings limitiert der Aufbau mit acht CCDs die Spielleistung deutlich. Der 32-Kerner 9970X kommt damit besser zurecht und verweist ebenso wie der 9980X die Xeon-Modelle klar auf die Plätze.
Fazit
Der Ryzen Threadripper 9980X steht an der Spitze von AMDs High-End-Desktop-Plattform und demonstriert, was mit 64 Zen-5-Kernen im HEDT-Segment derzeit möglich ist. In Anwendungen mit hoher Parallelisierung erreicht er eine Leistung, die bislang nur deutlich teurere Server-Prozessoren übertreffen. Selbst Intels großer Xeon mit 56 Kernen bleibt klar zurück. Auch der kleinere 9970X mit 32 Kernen überzeugt in Anwendungen - und zeigt sich zugleich spürbar besser für Spiele geeignet. Doch gerade im Gaming offenbart die Plattform ihre Schwächen: Die Aufteilung auf bis zu acht CCDs verringert die Effizienz und erschwert eine gleichmäßige Auslastung. Nur in Ausnahmen wie Doom: The Dark Ages gelingt es dem 9980X, die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Im Alltag bleibt der Fokus klar auf produktive Aufgaben gerichtet - das sollten Sie beim Kauf einplanen.
Erfreulich fällt die Effizienzanalyse aus: AMD gelingt es, die Leistungsaufnahme trotz steigender Rechenleistung zu senken. Der Umstieg auf Zen 5 zahlt sich im High-End-Segment spürbar aus, auch wenn die Desktop-Modelle von dieser Entwicklung weniger profitieren. Wer maximale Rechenleistung und großzügige I/O-Ressourcen benötigt, findet mit TRX50 und den neuen Threadrippern ein leistungsstarkes Werkzeug. Für den günstigeren Allround-Einsatz bleibt hingegen ein Desktop-Prozessor wie der Ryzen 9 9950X3D die bessere Wahl, alternativ ein Intel Core Ultra 7 265K. Wer gezielt auf Spieleleistung setzt, bleibt beim Ryzen 7 9800X3D.
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Ich hoffe das ist nicht zu aufwendig.Das ist so aufgebaut das mehrere gleicheizeitig man startet.Man kann zwar so viele Threads dennoch nicht nutzen,aber zum testen dennoch interessant.Einstellung und Quelldatei sind da ebenso mit enthalten:
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