AMD Ryzen Threadripper 2990X-Leak: 32-Kerner angeblich mit 3,0 bis 4,2 GHz Takt
Aus Hong Kong stammt ein umfassender Leak, der angebliche Details zu AMDs kommenden TR4-Flaggschiff nennt. Der 32-Kerner soll auf den Namen Ryzen Threadripper 2990X hören und einen Basistakt von 3,0 GHz aufweisen. Der maximale Precision-Boost-2-Takt liege bei 4,0 GHz, XFR 2 soll bis 4,2 GHz reichen. Der Leak wird allerdings kontrovers diskutiert.
Im Rahmen der Computex 2018 hat AMD angekündigt, die Ryzen-Threadripper-2000-Serie mit bis zu 32 Kernen ins Rennen um die CPU -Leistungskrone schicken zu wollen. Zum Einsatz kommen vier statt zwei aktive Zeppelin-Siliziumchips, bei denen lediglich vier Speicher-Controller und Teile der I/O-Anbindung deaktiviert werden, um die Kompatibilität zur TR4-Plattform zu wahren. Spezifikationen oder Namen nannte AMD noch keine - ein gezeigtes Muster hatte die Modellnummer zensiert. Klar ist lediglich, dass wie bei Pinnacle Ridge (Ryzen 2000) die neueren 12LP-Dies zum Einsatz kommen und das Boost-Verhalten ebenfalls aggressiver ausfallen soll.
Die in Hong Kong ansässige Webseite hkepc.com (maschinelle Übersetzung) möchte nun einige Details in Erfahrung gebracht haben und untermauert diese mit Screenshots. Demnach werde das Topmodell mit 32 Kernen auf den Namen Ryzen Threadripper 2990X hören. Der Basistakt liege bei konservativen 3,0 GHz, um eine TDP von 250 Watt einhalten zu können - Letztere wurde bereits im Vorfeld bestätigt. Interessant soll es bei den Boost-Taktraten werden: Der offizielle All-Core-Boost liege bei 3,4 GHz, der Precision Boost 2 gehe aber bis 4,0 GHz. XFR 2 soll sogar bis 4,2 GHz reichen, sofern die Kühlung und die Stromversorgung das mitmachen. Die hohen Frequenzen wären nicht bei einer Vollauslastung zu erwarten, sofern keine Wasserkühlung zum Einsatz kommt und die TDP-Grenze komplett ausgehebelt wird. Für Teillasten wären hohe Boosts aber sicherlich wünschenswert und auch machbar. Manuell auf 4,12 GHz festgesetzt (mit Wasserkühlung) soll der Ryzen Threadripper 6.399 Punkte im Cinebench R15 erreicht haben.
Für Gesprächsstoff sorgt vor allem der CPU-Z -Screenshot. Das Dropdown-Menü "Tools" am unteren Rand weist eine abweichende Schriftart auf, zudem hatten die ersten TR4-Prozessoren keinen Threadripper-Schriftzug im Ryzen-Logo oben rechts. In ersterem Fall scheint es sich um ein Lokalisierungsproblem von CPU-Z bei chinesischen Windows-Versionen zu handeln, wie andere Screenshots beweisen. Zudem scheint CPU-Z Threadripper-Modelle inzwischen korrekt zu erkennen und das Logo entsprechend zu setzen. Der "Codename" Pinnacle Ridge ist bei CPU-Z auch nicht abwegig, die 1000er-Modelle wurden schon der Summit-Ridge-Familie zugeordnet. Zur JPEG-Kompression: Asiaten nutzen gerne Paint zum Speichern von Screenshots.
Hkepc.com hat ein Extrem-Übertakter-Team bei Hwbot, bei dem der frühere Captain (und jetzige Leak-Autor), John Lam, vor sieben Jahren OC-Ergebnisse gefälscht hat. Er kassierte dafür einen einjährigen Bann, zu Vorkommnissen kam es seitdem nicht mehr. Dem Team sollte klar sein, dass die Reputation bei einem neuen Fake komplett zerstört werden dürfte.


Das wird vermutlich eine der schlechtesten Spiele-CPUs überhaupt.
Das wird vermutlich eine der schlechtesten Spiele-CPUs überhaupt.
Eigentlich ist diese CPU (noch) Unfug im HEDT Bereich und besonders im 12nm Verfahren. Aber auch mit 7nm machen 4Ghz allcore nicht wirklich Sinn, außer für Cinbench natürlich...