Asrock X399 Phantom Gaming 6: Günstigstes Ryzen-Threadripper-Mainboard mit 2,5-Gigabit-LAN [Update 2]
Jetzt aktualisiert: Asrock hat sein viertes TR4-Mainboard für AMDs Prozessorfamilie Ryzen Threadripper vorgestellt. Das X399 Phantom Gaming 6 wird für Spieler beworben und nutzt die bislang einfachste Platine innerhalb der hauseigenen TR4-Serie. Offiziell unterstützt werden ausschließlich die X-CPUs bis zum 16-Kerner Ryzen Threadripper 2950X. Erfreulich ist der größere Kühlkörper für die Spannungswandler und das 2,5-Gbit-LAN.
Update 2 vom 04.01.19:
Der Preis des X399 Phantom Gaming 6 hat sich bereits vor einiger Zeit auf rund 260 Euro eingependelt, wie den Kollegen von computerbase.de aufgefallen ist. Das Mainboard stellt somit um ein gutes Stück den günstigsten Einstieg in AMDs High-End-Plattform rund um den Sockel TR4 dar. Die nächstgünstigste Platine, Gigabytes X399 Aorus Pro, ist weiterhin ab knapp 300 Euro verfügbar.
Update 1 vom 07.12.18:
Inzwischen ist Asrocks X399 Phantom Gaming 6 bei einigen Händlern verfügbar. Mit einem Preisschild ab circa 290 Euro handelt es sich um das aktuell günstigste TR4-Mainboard für AMDs Ryzen-Threadripper-Prozessoren. Danach kommt Gigabytes X399 Aorus Pro und MSIs X399 SLI Plus ab gut 300 Euro.
Originalartikel vom 27.11.18:
Bisher hat Asrock drei TR4-Mainboards im Portfolio: Zwei High-End-Platinen im ATX-Format und den bisher einzigen Micro-ATX-Ableger. Das X399 Taichi ist mit Preisen ab 320 Euro bisher das günstigste Exemplar des Hersteller. Darunter positioniert sich künftig das X399 Phantom Gaming 6, mit dem Asrock die junge Spielermarke erstmals in AMDs HEDT-Plattform bringt. Einen Preis gibt es noch nicht, 300 Euro erscheinen jedoch realistisch. Offiziell unterstützt das Mainboard ausschließlich die Ryzen-Threadripper-X-Prozessoren, die AMD noch für Spieler vorsieht. Theoretisch sollten die Komponenten aber auch mit den leistungshungrigeren WX-CPUs klarkommen, wenn auch nicht unbedingt mit großem OC-Spielraum.
Abgespecktes Layout mit 3 × PCI-Express 3.0 x16 ...
Gegenüber dem X399 Taichi fehlen dem X399 Phantom Gaming 6 der vierte PCI-Express-3.0-x16-Steckplatz, der U.2-Anschluss für NVMe-SSDs im 2,5-Zoll-Gehäuse, die Debug-LEDs und das ac-WLAN. In letzterem Fall ist ein M.2-E-Key-Anschluss zum Nachrüsten eines Moduls verfügbar. Drei M.2-Anschlüsse mit je PCI-E-3.0-x4-Anbindung bleiben gesetzt, womit sich die 60 verfügbaren PCI-Express-3.0-Lanes der Ryzen-Threadripper-CPUs ausnutzen lassen.
... aber dafür 2,5-Gigabit-LAN
Das X399 Phantom Gaming 6 hat neben dem abgespeckten Layout aber auch zwei Vorzüge aufzuweisen. Zum einen wäre da Realteks Dragon-RTL8125AG-Chip für 2,5-Gigabit-LAN. Die Taichi-TR4-Mainboards nutzen noch Intel-Gigabit-LAN, erst beim Fatal1ty X399 Professional Gaming gibt es 10-Gigabit-LAN per Aquantia-Aqtion-AQC107-Controller. Zum anderen hat sich Asrock das Kühlerdesign bei der Konkurrenz abgeschaut, indem der Aluminiumkörper gleichzeitig als I/O-Abdeckung fungiert und so eine größere Fläche aufweist - die massiven Blöcke sind weiterhin nicht optimal, eine Verbesserung stellt das aber allemal dar.


Kühlerbeispiel: http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=966290&d=1503228559
Die Befestigungspunkte: https://gzhls.at/i/11/99/...
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Wohl eher 260€