AMD Ryzen 9000 und die Zen-5-Architektur sind bislang ein echter Fail, oder etwa nicht?
AMDs neue Zen-5-Mikroarchitektur sowie die darauf basierenden Desktop-Prozessoren aus der Serie Ryzen 9000 ("Granite Ridge") erreichen in Spielen nach wie vor nicht das zuvor versprochenen Leistungsplus zu den Ryzen 7000 ("Raphael") und sind deshalb ein echter Fail, oder?
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AMD Ryzen 9000 und die Zen-5-Architektur sind bislang doch ein echter Fail, oder? Dieser Ansicht sind scheinbar viele der Spieler, wenn man sich die Kommentarbereiche unter den zahllosen Tests, Nachtests und neuerlichen Nachtests einmal genauer anschaut. Denn nachdem die vier Ryzen 9000 ("Granite Ridge") auch im Technik-Test von PCGH die versprochenen Leistungszuwächse erzielten, war die Enttäuschung zuerst groß.
Nachdem der Ryzen 7 9700X in ersten Benchmarks unter Linux deutlich besser abschneiden konnte, wurden umgehend Windows 11 sowie dessen möglicherweise "unzureichenden" Optimierungen als Übeltäter ausgemacht. Doch auch das Finden eines versteckten Administratorkontos, die Verbesserungen durch Windows 11 24H2, samt einer nachgebesserten Sprungvorhersage, und ein Update halfen alles nichts.
Ein Blick in die Meldungen der vergangenen Wochen macht deutlich, dass das Thema der fehlenden Gaming-Performance bei Ryzen 9000 in aller Munde war und auch noch immer ist.
- Windows-Update als Soforthilfe
- Mehr Leistung unter Windows 11 24H2
- Windows-Update für mehr Leistung
- Windows-Bug löst sich in Luft auf
- Zen-5-CPUs sind Ladenhüter
Egal, wie man es dreht und wendet, das versprochene Delta zwischen Ryzen 9000 und Zen 5 sowie Ryzen 7000 und Zen 4 kommt einfach nicht zustande. Zwar profitieren die vier neuen Zen-5-Prozessoren von einem zurückportierten Windows-Update, welches die verbesserte Sprungvorhersage, den sogenannten "Specific Branch Prediction Code", nun schon unter Windows 11 23H2 nutzbar macht, aber auch Zen 4 und sogar Zen 3 sowie selbst die konkurrierenden Core-Prozessoren von Intel legen kaum weniger an Leistung zu.
Das verschobene Release, für das es bislang keinerlei Erklärung gibt. Eine einmal mehr äußerst "unglückliche" Kommunikation in Sachen PR, fehlende Optimierungen im aktuellen Betriebssystem und das nach wie vor nicht erreichte Leistungsplus in Spielen im Vergleich zu Ryzen 7000. Ryzen 9000 hat momentan keinen leichten Stand, doch ist die Prozessorserie deshalb gleich ein Fehlschlag? Wie sieht die Community aus dem PCGH-X-Forum das?