AMD Ryzen 7000: Cinebench-Test zu allen vier Launch-CPUs veröffentlicht
Kurz vor dem Verkaufsstart der Ryzen-7000-Prozessoren wurden zu allen vier Launch-Modellen ausführliche Leistungswerte in Cinebench veröffentlicht. Diese sprechen für einen deutlichen Leistungssprung.
Am Dienstag wird AMD endlich die ersten vier Prozessoren aus der neuen Ryzen-7000-Generation auf den Markt kommen, und spätestens dann dürften auch erste unabhängige Tests zu den neuen CPUs erscheinen. Wie viel Leistung dabei am Ende in den einzelnen Disziplinen hinzukommen wird, werden ebendiese Reviews (auch auf PCGH.de) noch zeigen müssen. Zumindest im Anwendungs-Benchmark Cinebench sollen sich die neuen Ryzen-7000-Prozessoren aber offenbar deutlich von ihren Vorgängern abheben.
Viermal Ryzen 7000 im Test
Für diesen Umstand sprechen zumindest von der Website Videocardz veröffentlichte Leistungswerte. Diese wurden angeblich mit dem von AMD verteilten Review-Kit aufgenommen, sie dürften dementsprechend mit den morgigen Ergebnissen deckungsgleich sein. Das besagte Kit besteht aus den vier Prozessoren Ryzen 9 7950X, Ryzen 9 7900X, Ryzen 7 7700X und Ryzen 5 7600X, die mit zwei 8-GB-Riegeln (DDR5-6000) betrieben werden. Die entsprechenden Ryzen-5000-Modelle liefen für den Test hingegen mit DDR4-3200-RAM.
Das Topmodell Ryzen 9 7950X erreichte damit im Cinebench R23 einen Singlecore-Score von 2.095 Punkten und einen Multicore-Score von 37.423 Punkten. Gegenüber einem Ryzen 9 5950X liegt das neue Flaggschiff damit angeblich um 28 Prozent beziehungsweise 43 Prozent vorn. In Cinebench R20 und R15 sieht der Unterschied bei der Multicore-Performance dabei ähnlich aus. Dafür ist aber interessanterweise die Einzelkern-Leistung vergleichsweise niedriger. In Cinebench R20 soll der Ryzen 9 7950X nur 21 Prozent und in Cinebench R15 nur 16 Prozent vorn liegen.
Wieder mit Hinblick auf das neuere Cinebench R23 zeigt sich auch bei den kleineren Ryzen-7000-Prozessoren ein deutlicher Unterschied gegenüber der Vorgängergeneration. Mit einem Kern soll der Ryzen 7 7900X auf 2.019, der Ryzen 9 7700X auf 1.975 und der Ryzen 5 7600X auf 1.954 Punkte kommen. Damit heben sich die Modelle um 24 bis 28 Prozent vom jeweiligen Vorgängermodell ab, wobei der Unterschied beim Ryzen 5 7600X besonders groß ist.
Passend zum Thema: Vor Ryzen 7000-Launch: Drei Ryzen-5000-CPUs sinken im Preis
Der Leistungs-Unterschied bei der Multicore-Performance schwankt etwas stärker. Hier kann sich der Ryzen 9 7900X angeblich um 35 Prozent, der Ryzen 7 7700X um 27 Prozent und der Ryzen 5 7600X noch um 26 Prozent absetzen. Die Leistung des älteren jeweils nächsthöheren Modells übertrumpft dabei nur der Ryzen 9 7900X. Die beiden kleineren Modelle liegen hingegen jeweils etwas unter dieser Marke.
Nimmt man die von Videocardz veröffentlichten Cinebench-Werte als Referenz, so dürfte der Ryzen 9 7950X damit am stärksten gegenüber der Vorgängergeneration profitieren. Die Aussagekraft des Rendering-Benchmarks ist aber natürlich begrenzt. Für Spieler interessanter werden handfeste Gaming-Tests, auf die man noch etwas warten muss.
Quelle: Videocardz


Soviel zu den angeblichen 2248 Punkten im Singlecore und >30% ST Steigerung.
Der 13900KS bietet >2300.
Multicore inkl Powerlimit von 253Watt liegt der 13900K ca 2000 Punkte drunter, das bedeutet die Effzienz wird nahezu auf einem Niveau sein. AMD ist vielleicht 15% besser. Vernachlässigbar und das mit dem Fertigungsunterschied.
Das Intel hier noch vorne bleibt verwundert nicht, dennoch ist der Abstand stark geschrumpft, dazu kommt, dass man nichts über die Kühlung der Chips weiß und sowohl RL als auch Zen 4 werden wohl echte Hitzköpfe. Bei Zen 4 sind nahezu alle Werte die bisher veröffentlich wurden im Bereich 2.100 bis 2.200 weshalb ich dies mal als realistisches Szenario verorte. Bei RL liegen die Werte etwas drüber und liegen zwischen 2.200 und 2.300 Punkten. Würde mich nicht wundern, wenn es hier am Ende des Tages unter AIO Kühlung einen ziemlich identischen Wert gibt.
Im MC wirst du jetzt sowieso gar keinen Wert vergleichen können, bei Zen 4 (3dcenter) waren es unter Luft gar nur 30k und damit fehlen dann plötzlich 30%. Am Ende wird man aber auch hier das gleiche wie im SC erleben, das Feld rückt sehr viel näher zusammen. Mittlerweile würde mich nicht wundern, wenn man auch hier am Ende einen ziemlich identischen Wert bekommt.
Fraglich ist, warum und wieso?
Musste AMD den Takt derartig erhöhen um mitgehen zu können, dass man nun soweit außerhalb des Sweetspots agieren muss um Intel zu erreichen? Ist die kleinere Fertigung noch schwieriger zu kühlen, Stichwort HotSpot? Denn wenn das alles so kommt und AMD und Intel 250W verbraten, ist RL gelungen und Zen4 in meinen Augen mißlungen! Man hat den Node Vorsprung und würde in Punkto Effizienz nicht vor Intel liegen, was faktisch eine Enttäuschung wäre.
Aktuell bin ich echt ein wenig überfragt, aber wenn Intel diese Ergebnisse (trotz mehr E-Cores) bei gleicher Leistungsaufnahme holen kann! Hut ab, dann ist RL ein GameChanger und ich werde doch noch ein Freund der E-Cores.
Der Gerüchtestand ist in der heutigen 3dcenter News zusammengefasst zu allen kommenden Chips.
Das Topmodell Ryzen 9 7950X erreichte damit im Cinebench R23 einen Singlecore-Score von 2.095 Punkten und einen Multicore-Score von 37.423 Punkten.
Soviel zu den angeblichen 2248 Punkten im Singlecore und >30% ST Steigerung.
Der 13900KS bietet >2300.
Multicore inkl Powerlimit von 253Watt liegt der 13900K ca 2000 Punkte drunter, das bedeutet die Effzienz wird nahezu auf einem Niveau sein. AMD ist vielleicht 15% besser. Vernachlässigbar und das mit dem Fertigungsunterschied.