R9 7900X3D im Test: Benchmarks Spiele/Anwendungen
Hier finden Sie Benchmarks in Spielen und Anwendungen zum 7900X3D. Die Beobachtung wird durch einen Index abgeschlossen.
In diesem Artikel
Bevor wir zur Leistungsbeurteilung kommen, möchten wir Ihnen unsere für aktuelle Prozessor-Generationen aktualisierte Testmethodik vorstellen. Wir nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: Capframe X, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, Hwinfo x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet die Analyse durch die Grafiktreiber von Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe, auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Test-Durchlauf bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen. Rechnet man alle Messungen zusammen, welche ein Prozessor für einen Eintrag im CPU-Index benötigt, ergibt sich eine Summe von 131 Messungen.
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Die PCGH-Testgrundlagen für Prozessoren
Die Tage eines CPU-Fachredakteurs waren für fast ein Jahrzehnt relativ einfach: Die meisten Prozessoren hatten höchstens vier Kerne und haben maximal PCI-Express 3.0 unterstützt. Ja, es gab HEDT-Plattformen, doch die waren nie wirklich für den einfachen Spiele-PC gedacht, auch wegen des vergleichsweise hohen Anschaffungspreis. AMDs Erstarken mithilfe der Zen-Prozessoren hat dann eine Veränderung in Gang gesetzt, die sich nicht nur auf die Anzahl der Kerne, sondern auf die komplette Infrastruktur ausgewirkt hat. Innerhalb der letzten drei Jahre ist so viel passiert, dass auch wir immer wieder am PCGH-Benotungssystem für Prozessoren feilen mussten. Heutige CPUs liefern neben DDR5- und PCI-Express-5.0-Unterstützung auch eine im Vergleich zu damals exorbitanten Verbrauch von über 250 Watt. Wir nutzen immer präzisere Möglichkeiten, um die durchschnittliche Leistungsaufnahme der CPU innerhalb der PCGH-Benchmarks zu ermitteln und mischen Neues mit Altem: Nach wie vor fließt die Leistung zu 60 Prozent in die Gesamtnote mit ein. Bei der Eigenschaftsnote, die einen Anteil von 20 Prozent an der Endnote beträgt, muss eine CPU jedoch Federn lassen, wenn der Verbrauch angesichts der Leistung zu hoch ist. Die restlichen 20 Prozent trägt die Ausstattung. Kann eine CPU also mit einer adäquaten Leistung und Ausstattung punkten, wird sie in den Listen recht weit oben stehen, doch Bestnoten gibt es nur, wenn dabei auch die Effizienz stimmt. Die Leistung in Spielen ist dabei in jeder Berechnung vorrangig, egal ob Gesamt-, Effizienz- oder Preis-Leistungs-Index.
AMD Ryzen 9 7900X3D: Benchmarks (Spiele)
Die Performance in Spielen ist wie erwartet auf sehr hohem Niveau. Doch es gibt stellenweise offenbar ein paar "Kernprobleme". Schauen wir uns etwa Doom Eternal an, dann finden wir den 7900X3D sogar unterhalb des Ryzen 7 7700. Hier kommen mehrere Dinge zusammen: Einerseits kostet die Kommunikation der Kerne zwischen den CCDs etwas Leistung und zweitens takten beide CCDs, trotz der hohen Angabe von AMD von 5,6 GHz, höchstens im Bereich 5,1 GHz. Der Achtkerner ist dagegen von diesen ganzen Problemen nicht betroffen und kann seine Leistung daher voll ausfahren. Doch Doom Eternal ist und bleibt ein spezieller Fall, was die Performance angeht. Dying Light 2 zeigt schön auf, wie hoch die P1-Fps ausfallen, wenn 3D-Cache nachhilft. Im Microsoft Flight Simulator kommt der 12-Kerner fast an den 16-Kerner Ryzen 9 7950X3D heran. Letzterer baut sich jedoch je nach Benchmark einen respektablen Abstand zum kleinen Bruder auf. Einzig in Hitman 3 kann der 12-Kerner glänzen.
AMD Ryzen 9 7900X3D im Spiele-Index
Insgesamt reicht das für einen hervorragenden vierten Platz, der sich genau zwischen Intels Topmodelle Core i7-13700K und Core i9-13900K platziert. Den regulären Ryzen 9 7900X lässt AMD mit dem 7900X3D 22 Prozent hinter sich. Der 12-Kerner kann sich damit nicht so stark absetzen, wie der 16-Kerner mit 3D-Cache vom 7950X: da sind es satte 30 Prozent. Dennoch hievt das den Allrounder der Zen-4-Plattform in Spielen auf die oberen Plätze. Und wie schaut es bei Anwendungen aus? Das schauen wir uns jetzt an.
AMD Ryzen 9 7900X3D: Benchmarks (Anwendungen)
Dank seiner 12 Kerne und 24 Threads durch SMT kann ein Ryzen 9 7900X3D auch mit etwas weniger Takt gegenüber seinem Nicht-3D-Bruder in Anwendungen mitreden. Der auserkorene Gegner ist je nach Benchmark Intels Core i9-12900K, i5-13600K oder i7-13700K - Vielkerner mit E-Cores, die in dadurch in Anwendungen große Geschütze ausfahren können. In der Regel wird AMDs hauseigener Ryzen 9 7900 hinter sich gelassen, der muss allerdings auch auf eine kleinere TDP-Klasse von nur 65 Watt zurückgreifen. Die X-Version dagegen kommt mit stattlichen 170 Watt TDP daher und liegt vor dem 7900X3D, wenn auch nicht deutlich.
AMD Ryzen 9 7900X3D im Anwendungs-Index
Im Mittel reicht die Leistung des zwölfkernigen 3D-Cache-Monsters, um sehr nah an den Konkurrenten Intel heranzukommen. Für den Core i7-13700K reicht es dennoch nicht. Zum höher taktenden Ryzen 9 7900X fehlen jedoch nur fünf Prozent, somit schneidet die 3D-Variante des 12-Kerners in Anwendungen vergleichsweise ebenso gut wie, wie der große Bruder Ryzen 9 7950X3D. Content Creator können hier beherzt zugreifen und die Mehrleistung in Spielen mitnehmen.

Nur wieviel wird er in nächster Zeit, wenn Games auf 8 Kerne optimiert sind, dann verliehren? Die 2 CCD Kommunikation kostet ja etwas Leistung, wieviel ist das genau, wenn mehr als 6 Kerne / 12 Threads verlangt werden? Ist das wirklich spührbar, wenn man von einem reinen 6 Kerner ohne Cache kommt?
Nun noch den 8 Kerner abwarten. Wird das von der Performance her ein "halber 16 Kerner"? Mehr oder weniger (so ohne Verwaltungsoverhead) bringen?
Mal schaun und dann am Schluss sauber abwägen und kaufen.
Grüsse.
Nach den Werten solltest du gehen, hier hat jeder Benchmark den gleichen prozentualen Anteil am finalen Wert:
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100/68 ~= 1.47 > 92.6/64 ~=1.45!
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Edit: ich hör immer mehr und mehr dass auch Leute ohne Geköpfte x3d Probleme haben mit ihrer CPU … ich glaub AMD sollte da mal dringend nachhelfen …
Edit²: die ersten 10Min von Jay's Video sind halt zu 1000000% genau die selben "probleme" wie Ich Sie habe auch schon vor dem Köpfen mit dem 7900X hierbei ist das Board auch gefuehlt bei jedem Booten Stundenlang in Postcode 15 bevor Er ins Windows bootet.