Ryzen 7000: CPU-Köpfung mit direkter Kühlung bringt drastischen Temperaturunterschied
In einem aktuellen Video hat der bekannte Hardware-Experte und Overclocker Roman "der8auer" Hartung eine Ryzen 7000-CPU geköpft - mit erstaunlichem Vorteil für die Kühlung.
Das bei besonders fähigen und experimentierfreudigen PC-Bastlern beliebte Entfernen des Prozessor-Heatspreaders gilt als gängige Praxis, um durch direktes Aufsetzen des Kühlers auf den CPU-Die niedrigere Temperaturen im Betrieb zu erzielen, sofern dies nicht durch Verlötung behindert wird. Für AMDs neue Ryzen-7000-Reihe mit "Zen 4"-Architektur hat Roman "der8auer" Hartung kürzlich die dadurch möglichen Temperaturunterschiede in einem Video auf den Prüfstand gestellt, indem er einen Ryzen 9 7900X geköpft hat, was in Fachkreisen auch als "Delid" bekannt ist.
Anschließend ging es durch den Testparcours mit dem Cinebench-R20-Benchmark, wobei die gleichen Einstellungen und Werte bei Spannung und Co. anlagen, während sich auch das Taktverhalten genauso gab, als würde der Heatspreader noch auf der CPU sitzen. Durch die Direct-Die-Kühlung mit einem Corsair XC7 Water Block auf dem Mainboard-Modell Asus X670E GENE konnten dabei 18 bis 21 Grad Celsius niedrigere Temperaturen erreicht werden.
Quelle: der8auer @ YouTube / Screenshot
Ryzen 7000: CPU-Köpfung mit direkter Kühlung bringt drastischen Temperaturunterschied
Ergebnisse variabel
Laut Hartung sei der Cinebench für die drastischen Temperaturunterschiede ein Extremfall, da die Rechenlast bei diesem Benchmark sehr hoch ist, während es beispielsweise im Gaming-Betrieb keine so großen Vorteile geben würde. Hier könnte man schätzungsweise gegebenenfalls nur 10 oder 12 Grad Celsius Vorteil sehen, während mit Prime 95 der Unterschied noch mal größer sein könne, so "der8auer".
Doch auch der Radiator der Wasserkühlung und das verwendete Flüssigmetall als Wärmeleitmittel spielen in die Ergebnisse mit rein. Der gesamte Vorgang nebst Messergebnissen zeigt sich im unten stehenden Video von "der8auer" auf YouTube. Am Ende wird dabei auch noch einmal verdeutlicht, dass das Köpfen der CPU Risiken birgt und nur sehr geübt beziehungsweise bedacht ausgeführt werden sollte, denn ein Ryzen 7 7700X hat das Ganze nicht funktional überstanden.
Ryzen 7000 zum Release
Den zuletzt genannten Ryzen 7 7700X gab es in Benchmarks und Co. auch bereits in unserem PCGH-Test auf dem Prüfstand. Unterdessen hatte zuvor auch schon der ebenfalls bekannte Kanal "Gamers Nexus" eine Köpfung bei einer Ryzen-7000-CPU durchgeführt und veranschaulicht. Preislich sieht es zur Markteinführung der neuen AMD-Prozessoren am 27. September derweil nicht ganz so rosig aus.

Hab das G.SKILL Trident Z5 Neo Kit - DDR5 6000 CL30-38-38-96 - Zu Beginn hatte ich da relativ gute Werte:
über 102 GB/s Lesen, 63 ns Latenz.... nach dem Update sind die Werte ganz mies. 78 GB/s und 75 ns Latenz.
Hat jemand ne Idee wie das Zustande kommt. Kann das auch von Treibern kommen?
Mein 12900K müsste normalerweise ein Boost bis 5,2 GHz auf zwei Kerne haben. Aber davon sehe ich meist nichts, weil ich im Hintergrund einiges mit am Laufen habe. Dabei habe ich noch nicht mal so viel im Hintergrund mit dabei. Mit etwas Glück sehe ich gelegentlich die 5,1 GHz. Sobald ich einiges aus dem Hintergrund beende oder mit neu aufgesetztem Betriebssystem, dann kommen auch wieder diese 5,2 GHz zustande.
7950X (der8auer): 5,4 GHz
Mein 7950X: 5,1 GHz
oder gibt es da nochmal einen riesen Unterschied zwischen 360er AIO (silent loop 2) und die, welche er im Video hatte?
BTW: Zur Frage warum der HS höher als nötig ist. Roman meinte, es ist weil AMD Kompatibilität waren möchte...
Ich denke mal eher man lässt sich da etwas Spielraum nach OBEN (3D Stacks etc.)