Ryzen 7000 Non-X: Effizienz und Fps pro Watt
Diese Seite beschäftigt sich mit der Leistungsaufnahme aller Prozessoren im Test und zeigt den großen PCGH-Effizienz-Index, unterteilt in Gesamt, Spiele und Anwendungs-Effizienz. Mithilfe eines Hardware-Tools messen wir die Leistungsaufnahme der CPU allein, mit Einflussnahme der Spannungswandler auf dem Mainboard.
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Package Power Tracking (PPT), Thermal Design Current (TDC) und Electrical Design Current (EDC) sind der Maßstab bei AMD-Prozessoren, welche die finale Leistungsaufnahme festlegen respektive als Grenzen fungieren. Der PPT-Grenzwert ist die zulässige Leistungsaufnahme des Sockels über die Spannungswandler, die den CPU-Sockel versorgen. TDC ist die maximale Stromstärke in Ampere, die von der Spannungsregler-Konfiguration einer Hauptplatine in thermisch eingeschränkten Szenarien geliefert werden kann. EDC beschreibt die maximale Stromstärke in Ampere, die das Mainboard kurzzeitig anlegen darf. AMD unterteilt ihre CPUs in feste TDP-Klassen und definiert somit Vorgaben für PPT, TDC und EDC. Die Angaben, die Sie in unseren Übersichten und Benchmarks vorfinden, beschäftigen sich dabei vorrangig mit dem PPT-Wert. Wir messen dabei nicht explizit "PPT", gleichwohl aber die Leistungsaufnahme unter Last in Watt, wir kommen daher dem PPT am nächsten. Ein Ryzen 7 7700, als Beispiel, hat eine TDP von 65 Watt, was bei AMD bei Zen 4 eine PPT von 88 Watt bedeutet. Das heißt, dass diese CPU ohne Ihr Eingreifen niemals mehr als diese 90 Watt verbrauchen wird. Laut Robert Hallock sind diese Werte "hard coded", Hersteller wie Asus, Gigabyte oder MSI müssen sich also daran halten. Das ist recht angenehm, denkt man mal an die Konkurrenz.
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Ryzen 7900, 7700 und 7600: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt
Die durchschnittliche Leistungsaufnahme in Spielen ist angenehm niedrig. Selbst der 12-Kerner Ryzen 9 7900 zieht hier nur 84 Watt aus der Leitung und AMDs Ryzen 5 7600 schafft es sogar ganz knapp unter den 5800X3D, scheitert jedoch an den direkten Vorgängern. Der Achtkerner Ryzen 7 7700 bewegt sich mit seinen 68 Watt auf jenen effizienten Pfaden, wo Intel nicht mehr mithalten kann. Unter Anwendungen bleiben alle Non-X-Ryzen unter 100 Watt, was angesichts der Leistung hervorragende Werte sind. Speziell der Ryzen 9 7900 profitiert von der geringen TDP.
[PLUS] Viermal AMD Ryzen 7000 im erweiterten Test
PCGH Plus: Wir haben das Eintreffen von Ryzen 9 7900X und Ryzen 5 7600X genutzt, um die Beobachtungen um Zen 4 abzuschließen und präsentieren Ihnen jetzt die volle Packung Ryzen 7000. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2022.
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Im Hinblick auf die Fps pro Watt, die wir nicht normiert angeben, legt sich AMD die Messlatte selbst so hoch mit dem Ryzen 7 5800X3D, dass auch der neueste und kleinste Ryzen 5 7600 da nicht mithalten kann. Gegenüber den X-Modellen sieht man jedoch ausschließlich Positives, vor allem beim Ryzen 9 7900, der 33 Prozent effizienter daherkommt. Mit immerhin noch acht Prozent steht ein Ryzen 7 7700 besser gegenüber dem 7700X da und beim 7600 schließlich lässt sich nicht mehr viel herausholen. Das haben wir im Test des Ryzen 5 7600X jedoch schon festgestellt. Generell liefert AMD abseits des 7950X und 7900X beste Bedingungen, was die Effizienz beim Spielen angeht. Intel erreicht mit einem Core i5-12400F gerade den Wert des AMD Ryzen 9 7900. Möglicherweise liefert der Nachfolger, ein Core i5-13400F hier andere Werte, doch das muss ein anderer Test zeigen.
Quelle: AMD
AMD ist stolz auf die hohe Effizienz des Ryzen 9 7900. Dazu muss aber gesagt werden, dass ein Ryzen 9 7900X "dank" der TDP von 170 Watt und 230 Watt PPT zur Ineffizienz neigt. Wie unsere Zahlen zeigen, ist die 65-Watt-Version kaum langsamer, die Wahl der 170 Watt TDP darf daher in Frage gestellt werden und damit auch AMDs Argument.
AMD Ryzen 7000 im Effizienz-Index
Der Gesamt-Index für die Effizienz vereint nun noch einmal alle Benchmarks. Diese Werte sind normiert, jeder Benchmark trägt also zu einem gleichen Prozentsatz zum Gesamtergebnis bei. Die Top 5 besteht fortan nur aus AMD-Prozessoren. Ryzen 5 5600 und Ryzen 7 5800X3D sind unerreichbar für Zen 4, selbst in der Leichtbauweise ohne X-Suffix. Der Sprung vom Ryzen 9 7900X auf den Ryzen 9 7900 ist dabei am größten, satte 33 Prozentpunkte legt der sparsame 12-Kerner zu - das sind aber immer noch 14 Prozent weniger, als AMD der CPU bescheinigt. Wir bleiben bei unserem Fazit, dass AMDs Ryzen 9 7900X ab Werk ein uninteressantes, ineffizientes Stück Technik ist. Das zeigt die Version ohne X noch einmal sehr deutlich auf, die kaum langsamer rechnet und zudem günstiger daherkommt.

Hier hätte man schauen können ob die non-X CPUs die gleichen Taktraten wie die X CPUs erreichen oder ob die X CPUs vielleicht etwas selektiert wurden.
Habe ich das überlesen oder das mit der Möglichkeit des CPU-OC hier gar nicht erwähnt?
Wenn man nicht gerade 20 CPUs von jeder Sku hat ist eine Aussage schwer. Und selbst dann müsste man schauen das sie aus unterschiedlichen Schrages kommen.
Hier hätte man schauen können ob die non-X CPUs die gleichen Taktraten wie die X CPUs erreichen oder ob die X CPUs vielleicht etwas selektiert wurden.
Habe ich das überlesen oder das mit der Möglichkeit des CPU-OC hier gar nicht erwähnt?
flott ist was anders, finde ich...
Chipsatz-Problem vielleicht, gibt es Vergleichtests?
Viele Grüße,
stolpi
flott ist was anders, finde ich...