AMD Ryzen 7 9800X3D Review: Fazit und Wertung
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Ein Fazit aus Sicht eines PC-Spielers war noch nie einfacher: "Shut up and take my Money!" Wer die schnellste Desktop-CPU für Spiele sucht, findet sie ab jetzt in Form des Ryzen 7 9800X3D. Die CPU ist ab morgen, dem 07.11. für eine UVP von 529 Euro erhältlich. Wie es mit der Verfügbarkeit aussieht, stand bis zum Redaktionsschluss nicht fest. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass AMD die Schwächen vorhergehender X3D-Prozessoren beseitigt hat. Dazu gehört vor allem die Kühlung der CPU-Kerne, die ab jetzt viel einfacher vonstattengeht, da der 3D-V-Cache nicht mehr über, sondern unter den Kernen sitzt. Es ist somit keine mächtige Kühllösung mehr erforderlich, gleichwohl sorgt eine ausgewachsene Kühlung für mehr OC-Reserven, womit wir beim zweiten Punkt wären: Erstmalig ist ein X3D-Prozessor vollständig für die Übertaktung freigeschaltet. Das bedeutet einen offenen Multiplikator und freie Wahl der Spannung sowie andere spannende Dinge, wie den Curve Optimizer/Shaper. Wir liefern so bald wie möglich einen Tuning-Artikel zum Ryzen 7 9800X3D nach, Sie dürfen gespannt sein. Dieses Tuning wird auch die Frage klären, wie gut sich ein optimal konfigurierter Ryzen 7 7800X3D gegen den angepassten 9800X3D stellen wird.
Des Weiteren fassen wir sehr positiv auf, dass sich AMD endlich dem Core Parking Bug widmet. Dieses Problem betrifft zwar vornehmlich nur CPU-Tester, jedoch auch alle, die nach Lektüre des Tests Lust aufs Aufrüsten verspüren. Unser Tipp lautet daher, erst den neuesten Chipsatz-Treiber zu installieren, dann die aktuelle BIOS-Version für das Mainboard zu flashen und erst dann den Ryzen 7 9800X3D einzubauen. So kann nichts schiefgehen. Neben den gelösten Problemen steht noch die Effizienz im Raum. Die fällt verglichen mit der Konkurrenz hervorragend aus, doch mit den Bestwerten der Zen-4-Prozessoren kann AMD mit dem Ryzen 7 9800X3D nicht mithalten. Bedenken Sie dabei, dass die bisherigen X3D-Prozessoren aufgrund der hohen Abwärme der Kerne nicht so hoch takten konnten. Die Kühlung ist einfach das Problem, weil sich der 3D V-Cache über den Kernen befindet.
Zen-5-X3D hat das Problem nicht mehr, entsprechen dürfen die Kerne höher takten, was wiederum eine höhere Spannung erfordert. Das erklärt die höhere Leistungsaufnahme unter Last. Dennoch gehört ein 9800X3D noch zu den effizientesten Desktop-CPUs und braucht sich keinesfalls zu verstecken. Zum Schluss könnten wir uns noch über den Preis auslassen, doch das rühmt sich in einem Launch-Review nicht. Sie wissen so gut wie wir, dass die Preise bei AMD-Ryzen-Prozessoren rasant fallen und nach etwa einem Jahr auf einem niedrigen Niveau bleiben und meist danach wieder steigen. Dazu kommt die fehlende Konkurrenz durch Intel, denn Arrow Lake kann mit dem 9800X3D nicht mal im Ansatz mithalten, auf Spiele bezogen. Wir können demnach froh sein, dass AMD die CPU nicht noch teurer anbietet.
AMD Ryzen 7 9800X3D: Testtabelle mit Wertung
| Prozessor | AMD Ryzen 7 9800X3D |
|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3336051 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 530,-/4- |
| Für Mainboards mit … | Sockel AM5 |
| Codename | Granite Ridge-X |
| Anzahl Kerne/Threads | 8c/16t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 4,7 GHz, (5,25-5,25 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 48 KiByte/32 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 1.024 KiByte/96 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), TSMC N4 |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 3,45 |
| Integrierte Grafikeinheit (IGP) | RDNA 2 (2 CU/128 SP) |
| IGP-Funktionen | 4x Display Support, AMD Eyefinity, AMD FreeSync 2, AV1 decode, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, DirectX 12.1, OpenGL 4.5, Vulkan 1.0 |
| Befehlssätze und Erweiterungen | AES-NI, AMD-V, AVX, AVX-512, AVX2, FMA3, MMX(+), SHA, SSE, SSE2, SSE3, SSE4.1, SSE4.2, SSE4a, x86-64 |
| AI-Beschleuniger (NPU) | Nicht vorhanden |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 24× PCI-Express 5.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 1,30 |
| Offener Multiplikator | Ja |
| Speicherkanäle/Speicherspezifikation | 2× DDR5-5600 |
| ECC-Support | Unterstützt |
| TDP laut Hersteller | 120 Watt |
| Package Power Table (AMD), Maximum Turbo Power (Intel) | 162 Watt |
| Leistungsaufnahme (BG3/GoT/CP77) | 62/90/82 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 69 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) | 105 Watt |
| Effizienz Gesamt (20 Benchmarks) | 85,1 Prozent |
| Leistung (60 % der Endnote) | 1,78 |
| Spiele-Index (Avg) | 100 Prozent |
| Spiele-Index (P1) | 100 Prozent |
| Spiele-Index (P0.2) | 100 Prozent |
| Anwendungs-Index | 69 Prozent |
| Endnote | 2,02 |
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Wie hoch die Auflösung dann tatsächlich ist, ist ja egal.
Dazu gibt es auch schon sehr viele Kommentare und wenn man es genau wissen will, wie, wo, was mit welchen Settings in welchen Szene gebenched werden, dann schaut man sich die FAQ an die Dave extra dafür erstellt hat.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Und da wird es dann bald wohl auch wieder ein Update geben, weil Dave das nämlich mit neuen Daten aktualisiert.
Und das auch noch 2 Tage vor Heiligabend...
Und welches Fass auch schon lange geschlossen worden ist.
Herzlichen willkommen bei PCGH.
Hier wird grundsätzlich in 720p getestet bei CPUs.
Was aber auch selbstverständlich sein sollte unabhängig davon wo man sich die Tests anguckt.