Düstere Aussichten: Hohe Preise für Grafikkarten und CPUs?
Steigen die Preise unter anderem für kommende Produkte wie Radeon RX 7000, Geforce RTX 4000 und Ryzen 7000 deutlich an? Ein Bericht aus Asien lässt den Schluss zu.
Vor Kurzem schienen die Aussichten für das zweite Halbjahr noch positiv zu sein. Sowohl AMD als auch Nvidia versprühten milden Optimismus, dass sich die Versorgungslage bei Grafikkarten im Jahresverlauf bessert. Ein Bericht aus Asien von Digitimes lässt aber für das komplette Jahr Düsteres erahnen.
Ein düsteres Jahr für Grafikkarten und Prozessoren?
Wie die Webseite Tomshardware unter Berufung auf einen Artikel von Digitimes (Paywall) berichtet, sollen die Preise für Grafikkarten und Prozessoren im Jahresverlauf steigen. So habe Fertiger TSMC bereits die Preise um 10-20 Prozent angehoben, was die Partner vermutlich weitergeben werden. Der Bericht legt nahe, dass AMD seine Prozessoren in 7- und 5-nm-Fertigung teurer herstellen lassen muss. Das betrifft nicht nur die aktuelle Zen-3-Generation (7 Nanometer), sondern auch Zen 4 (Desktop: Ryzen 7000, 5 Nanometer) im zweiten Halbjahr. AMDs Radeon-Grafikkarten werden im Bericht zwar nicht ausdrücklich erwähnt, unter der Annahme allgemeiner Preissteigerungen bei TSMC dürften GPUs aber ebenfalls davon betroffen sein. Das dürfte auch für RDNA-2-Nachfolger RDNA 3 gelten, dem man eine Fertigung in 5 bzw. 6 Nanometer nachsagt.
Und die schlechten Nachrichten reißen damit nicht ab. Da Nvidia Gerüchten zufolge seine kommenden RTX-40-GPUs (Codename: Ada Lovelace) ebenfalls bei TSMC in 5 Nanometern Strukturbreite vom Band laufen lässt, dürfte auch hier der höhere Preis durchschlagen. Aktuell lässt Nvidia seine RTX-30-GPUs noch bei Samsung in 8 Nanometern fertigen. Nvidia habe laut Digitimes bereits in großem Umfang in langfristige Bestellungen bei TSMC investiert - zuletzt machten Summen in Milliardenhöhe die Runde in der Gerüchteküche. Entsprechende Ausgaben zur Sicherung von Fertigungskapazitäten hat Nvidia bereits grundsätzlich bestätigt. Tomshardware geht davon aus, dass sich die höheren Kosten in höheren UVPs äußern, die dann vermutlich auch für die komplette Generation gelten, die bei Nvidia normalerweise zwei Jahre anhält. In der RTX-30-Laufzeit gingen unverbindliche Preisempfehlungen und Straßenpreise bei Grafikkarten so weit auseinander, dass die UVPs hier ihren Sinn verloren haben.
Die Situation bei Intel ist nicht ganz so eindeutig. Die selbst gefertigten Chips dürften nicht ganz so stark von allgemeinen Preissteigerungen betroffen sein. Allerdings lagert Intel wohl Teile seiner Fertigung ebenfalls zu TSMC aus, weshalb auch hier Preiserhöhungen durchschlagen könnten. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass Intel aktuell Milliarden in die Hand nimmt, um neue Fabriken zu bauen oder bestehende auf fortschrittlichere Prozesse umzurüsten. Auch hieraus könnte man Anreize ableiten, die Kosten über höhere Verkaufspreise wieder einzuspielen. Insgesamt sieht Digitimes für 2022 relativ düster. Die hohen Preise und die schlechte Angebotssituation sollen zu einer Verlangsamung der Nachfrage führen, parallel sollen die Preise für CPUs und GPUs steigen - nicht nur wegen TSMC, sondern allgemein wegen Komponenten-Knappheit, der Inflation und auch gestiegenen Transportkosten.
Es dürfte ein spannendes und richtungsweisendes Jahr für den PC-Markt werden.
Von PCGH getestete CPUs von Intel und AMD im Vergleich finden Sie in unserem PCGH-Ratgeber CPUs.

Das es in einem PC Forum anders ist klar, jedoch sollte man sowas nicht als Normal sehen weil die Enthusiasten sind im einstelligen Prozentbereich. Die Spielentwickler können es sich nicht immer leisten Games zu veröffentlichen die 12GB brauchen, die wenigsten Spieler werden sowas haben, ausser hier im Forum wo das häufiger vorkommt.
Es ist ein Unterschied ob man die breite Masse als Benchmark nimmt (da sind 6 GB vRAM locker genug) oder ob man in einem Nerdforum wie hier herumläuft wo die Leute UHD und/oder 144+ Hz in maximalen Details und Raytracing und hastenichtgesehen wollen - dann klappt dir ne 8GB-Grafikkarte regelmäßig zusammen (kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen^^), in machen Fällen auch bereits die 10GB-3080er. Da brauchste wirklich die 12-16GB.
Das es in einem PC Forum anders ist klar, jedoch sollte man sowas nicht als Normal sehen weil die Enthusiasten sind im einstelligen Prozentbereich. Die Spielentwickler können es sich nicht immer leisten Games zu veröffentlichen die 12GB brauchen, die wenigsten Spieler werden sowas haben, ausser hier im Forum wo das häufiger vorkommt.
Es ist ein Unterschied ob man die breite Masse als Benchmark nimmt (da sind 6 GB vRAM locker genug) oder ob man in einem Nerdforum wie hier herumläuft wo die Leute UHD und/oder 144+ Hz in maximalen Details und Raytracing und hastenichtgesehen wollen - dann klappt dir ne 8GB-Grafikkarte regelmäßig zusammen (kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen^^), in machen Fällen auch bereits die 10GB-3080er. Da brauchste wirklich die 12-16GB.