Ryzen: AMD erwartet keine Windows-10-Verbesserungen, aber Anwendungs-Patches
AMD hat einen Blog-Post veröffentlicht, in dem der Chiphersteller auf aktuelle Themen rund um die erste Ryzen-CPU-Generation Summit Ridge eingeht. Demnach arbeite Windows 10 wie vorgesehen; die Leistungsvorteile von Win7 würden durch "architektonische Software-Unterschiede" erreicht. Trotzdem sollen von AMD und Entwicklern Patches erscheinen, die die Performance verbessern können.
Während AMDs Ryzen-CPUs in Anwendungen sehr gut laufen, ist die Performance in Spielen durchwachsen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Leistung schlecht wäre, sondern vielmehr inkonsistent. Wo Broadwell-E zum Beispiel von seinen vielen Kernen gegenüber Kaby Lake-S profitiert, haben die Ryzen-Achtkerner manchmal keinen Vorteil. Laut AMD liege das nicht an Windows 10 und dessen Scheduler, der die logischen SMT-Threads korrekt erkenne und belaste. Das hat ein unabhängiger Test jüngst bewiesen.
AMD Ryzen: Windows 7 läuft etwas besser
Der Scheduler von Windows 10 soll auch nicht daran schuld sein, dass die Performance in Windows 7 oftmals besser ausfällt, vor allem bei aktiviertem SMT. Unterschiede seien auf "architektonische Software-Unterschiede zwischen den beiden Betriebssystemen" zurückzuführen. Details gibt AMD keine. Der Chiphersteller zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass moderne Spiele von SMT profitieren können oder zumindest keine Negativskalierung mehr zeigen. Als Beispiele werden ARMA 3, Battlefield 1, Mafia 3, Watch Dogs 2, Civilization 6, For Honor, Hitman, Mirror's Edge Catalyst und The Division genannt. In nicht ganz so jungen, aber beliebten Spielen sorgte SMT wiederholt für schlechtere Fps-Werte.
AMD Ryzen: Individuelle Performance-Verbesserungen
Aktuell erwartet AMD Performance-Verbesserungen an drei Fronten. Für Anfang April ist ein Windows-10-Update angesetzt, mit dem der ausbalancierte Energiesparplan aktualisiert wird. Wie bei Intels CPUs soll das Core Parking deaktiviert werden, das einzelne Rechenkerne schlafen legt und so eine leistungsmildernde Steigerung der Inter-CCX-Kommunikation provozieren kann. Zudem sollen Ryzen-CPUs das Power-Management selbst übernehmen, was Takt- und Spannungsänderungen von 30 ms (von Windows 10 organisiert) auf 1 ms beschleunigt. Beides geschieht bereits beim Energiesparplan Höchstleistung, den PC Games Hardware für seinen Test des Ryzen 7 1800X genutzt hat. Mit diesem takten sich die Kerne im Leerlauf allerdings nicht mehr herunter. Gegenüber unseren Testergebnissen sind alleine dadurch also keine Leistungssteigerungen zu erwarten.
Darüber hinaus habe AMD bereits einige kleinere Möglichkeiten gefunden, die Performance in "bestimmten Anwendungen" von eigener Seite zu verbessern. Aktuelle und kommende Anwendungen sollen davon profitieren. Ferner sehe man "einige Möglichkeiten", wie Entwickler in "bestimmten Anwendungen" die Leistung von Ryzen-CPUs steigern könnten. In Bezug auf Spiele seien "einfache Änderungen" ausfindig gemacht worden, durch die Titel die Kern- und Cache-Topologie der Zen-Architektur besser verstehen könnten. AMD arbeite mit zahlreichen Entwicklern und Studios zusammen, um Zen-spezifische Anpassungen in Anwendungen und Spielen vorzunehmen. Updates diesbezüglich sollen in Zukunft über den Blog publiziert werden.
AMD Ryzen: CCX und Temperaturen
Zur Thematik Inter-CCX-Kommunikation, die ein Flaschenhals darstellen könnte, hat sich AMD nicht geäußert. Möglicherweise sieht der Chiphersteller dort jedoch das Verbesserungspotenzial. An dieser Stelle sollte jedoch klar sein, dass es wahrscheinlich keinen "Wunder-Patch" geben wird, der die Leistung von Ryzen-CPUs generell anhebt. Viel mehr braucht es einzelne Updates für Anwendungen und Spiele, um das Maximum aus der neuen Architektur herauszuholen.
Als Randnotiz sei die Temperaturüberwachung von Ryzen-CPUs angesprochen. Bei den X-Modellen R7 1800X und R7 1700X nutzt AMD ein hohes Offset der angezeigten tCTL-Temperatur (T Control, unter dem Heatspreader) von 20 °C, um einen höheren Freiraum für XFR zu schaffen. Berücksichtigt ein Programm das Offset nicht, werden die Temperaturen 20 °C höher gemeldet, als sie tatsächlich sind. Der R7 1700 ist nicht betroffen.
"Jedes zweite Windows ist ********" basiert auf deinem Märchen aber nicht auf der Realität
Wobei ich ihn auch nicht ganz so ohne weiteres in Schutz nehmen mag. Anhand deiner bisherigen Aussagen hätte er einfach nicht so viel von dir erwarten sollen. Er ist selbst Schuld. Dann muss er eben mit so unqualifizierten Antworten wie deiner rechnen. Ich bin mir sicher, du bist stets bemüht.
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Guter Test, schauts euch an.
Ich habs nun auch eingesehen, werde die Nörgler ignorieren bzw nicht auf deren Geschwurbel eingehen, am besten jeder hält sich dran, dann können die untereinander rumheulen vor Neid^^
Leistung könnte deutlich steigen sagt Pcgh? Nice Nice.
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