AMD Ryzen 5 7500X3D: Effizienz + Fazit
Die Leistungsaufnahme des Ryzen 5 7500X3D beim Spielen, Fps pro Watt und das abschließende Fazit im Überblick.
In diesem Artikel
Für die Effizienzanalyse erfassen wir den Energieverbrauch der CPU über den gesamten Benchmarkverlauf und setzen ihn ins Verhältnis zur erzielten Rechenleistung. Die Konfiguration der Prozessoren spielt dabei eine zentrale Rolle. AMD gibt klare Vorgaben zu TDP-Klassen sowie PPT-, TDC- und EDC-Limits, die von den Mainboardherstellern eingehalten werden müssen. Ein weiterer Punkt betrifft die Power-Limits bei Intel-Prozessoren, die relativ viel Interpretationsspielraum lassen. Definiert sind die Parameter: Power Limit 1 (Processor Base Power), Power Limit 2 (Maximum Turbo Power) und "TAU" - die Zeitspanne, in der PL2 aktiv bleiben darf, bevor PL1 greift. Bisher hielten wir uns strikt an die Basiswerte aus den offiziellen Dokumenten, was teils als künstliche Einschränkung kritisiert wurde. Um dem entgegenzuwirken, setzen wir künftig auf Intels "Performance"-Empfehlung: PL1 und PL2 werden gleichgesetzt, wodurch TAU faktisch entfällt. Die Leistungsaufnahme messen wir extern über ein Power Measure Device (PMD), das zwischen Netzteil und Mainboard sitzt und die Daten in Echtzeit an ein separates System überträgt. Eine Messung mit solch einem Tool ist viel genauer als über den Software-Sensor.
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AMD Ryzen 5 7500X3D: Leistungsaufnahme
Die Zen-4-Architektur ist hinsichtlich der Leistungsaufnahme schon bei den anderen Prozessoren mit 3D V-Cache positiv aufgefallen. Da ist es kein Wunder, dass der neueste Spross der Familie daran anknüpft. Die Werte sind sensationell niedrig: Nur 47 Watt in Spielen bei dieser vergleichsweise hohen Leistung sind ein absolutes Brett. Wer das letzte Watt noch einsparen, aber nicht auf 3D V-Cache verzichten möchte, hat jetzt die Möglichkeit dazu. Nicht anders sieht das bei den Anwendungen aus. Mit nur 55 Watt ist der Ryzen 5 7500X3D hier nur geringfügig "durstiger" als unter gewöhnlicher Spielelast. Damit unterbietet AMD sich selbst in Form des Ryzen 5 5600, was bisher kaum einer neuen CPU gelungen ist. Und das Beste an all dem ist, dass Sie aufgrund der geringen Leistungsaufnahme nicht viel Geld für den CPU-Kühler ausgeben müssen.
Fps pro Watt, Durchschnitt aus 16 Spielen
Wir haben einen neuen Spitzenreiter in Sachen Spiele-Effizienz, und der nennt sich AMD Ryzen 5 7500X3D. Mit einem Wert von 2,427 übertrifft der kleine Sechskerner mühelos alle anderen Prozessoren im Test. AMD löst sich somit selbst als König der Effizienz ab, denn zuvor saß die Krone auf dem großen Bruder 7600X3D. Das zeigt noch einmal mehr als deutlich auf, wo sich ein 7500X3D wohlfühlt, nämlich beim Spielen. Nun kommen wir zum Fazit und fassen noch einmal alles zusammen. Lohnt sich der Kauf des AMD Ryzen 5 7500X3D?
Quelle: PCGH
Sparsam und schnell: So und nicht anders stellt man sich eine schlanke Spiele-CPU vor. Nur zum Arbeiten ist der Sechskerner nicht wirklich geeignet.
AMD Ryzen 5 7500X3D: Fazit
Mit einem Spiele-Index-Wert von über 75 Prozent und nur rund 39 Prozent im Anwendungs-Index positioniert sich der AMD Ryzen 5 7500X3D eindeutig als reine Spiele-CPU. Die Unterschiede zum größeren 7600X3D sind so gering, dass es in einem Blindtest praktisch unmöglich wäre, zu erkennen, welcher Prozessor im System steckt. Damit stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Warum. Welchen Zweck verfolgt AMD mit dem 7500X3D? Wird es dem 7600X3D ähnlich ergehen wie einst dem legendären 5800X3D, der zugunsten des 5700X3D aus dem Programm verschwand? Oder ist die Fertigung des 7500X3D für AMD schlicht günstiger? Wenn AMD wirklich beide Modelle parallel anbieten möchte, entscheidet ausschließlich der Straßenpreis des 7500X3D über dessen Erfolg. Denn alles, was ein 7500X3D (nicht) kann, kann auch ein 7600X3D.
| Prozessor | AMD Ryzen 5 7500X3D |
|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/? |
| Preis | 279 Euro (UVP) |
| Für Mainboards mit … | Sockel AM5 |
| Codename | Raphael-X |
| Anzahl Kerne/Threads | 6c/12t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 4 GHz, (4,55 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 32 KiByte/32 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 1.024 KiByte/96 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), TSMC N5 |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 3,40 |
| Integrierte Grafikeinheit (IGP) | RDNA 2 |
| IGP-Funktionen | 4x Display Support, AMD Eyefinity, AMD Freesync 2, AV1 decode, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, DirectX 12.1, OpenGL 4.5, Vulkan 1.0 |
| Befehlssätze und Erweiterungen | MMX(+), SSE, SSE2, SSE3, SSE4.1, SSE4.2, SSE4a, x86-64, AMD-V, AES-NI, AVX, AVX2, AVX-512, FMA3, SHA |
| KI-Beschleuniger (NPU) | Nicht vorhanden |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 24× PCI-Express 5.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 1,59 |
| Offener Multiplikator | Nein |
| Speicherkanäle/Speicherspezifikation | 2× DDR5-5200 |
| ECC-Support | Unterstützt |
| TDP laut Hersteller | 65 Watt |
| Package Power Table (AMD) | 88 Watt |
| Leistungsaufnahme (BG3/Indiana/Stalker 2) | 46/42/46 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 47 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) | 55 Watt |
| Effizienz Gesamt (20 Benchmarks) | 100 Prozent |
| Leistung (60 % der Endnote) | 3,34 |
| Spiele-Index (Avg) | 75,4 Prozent |
| Spiele-Index (P1) | 76,1 Prozent |
| Spiele-Index (P0.2) | 75,3 Prozent |
| Anwendungs-Index | 39,1 Prozent |
| Endnote | 3,00 |
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Von Strategiespielen und solchen Sachen wie Star Ciziten (alpha, so optimiert wie ein rechteckiges Rad) gibt es auch bei vielen Shootern so einige Momente wo das halt in die CPU rennt.
Weil der Kollege will halt nicht 150 FPS sondern 350 stabil mit runtergefahrener Grafik, die CPU schafft diese nicht, GPU langweilt sich mit weit unter 80% Auslastung.
Extremfall? Nein. Etwas, was sich mit dem 9800X3D beheben lässt, zum Teil (immer noch CPU-Limit, aber deutlich später).
1. PCGH Spezial 7800X3d Ram Tuning, im Index plus 13% Fps. U5 235 mit Ram Tuning plus 20%. Damit liegen ein optimierter 7800X3d und ein optimierter U5 235 auf quasi dem selben Niveau - was spricht dann nochmal für einen 7500-7600x3d? Wenn Intel in Summe günstiger, bis nicht teurer ist.
2. Dein Beispiel mit 150 zu 350 Fps ist total Übertrieben. Alles Stock liegt ein 9800X3d 33% vor einem U5 235. Das wären dann 350 gegenüber 263Fps, in diesem Extrem Beispiel. (STOCK)
Deutlicher wiegt das am anderen Ende.
Wenn der 235iger in nicht spielbare Fps rutscht, sind fast alle AMD CPUs auch in der selben Situation. Einzig die 500€ Garde kann dann etwas helfen.
Beispiel (fiktiv) U5 235 (Stock) fällt auf 1% percentile von 45 Fps (bei den percentilen liegen die Intel noch stärker, da sind es dann nicht einmal mehr die zuvor genannten 33%, eher noch 25%)
Dann fällt ein 9800X3D (Stock) auf 1% percentile von 56Fps.
(Nur ein Gedankenspiel auf Basis der Durchschnittlichen Leistungen, bei den PCGH Tests. Natürlich gibt es immer Spiele die bei AMD, oder Intel deutlich besser laufen)
Dann lieber im P/L Sweatspot kaufen und bei der nächsten, oder übernächsten Gen wieder in diesem Bereich.
3. Effizienz ist es dann auch nicht ein optimierter U5 235 liegt gleich auf mit einem Ram OC betriebenen 7800X3d, plus minus 5-10W, je nach Spiel usw. Die effizienteste AMD Variante wäre dann wohl bis zu 20W sparsamer unter Last. Das hält sich dann mit dem Idle die Waage, zwischen AMD und Intel.
Also das es nur AMD gibt ist etwas arg übertrieben. Intel bietet auch eine gute Alternative.
Ich persönlich würde entweder zu einem 7800X3d, oder einem U5 245KF greifen und beide etwas Feinschliff verpassen.
Von Strategiespielen und solchen Sachen wie Star Ciziten (alpha, so optimiert wie ein rechteckiges Rad) gibt es auch bei vielen Shootern so einige Momente wo das halt in die CPU rennt.
Weil der Kollege will halt nicht 150 FPS sondern 350 stabil mit runtergefahrener Grafik, die CPU schafft diese nicht, GPU langweilt sich mit weit unter 80% Auslastung.
Extremfall? Nein. Etwas, was sich mit dem 9800X3D beheben lässt, zum Teil (immer noch CPU-Limit, aber deutlich später).
Absolute kleinst Insel würde ich sagen.
Viel zu teuer.
Der 3D-VCache bringt nicht in jedem Game solche Zugewinne, dass niedriger Takt und Vorgänger-Architektur damit wett gemacht werden.
Viel zu teuer.
Hier ist übrigens ein sehr vernünftiger Test zum 7500X3D in der Computerbase.
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