AMD Ryzen 5 1600(X): Manche Sechskerner werden mit acht aktiven Kernen ausgeliefert
Offenbar sind bei manchen Ryzen-5-1600- und -1600X-Prozessoren nicht die beworbenen sechs, sondern alle acht physisch vorhandenen Kerne aktiv. Aus einem Ryzen 1600X wird so etwa ein günstiger Ryzen 7 1800X. Benchmarks und Bilder des Task-Managers untermauern die Behauptungen. Die freigeschalteten CPUs scheinen aus einer bestimmten Batch zu stammen.
AMD hat schon eine lange Geschichte, was den Vertrieb von teildeaktivierter Hardware angeht, die sich komplett freischalten lässt. Das reicht von Grafikkarten, bei deren GPUs sich Shader-Einheiten durch einen BIOS-Flash nachträglich aktiviert lassen, bis hin zu CPUs, bei denen sich Rechenkerne oder zusätzlicher L3-Cache durch bestimmte BIOS-Einstellungen freischalten lassen. Im Falle von Ryzen 5 mit sechs Kernen haben manche Käufer offenbar erneut Glück und bekommen zwei zusätzliche Kerne kostenlos dazu.
Im Forum der südkoreanischen Webseite cooln.kr haben sich in den letzten Wochen Berichte gehäuft, laut denen acht aktive Kerne zur Verfügung stehen. Die Prozessoren melden sich korrekt als Ryzen 5 1600X beziehungsweise Ryzen 5 1600 und haben die beworbenen Taktraten, im Task-Manager werden jedoch 16 Threads und deren Auslastung angezeigt. Benchmarks bestätigen, dass die CPUs die Leistung von Achtkernern auf die Straße bringen. Die Modelle müssten nicht durch einen Trick freigeschaltet werden, sondern nutzten die acht Kerne ab Werk, heißt es. Aus einem Ryzen 5 1600X wird so de facto ein Ryzen 7 1800X für gerade einmal rund 215 Euro, aus dem Ryzen 5 1600 ein etwas schnellerer Ryzen 7 1700 für circa 200 Euro.
Den Berichten zufolge stammen alle freigeschalteten Ryzen-5-CPUs aus der 36. Kalenderwoche dieses Jahres, also Anfang September, und dem Packaging-Standort Penang, Malaysia. Bei Letzterem wird normalerweise die Teildeaktivierung vorgenommen - bei dieser konkreten Batch scheint es einen Fehler gegeben zu haben. Ablesen lässt sich die Produktionswoche und der Packaging-Standort nur vom Code auf dem Heatspreader. In der zweiten Zeile muss ein UA 1736Pxx stehen, zum Beispiel UA 1736PGT. Aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses gehört der Ryzen 5 1600 zu den beliebtesten Mainstream-CPUs. Gut möglich, dass der Fertigungsausschuss die Nachfrage nicht abdeckt und AMD zwei eigentlich funktionstüchtige Kerne künstlich deaktivieren muss.



Habe am Samstag, den 02. 12. 2017 ein neues System zusammengebaut, die CPU habe ich schon vorher gekauft, so ca. mitte November.
CPU ist R5 1600, ich habe während der Installation gar nicht bemerkt das alle 8 Kerne aktiv sind, erst als mich ein wenig ans OC herangewagt habe, habe ich in einem Benchmarkprogramm gesehen 8 Kerne, 16 Threads.
Hab es aber zuerst für einen Auslesefehler des Programms gehalten (AIDA64), für weitere Tests habe ich auch CPU-Z installiert, dort stand auch 8/16.
Ok, ins Geräte-Manager reingeschaut, Threads gezählt - 16....
Hmmm, könnte nicht sein das alle Programme falsch auslesen, aber wie könnte sein, das ich 8 Kerne / 16 Threads habe?
Kurz nachgedacht, ok, es muss ein Benchmark her, der gut skaliert. Ja, Cinebench R15 Multithread.
Schnell heruntergeladen, installiert und gestartet....
Huch, es sieht so aus, ich habe wirklich einen Achtkerner bekommen.
Cinebench Ergebniss mit CPU OC auf 3.9 GHz:
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AIDA64 Cache & Memory Benchmark:
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CPU-Z OC auf 3.9 GHz:
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CPU Code: UA 1738SUS, gekauft bei Caseking (R5 1600 Boxed)
Wenn man das OC ernsthaft betreiben will, werde ich mich da aber wohl noch einige Male hinsetzen müssen unm die optimale Balance aus Temperatur, Spannung und Takt zu finden. Ich war jetzt nur auf das Ergebnis meines ACHTKERNERS gespannt. Jetzt geht es erstmal zurück auf den Standardtakt.
Nun sind es ja 2C/4T mehr, damit müsste das Ding ja bei gleichem Takt auch wärmer werden. Da werde ich für OC dann mal über einen anderen Kühler im mITX-Gehäuse nachdenken müssen.
Erstmal bleibe ich beim Standardtakt, der mit Corsair 3200 DDR4 betrieben wird (XMP aktiv).
Zu Testzwecken werde ich aber vllt schon mal übertakten, aber nicht mehr heute.