Ryzen 3 3100 unter Flüssigstickstoff: Über 5,9 GHz auf X570 Tomahawk
Kaum hat AMD die neuen Vierkerner von der Leine gelassen, liegt der erste OC-Rekord eines Ryzen 3 3100 vor. Ein Overclocker aus Taiwan erreichte auf einem MSI X570 Tomahawk über 5,9 GHz - selbstredend unter Flüssigstickstoff und praxisuntauglichen Einstellungen.
AMD hat sich mit der Veröffentlichung neuer Vierkernprozessoren auf den Launch von Comet Lake-S vorbereitet. Während der AMD Ryzen 3 3300X die neue Quad-Core-Speerspitze bildet, besticht der Ryzen 3 3100 durch seinen Kampfpreis von nur 109 Euro. Die Chips scheinen auch recht taktfreudig zu sein. Beim Extrem-Overclocking erreichte der TaiwanerTSAIK mit einem Ryzen 3 3100 jedenfalls direkt 5,9236 GHz auf den vier Kernen.
Das höchste mit Zen 2 erreichte OC-Ergebnis, eingereicht vom selben Nutzer mit einem Ryzen 9 3950X, liegt bei 6,041 GHz. Die 5.923,6 MHz des Ryzen 3 3100 spielen also auf Anhieb in einer ähnlichen Liga bei HW-Bot, was vermuten lässt, dass sich alsbald weitere Rekorde einstellen. Noch steht der taiwanische Overclocker auf Platz 1 im Ryzen 3 3100-Ranking - das allerdings allein auf weiter Flur. Andere Ergebnisse sind bisher nicht validiert worden.
Speicher untertaktet
Um 5,9 GHz zu stemmen, brauchte es allerdings auch extremer Kühlmaßnahmen in Form von Flüssigstickstoff. Die Spannung hob der Übertakter auf 1,45 Volt an, während er ein einzelnes Speichermodul auf 799,8 MHz (DDR4-1600) untertaktete. Beim Unterbau bediente er sich eines MSI X570 Tomahawk.
Mehr zum Thema:OC-Erfolg: der8auer taktet AMD FX-8350 auf über 8 GHz
AMDs Ryzen 3 3100 liefert vier Kerne, acht Threads, einen Basistakt von 3,6 und einen Boost-Takt von 3,9 GHz. Da es sich beim Ryzen 3 3100 um ein 2+2-Design handelt, also zwei aktive Kernen pro CPU-Core-Complex (CCX) vorliegen, ist der 2 x 8 MiByte große L3-Cache etwas latenzlastiger als beim Ryzen 3 3300X. Der hat nur ein CCX mit vier Kernen und liefert die 16 MiByte L3-Cache "am Stück". Mehr Details erfahren Sie im PCGH-Test.
Quelle: HW-Bot
Oder kann man aus den Werten mit Stickstoffkühlung irgendwelche Rückschlüsse ziehen, wie sich die 110€ CPU mit Luftkühlkung übertakten lässt. Oder zur Not noch mit WaKü, obwohl schon das für mich rausgeworfenes Geld wäre, das man besser in die nächst leistungsfähigere CPU steckt.
Oder kann man aus den Werten mit Stickstoffkühlung irgendwelche Rückschlüsse ziehen, wie sich die 110€ CPU mit Luftkühlkung übertakten lässt. Oder zur Not noch mit WaKü, obwohl schon das für mich rausgeworfenes Geld wäre, das man besser in die nächst leistungsfähigere CPU steckt.
Bei Intel lassen sich nur die teuren K-CPUs übertakten.
Da kann man sich ja schon auf eine neue Version des Tests zur Lauffähigkeit (dann) moderner Spiele mit extrem überakteten R3 3100 in ein paar Jahren freuen (auch wenn dabei mit Sicherheit wieder die Langlebigkeit egal ist und u.U. nötige CPU-Steppings garnicht erst erwähnt werden).
Vieleicht sollte AMD mal eine 1-Kern Variante von Zen2 (ohne HT) auf den Markt bringen, der nur für extrem OC optimiert ist.