CPU-Transistor durchgemessen: der8auer mit zweitem Video zu TSMCs 7-nm-Prozess

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CPU-Transistor durchgemessen: der8auer mit zweitem Video zu TSMCs 7-nm-Prozess (1)
Quelle: AMD

Es mag vielen unmöglich erscheinen, einen einzelnen CPU-Transistor mit Messspitzen durchzumessen. Youtuber und Übertakter "der8auer" zeigt nun allerdings, dass es sehr wohl funktioniert. Die von einer deutschen Firma entwickelte Technik hatte er zuvor bereits präsentiert.

Youtuber und Übertakter "der8auer" begab sich bereits vor einigen Wochen in den Süden Deutschlands, um herauszufinden, ob man den einzelnen Transistor einer CPU durchmessen kann. Er stieß dort auf die deutsche Firma Kleindiek, die sich durch ihre Nanoprobe-Technik bei Firmen wie Intel und TSMC einen Namen gemacht hat. Mittels winzigkleiner Mikromanipulatoren kann sie tatsächlich Messspitzen an feinste Strukturen führen. Nachdem "der8auer" die Technik bereits im ersten Teil seiner Videoreihe vorstellte, ging es nun ans Messen.

Am Monitor sieht man bei 50.000. bis 150.000-facher Vergrößerung, wie die Messspitzen auf den verschiedenen Kontakten des Transistors aufsetzen. Durch das Anlegen einer für den Transistor unbedenklichen Spannung lässt sich erkennen, wie die einzelnen Komponenten miteinander verschaltet sind. So kann ein Hersteller wie Intel im Rahmen einer Qualitätsanalyse zum Beispiel feststellen, warum der gerade gebaute Prototyp nicht so arbeitet, wie er eigentlich sollte. Gibt es etwa irgendwo noch einen Kurzschluss? Alternativ lässt sich in den eigenen Laboren natürlich auch sichtbar machen, wie die Konkurrenz arbeitet.

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TSMCs 7-nm-Prozess durchgemessen

"der8auer" nimmt im Video Messungen an einem Transistor aus TSMCs 7-nm-Prozessor vor, wie er zum Beispiel bei RDNA-2-Radeons oder der Ryzen-5000-Serie zum Einsatz kommt. Dabei zeigen sich auch die Grenzen des Verfahrens. Moderne SRAM-Zellen etwa, die für den Cache genutzt werden, bestehen aus Kobalt, das schon während der Herstellung eine Oxidschicht ausbildet. Messen wird also entsprechend schwierig.

Mehr zum Thema: TSMC: 3-nm-Fertigung und 5-nm-Stacking ab 2022, Raphael-IOD im N6-Prozess

Alles Weitere erfahren Sie im hochinteressanten Videobeitrag, den der Übertakter auf Youtube veröffentlicht hat. Hintergründe zur Messtechnik lieferte "der8auer" bereits in einem separaten Video.

Quelle: Youtube

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FetterKasten Software-Overclocker(in)
        Diese Größenverhältnisse und wie man überhaupt so etwas herstellen kann sind schon der absolute Wahnsinn.
        Vor allem wie durch bestimmte Verschaltungen und hohe Frequenzen, dann irgendwann unsere Games oder was auch immer auf dem Monitor erscheinen.

        Wenn man sich jetzt mal vorstellt, was das menschliche Auge sehen kann, wäre man gar nicht so weit davon entfernt einen Transistor sehen zu können (zumindest als Pünktchen und nicht die Struktur):

        Sofern man noch junge gesunde Augen hat, mit denen man richtig nah fokussieren kann, sieht man z.B. auf einer schwarzen Unterlage am Tisch im besten Fall noch Staubkörnchen bis in den einstelligen Mikrometerbereich (0,001-0,01mm).
        Und 1 Mikrometer sind 1000 Nanometer.
        Wenn ein Transistor nun ca. 50nm groß ist. Ist man gar nicht sooo weit davon entfernt. Also gerade mal den Faktor 100. Und dann ist es auch nur noch nen Faktor 100 und man ist schon auf Atomebene

        Also man kann sich die Dimensionen noch halbwegs vorstellen.
      • Von FetterKasten Software-Overclocker(in)
        Diese Größenverhältnisse und wie man überhaupt so etwas herstellen kann sind schon der absolute Wahnsinn.
        Vor allem wie durch bestimmte Verschaltungen und hohe Frequenzen, dann irgendwann unsere Games oder was auch immer auf dem Monitor erscheinen.

        Wenn man sich jetzt mal vorstellt, was das menschliche Auge sehen kann, wäre man gar nicht so weit davon entfernt einen Transistor sehen zu können (zumindest als Pünktchen und nicht die Struktur):

        Sofern man noch junge gesunde Augen hat, mit denen man richtig nah fokussieren kann, sieht man z.B. auf einer schwarzen Unterlage am Tisch im besten Fall noch Staubkörnchen bis in den einstelligen Mikrometerbereich (0,001-0,01mm).
        Und 1 Mikrometer sind 1000 Nanometer.
        Wenn ein Transistor nun ca. 50nm groß ist. Ist man gar nicht sooo weit davon entfernt. Also gerade mal den Faktor 100. Und dann ist es auch nur noch nen Faktor 100 und man ist schon auf Atomebene

        Also man kann sich die Dimensionen noch halbwegs vorstellen.
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