Commodore OS Vision 3.1: Retro-Betriebssystem schrumpft
Commodore OS Vision ist in der Version 3.1 erschienen und bietet neben dem nostalgischen Brotkasten-Feeling auch eine eigene BASIC-Programmiersprache. Das Retro-Betriebssystem schrumpft mit dem neuesten Release deutlich.
Commodore OS Vision, eine Linux-Distribution auf Basis von Debian GNU/Linux, welche ursprünglich von Commodore USA ins Leben gerufen wurde, ist in der neuen Version 3.1 erschienen und bietet neben dem nostalgischen Brotkasten-Feeling auch eine eigene BASIC-Programmiersprache. Das Retro-Betriebssystem schrumpft mit dem neuesten Release deutlich und ist als ISO nur noch 9 statt 37 GiByte groß.
Quelle: Commodore OS Vision
Commodore OS Vision, welches auch als Betriebssystem für den Commodore 64X dient, wurde dafür deutlich verschlankt und um die Linux-Spiele, Retro-Systeminhalte, einschließlich Demos, Spiele, MODs und SIDs, Nicht-Commodore-Emulatoren und Spezial-Inhalte reduziert, so Leo Nigro, Entwickler von Commodore OS Vision.
Viele davon werden in den kommenden Monaten wieder über das neue Custom Application Installer verfügbar sein.
— Leo Nigro, Entwickler von Commodore OS Vision
Das ursprüngliche Systemabbild ("Image") war mit 37 GiByte für viele Anwender schlicht und ergreifend zu groß, sodass viele der Zusatzinhalte zukünftig über einen neuen App-Installer verfügbar gemacht werden sollen. Wer möchte, kann aber auch die Version 3.0 installieren und auf Commodore OS Vision 3.1 aktualisieren, sodass sämtliche Anwendungen, Spiele und Retro-Inhalte erhalten bleiben.
Linux-Distribution mit 8-Bit-Emulator
Commodore OS 3.1 stellte neben den unter Linux üblichen Softwarepaketen auch den VersatIle Commodore Emulator ("VICE") für 8-Bit-Software zur Verfügung, sodass klassische Anwendungen und Spiele für Commodore 64, Commodore 128, CBM-II, Commodore PET, Commodore VIC-20, Commodore Plus/4 entsprechend dem Entwicklungsstand der einzelnen Emulatoren genutzt werden können.
Quelle: Commodore
Commodore OS Vision 3.1 wird auch als vorinstalliertes Linux-Betriebssystem auf der x86-Hardware der Mini-ITX-Systeme C64x genutzt, welche wahlweise mit einem effizienten Intel N100 oder flotten AMD Ryzen 9 7940HS angeboten werden.
Eigene Spiele mit BASIC schreiben
Mit von der Partie ist auch wieder Commodore OS BASIC V2, eine eigens für das Commodore OS Vision umgesetzte Modifikation von Commodore BASIC, einem Dialekt von BASIC. Diese Programmiersprache ermöglicht die Entwicklung eigener Spiele und Anwendungsprogramme speziell für Commodore OS Vision 3.1.
Weitere Informationen liefern die offiziellen Release Notes und die sehr ausführliche Installationsanleitung. Das neue Release steht ab sofort kostenlos zum Download (ISO) bereit.
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Quelle: Commodore OS Vision

Ich hoffe, dass so dem Amiga auch noch wieder neues Leben eingehaucht wird.