Ryzen 7 Pro 4750G: Sind APUs jetzt schon schneller als PS4 und Xbox One?
Mit AIDA64 ermittelte Benchmark-Werte legen nahe, dass inzwischen selbst CPUs mit integrierter Grafikkarte schneller sind als Playstation 4 und Xbox One. Die TFLOPs scheinen tatsächlich höher zu sein - allerdings fallen dabei auch ein paar Dinge unter den Tisch. Spiele laufen auf einem Ryzen 7 Pro 4750G ohne dedizierte Grafikkarte jedenfalls ganz ordentlich, wie Benchmarks zeigen.
Ein Reddit-Nutzer hat einen Ryzen 7 Pro 4750G, eine der neuen Renoir-APUs, durch den AIDA64-Benchmark gejagt. Dabei kam heraus, dass die integrierte Grafikeinheit deutlich mehr Rechenleistung hat als die GPU von Playstation 4 und Xbox One. Die Vega-8-Grafik liefert demnach 2,15 TFLOPs - die GPU der ursprünglichen Playstation 4 kommt aber lediglich auf 1,84 TFLOPs und die der ursprünglichen Xbox One sogar nur auf 1,31 TFLOPs.
Obwohl die Konsolen mittlerweile sieben Jahre auf dem Buckel haben, kann man sie auf Grundlage dieser Zahlen allerdings noch nicht abschreiben. TeraFLOPS allein machen einfach noch keinen guten Vergleich. Die Floating Point Operations Per Second geben zwar theoretisch an, wie viele mathematische Operationen ein Chip pro Sekunde bewältigen kann. Das tun aber längst nicht alle Architekturen gleichermaßen effizient. Außerdem nützen noch so hohe TFlops bei Flaschenhälsen wenig. APUs wie der Ryzen 7 Pro 4750G haben zum Beispiel keinen schnellen Grafikspeicher. Und DDR4-Arbeitsspeicher ist, auch wenn er hoch taktet, nun mal deutlich langsamer als der GDDR5 der Playstation 4. Die ursprüngliche Xbox One hatte DDR3 plus ESRAM.
Renoir-Benchmarks im Netz: durchaus gamingtauglich
Trotzdem muss sich Renoir in puncto Grafikleistung nicht verstecken, wie verschiedene Benchmarks nahelegen. So läuft GTA 5 laut einem Youtube-Video von TechEpiphany selbst in 1440p noch ganz ordentlich auf einem Ryzen 7 Pro 4750G, wenn man sich bei den Details zurückhält. Auch Death Stranding und Assassin's Creed: Odyssey schlugen sich mit reduzierten Details und 1080p ganz gut.
Mehr zum Thema: Ryzen 4000G: Kein Retail-Release, aber Support auf Gaming-Mainboards? [Update]
Der Ryzen 7 Pro 4750G ist die Business-Version des Ryzen 7 4700G mit identischen Spezifikationen. Beide takten auf 3,6 bis 4,4 GHz, haben eine TDP von 65 Watt und bieten acht Kerne mit doppelt so vielen Threads. Die integrierte Vega-8-Grafik liefert 512 Shader-Einheiten, die auf bis zu 2.100 MHz laufen. Boxed-Versionen des Ryzen 7 4700G, wie auch andere Renoir-APUs, sind vorerst nicht erhältlich. Es gab zuletzt aber wiederholt Hinweise, dass die Prozessoren nicht dauerhaft auf OEMs beschränkt sein werden.

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1. beim Treibersupport
2. dem Leerlaufverbrauch
3. weil es gerade nur Tray Varianten zu kaufen gibt. 3 Jahre Garantie mit Boxed CPUs geben einen Hauch Extra Zufriedenheit.
So bleiben kleine Wermutstropfen, wie kleine Stiche fühlt es sich an...und ich überlasse das Glück anderen. Mit einem Intel i9 Comet Lake bin ich schon sehr gut bedient.
Was steckt den in heutigen Notebooks drin?
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Intel Core i7-9750H 45Watt
Sicher kein Leisetreter.
Wenn du das Ganze immer auf Höchstleistung laufen lässt, ja. das saugt 2x.
Bis wohin kann man denn aber moderne CPUs + GPUs runterbringen?
Problemlos auf Ultra Low Modell-Leistung + Verbrauch. Je nach Nutzung.
Wer den ganzen Tag nebenbei Cinebench spielt ist, selber Schuld.
Und ist es nicht genau da das AMD punktet?
Kann sehr schnell und sehr sparsam, je nach Bedarf?
Stell dem noch HBM dazu. Schon hast du massiv Leistung auf engstem Raum.
Das MoBo nur noch auf USB, Speicher und Netzwerk reduziert.
Apple hat es gezeigt, NBs mit MoBos auf ~1,5*RPie Größe.
Das mit den CCX würde mich dann wirklich brennend interessieren. Hatte da vielleicht aber auch einfach den falschen Gedankengang, da ich davon ausgegangen bin, dass es inkl. GPU-Part irgendwann doch recht eng wird.