Ryzen 4300G: Einsteiger-APU nun auch für Endverbaucher erhältlich
AMDs ursprünglich 2020 veröffentlichte Ryzen-4000-APU, Ryzen 4300G, ist nunmehr kein exklusives OEM-Produkt mehr. Ab sofort können auch Endverbraucher zum Vierkerner mit acht Threads greifen, wenn sie es wollen.
Mitte 2020 brachte AMD abseits des Endverbraucher-Aufgebots der Ryzen 4000-Reihe für den Desktop auch gesonderte OEM-Varianten auf den Markt. Genauer handelte es sich dabei um APU-Ableger. Einige Modelle gelangten bereits vor einiger Zeit in den freien Handel. Mit dem Ryzen 4300G gesellt sich nun eine weitere Option hinzu.
Die Renoir-APU auf Basis von Zen 2 versteht sich als Einsteiger-Option. Vier Kerne und acht Threads gibt es bei einem Basis-Takt von 3,8 GHz sowie einer Boost-Geschwindigkeit von bis zu 4 GHz nebst 4 MiByte an L3-Cache. Die konfigurierbare TDP bewegt sich derweil zwischen 45 und 65 Watt.
Als integrierte Grafikeinheit steht einer Radeon Vega 6 zur Verfügung, die mit sechs Compute Units bei 1,7 GHz aufwartet. Somit ist die bereits etwas betagte Zen 2-APU immerhin dem Nachfolger in Form des Ryzen 5300G in diesem Punkt ebenbürtig. Der ist aktuell abermals ein vorerst exklusives OEM-Produkt und dürfte auch der Grund für das Anbieten des Ryzen 4300G im Endverbraucher-Markt sein. Auch wenn es bei der alten iGPU bleibt, gibt es mit Zen 3 eine neuere und leistungsstärkere Architektur, die die bisherige Einsteiger-Option für PC-Hersteller mehr oder minder obsolet macht.
Angeboten wird AMDs Ryzen 4300G bei zahlreichen hiesigen Händlern, wie unser PCGH-Preisvergleich zeigt. Die Preise bewegen sich weitestgehend unter der Marke von 100 Euro, während die unmittelbare Verfügbarkeit zumindest bereits bei einigen Anbietern gegeben ist. Das günstigste Angebot liegt derzeit bei 85,90 Euro mit einigen Tagen Wartezeit. Damit bewegt sich die APU im erwartbaren Preisbereich, den offiziell bislang der Ryzen 3 3200G abdeckte.

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Edith: Rechtschreibekorrektur
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