Red Dead Redemption Remastered PC: Spielwelt und Szenario
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Als ehemaliges Bandenmitglied werden Sie von dem Bureau of Investigations, dem Vorläufer des heutigen FBIs, den Feds, angeheuert, um Ihre ehemaligen Gefährten zu beseitigen. In Red Dead Redemption üben Sie Verrat. Verrat an den alten Wegbegleitern, die Sie im Verlauf der Handlung zur Strecke bringen müssen. Es ist jene Gang des zweiten Teils, die Sie in Red Dead Redemption ausliefern, bekämpfen müssen. Sie üben Verrat an Ihrem früheren Anführer, der ehemaligen Vaterfigur Dutch (Benjamin Byron Davis). Sie brechen die Treue mit jenen vergehenden Werten, die Ihr alternder Protagonist, von der fortschreitenden Gegenwart ermüdet, in mit der Zeit verfließenden Ehren hält.
Oder ist es die Welt, die Ihren Protagonisten verrät? Red Dead Redemption spielt ähnlich wie GTA mit einer Art moralischen Grauzone. Ähnlich wie GTA ist der Protagonist Gefangener seiner Umstände, in RDR weniger als Opfer sozialer Umstände, der Gesellschaft, sondern der Moderne, welche diese Gesellschaft erst noch formt. Dabei bietet Red Dead Redemption eine etwas "verspieltere" Version - ja, im Nachfolger fast schon Simulation - des Wilden Westens, eine etwas "arcadiger" anmutende Fassung einer jener großen, offenen Spielewelt, die Rockstar in RDR2 perfektioniert hat.
Zwar setzt auch der Vorgänger eine große, offene und - für die damalige Zeit - extrem detailreiche, lebendige, offene Welt. Auch Red Dead Redemption bietet individuelle Bewegung zu Fuß und im Sattel. Sie können sich mit "Freizeit-Aktivitäten" wie Karten- und Würfelspiel, Armdrücken die Zeit vertreiben, den Saloon besuchen. Sie können mit dem Lasso Verbrecher fangen, Pferdezureiten oder Viehtreiben, Sie können ins Kino gehen, Duelle anzetteln oder in der Wildnis campieren. Sie werden bekannte Figuren und Orte wiedertreffen oder besuchen, etwa Dutch, Abigail und Blackwater.
Red Dead Redemption bietet mit New Austin (angelehnt ans reale Texas sowie Arizona) und West Elisabeth (inspiriert von Colorado sowie Teilen Kaliforniens) und dem fiktiven mexikanischen Staat Nuevo Paraíso eine große, frei erkundbare Spielewelt, in der Sie sich vergnügen können. Doch im Grunde ist die Handlung von Red Dead Redemption sehr linear, ja nahezu stringent. Auch darin ähnelt das erste Red Dead Redemption dem zweiten Teil: Ihr Protagonist ist frei und doch gefangen. Ein Freigeist, der obendrein versucht, seinem früheren Leben zu entkommen, anständig zu werden. Den amerikanischen Traum zu leben. Doch ist er auch Gefangener seiner alten Gepflogenheiten, ein Opfer seines bisherigen Lebens, seiner Schandtaten, der Vergangenheit, die ihn stetig einholt. Er ist auf der Suche nach dem Guten in sich selbst. Doch aufgrund seiner gewalttätigen, brutalen und unangepassten Vergangenheit nicht in der Lage, Erlösung, Vergeben (Redemption) zu finden, Wiedergutmachung zu leisten.
Das Missions-Design von Red Dead Redemption, die zufälligen Begegnungen, die "Activities" in der Spielewelt, die Erzählung der linearen Handlung erinnern trotz vieler Gemeinsamkeiten im Vergleich zu RDR2 noch ein wenig mehr an frühere GTA-Teile und deren Struktur. Red Dead Redemption lässt bereits viel erkennen, was den Nachfolger ausmacht, doch ist die Struktur noch ein wenig "lockerer", verspielter. Red Dead Redemption erinnert mehr an ein "Game", ein Spiel, denn den Nachfolger. Die PC-Version bietet neben einer angepassten sowie ergänzten Maus-und-Tastatur-Steuerung sowie - passend zum Release um Halloween - außerdem das populäre Zombie-DLC "Undead Nightmare". Der ehemals vorhandene Online- bzw. Multiplayer-Modus wurde dagegen ersatzlos gestrichen. Kommen wir zur Technik.

Das vermisse ich inzwischen mehr denn je. Die Bildschärfe und allgemeine Bildqualität fast aller modernen Titel empfinde ich als Vollkatastrophe weil zu viel Post-Processing und zu viel temporale Effekte verwendet werden. Besonders die UE5 fällt hier äußerst negativ auf.
Bin zwar spät dran, aber muss auch sagen, dass es schön ist, das noch von jemand anderem zu hören/lesen. Man fühlt sich zuweilen allein, dass man von der Bildqualität (nicht Grafik!) neuer Spiele enttäuscht ist..
Das in Kombination mit der schlechter werdenden Optimierung, wodurch man dann nicht mit Downsampling entgegensteuern kann, kann frustrierend sein.
Zur Beantwortung dieser Frage hätte man evtl. die alten GPUs noch in 720p sowie Settings unterhalb "ultra" testen sollen.
Eine 2012er GTX 660 kommt in 1080p medium und sogar 1080p high gut mit dem Spiel zurecht:
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Das sollte dann doch für eine 2010er GTX 580 erst recht gelten, oder?
War die GTX 580 nicht ca. 10% schneller als die GTX 660?
Gefühlt ist das Spiel noch mehr im CPU Bottleneck als GTA 4.
Außerhalb der Städte natürlich immer 144 FPS.
Würde damit auch die anfangs mickrige Konsolenperformance erklären, die CPU der PS4 kommt wahrscheinlich nicht hinterher bzw. es musste noch optimiert werden.