Raytracing in Spielen: Windows October-Update bringt DXR für alle Nutzer
Mit dem Windows October-Update verteilt Microsoft auch die DirectX-Raytracing-API (DXR). Diese soll einen einheitlichen Standard für die Entwicklung von Spielen mit Raytracing bieten. Damit schafft Microsoft die Grundlage für kommende Titel wie beispielsweise Battlefield 5.
Die Vorab-Präsentation von Turing, die Nvidia im August abgehalten hat, hatte vor allem ein großes Thema im Mittelpunkt: Raytracing. Die neuen Grafikkarten, die inzwischen bereits im Handel erhältlich sind, sollen laut der Präsentation den Einsatz von Raytracing in Spielen ermöglichen. Zeitgleich wurden auch mehrere Titel angekündigt, für die eine Unterstützung der neuen Technik geplant ist. Trotzdem konnte Raytracing zum Verkaufsstart der ersten Grafikkarten vor knapp zwei Wochen noch nicht genutzt werden.
DXR heute, DirectML im Frühling
Der Grund dafür ist nicht (nur) fehlende Unterstützung der Spiele, sondern auch des Betriebssystems: Die DirectX-Raytracing-API (DXR) war bislang nicht in Windows 10 integriert und dementsprechend konnten Spiele auch nicht darauf zugreifen. Mit der letzte Nacht vorgestellten Version 1809, dem Windows 10 October Update, ändert sich das. Mit der neuen Version wird DXR integriert. Die Verteilung des Updates verläuft dabei, wie üblich, in Wellen; Nutzer von Windows 10 erhalten DXR also nicht sofort, sofern sie das Update nicht gezielt selbst installieren.
Passend zum Thema: Raytracing in Spielen: Beschleunigung durch Prozessor soll möglich sein
Für Benutzer der neuen Version von steht damit nun Raytracing zur Verfügung, wobei das explizit auch, aber nicht zwangsläufig nur für Turing-Grafikkarten gelten muss. Laut Microsoft soll die Implementierung gut zu den GPU-Pipelines der Zukunft passen. Außerdem spricht das Unternehmen auch von DirectML (Machine Learning): Die Schnittstelle soll Deep-Learning-Aufgaben in Spielen vereinheitlichen.
Als Beispiel werden das Denoising von per Raytracing erzeugten Frames und intelligentes Upscaling in Spielen genannt, die DirectML dürfte also vermutlich einheitliche Konkurrenzprodukte zu Nvidias Deep Learning Supersampling (DLLS) ermöglichen. Die API soll im Frühling 2019 erscheinen, wahrscheinlich mit dem nächsten großen Windows-Update.

Steckt doch alles noch in den Kinderschuhen.
Diese Vergleiche müssten zuerst alle ausgereift werden.
Ich kann so keine Urteile abgeben.
Weiß nicht wie es euch dabei geht.
Eine 2080 läuft drei mal schneller bei den simplen DXR-Samples gegenüber einer 1080Ti.
Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Vega dort deutlich besser als eine 1080Ti dastehen würde, geschweige denn in Spielen, wo ein Mix besteht.
Du hast Benchmarks von AMDs eigenen ProRenderer gesehen und AMD schneidet im Vergleich zu Spielen gegenüber Pascal in mehreren Bereichen deutlich besser ab, aber Turing befindet sich in den DXR-Demos und den eigenen Benchmarks von Nvidia auf einem völlig anderen Niveau, da sind sowohl Pascal, als auch Vega völlig abgeschlagen im Vergleich zu Spielen ohne Raytracing, wo der Abstand von Turing relativ gering ist.
Die Benchmarks von Turing im Vergleich zur 1080ti im Raytracing sind wirklich bescheiden im Vergleich zu dem was man suggeriert hat. Die Nvidia Präsentation war eh vollends für die Tonne.
Du hast Benchmarks von AMDs eigenen ProRenderer gesehen und AMD schneidet im Vergleich zu Spielen gegenüber Pascal in mehreren Bereichen deutlich besser ab, aber Turing befindet sich in den DXR-Demos und den eigenen Benchmarks von Nvidia auf einem völlig anderen Niveau, da sind sowohl Pascal, als auch Vega völlig abgeschlagen im Vergleich zu Spielen ohne Raytracing, wo der Abstand von Turing relativ gering ist.