Neon Noir: Crytek demonstriert Raytracing mit Cryengine auf Radeon Vega 56

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Crytek demonstriert Raytracing mit Cryengine auf Radeon Vega 56
Quelle: Crytek

Dass nicht nur Nvidia mit seiner aktuellen Turing-Architektur und dedizierten Funktionseinheiten in der Lage ist, Raytracing-Berechnungen durchzuführen, sondern theoretisch auch AMD-Grafikkarten, ist bereits bekannt. Nun demonstriert Entwicklerstudio Crytek in Form einer Tech-Demo eine performante Lösung mit einer Radeon Vega 56.

Das Video der "Neon Noir" benannten Tech-Demo von Crytek zeigt die Cryengine 5.5 in Aktion mit einer AMD Radeon RX Vega 56, wobei das Raytracing in Echtzeit gerendert wird. Genutzt wird hierfür Voxel-based Global Illumination (SVOGI) in einer experimentellen Variante. Die später im Jahr erscheinende Version der Engine soll neben den bisherigen Raytracing-Schatten auch SVOGI samt Raytracing-Reflexionen und -Refraktionen unterstützen.

Die Tech-Demo ist dabei Crytek zufolge herstellerunabhängig lauffähig und funktioniert entsprechend auch auf Nvidia-Grafikkarten. Alle Reflexionen in Neon Noir sollen komplett ohne Screen-Space-Reflections erstellt worden sein. Wie Golem.de anmerkt, funktioniert dies auch mit den entsprechenden Features der Unreal Engine 4, der Glacier-Engine und der Snowdrop-Engine. Abseits dessen ist Raytracing ansonsten derzeit bekanntlich ausgewählten Titeln in Verbindung mit Nvidia-Grafikkarten der RTX-Generation vorbehalten, wobei ein Raytracing-Treiber für AMD-Karten bisher nicht öffentlich verfügbar ist. Unbekannt ist, bei welcher Auflösung und Bildrate Cryteks Tech-Demo läuft, jedoch scheint die Rechenleistung der AMD-Grafikkarte grundlegend zu genügen.

Hintergrund: Neon Noir

Das sagte Crytek: Crytek hat ein neues Video veröffentlicht, das die Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts der Cryengine zeigt. Neon Noir zeigt, wie Echtzeit-Mesh-Ray-Traced-Reflexionen und -Refraktionen sehr realistische Bilder für Spiele liefern können. Die Neon Noir-Demo wurde mit der neuen, erweiterten Version der Total Illumination-Technik der Cryengine erstellt, die eine Echtzeit-Raytracing-Funktion bietet. Dieses Feature wird 2019 in die Cryengine-Release-Roadmap aufgenommen.

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    • Kommentare (331)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
      • Von olletsag
        Zitat von Gurdi
        Darauf erwartest du doch hier nicht ernsthaft ne Anwort oder
        BVH ähnelt eher einer binären Suche. Dafür sind dedizierte Cores sinnvoll.

        Crytek beweisst komischerweise das es auch anders geht, ohne proprietärer Technologie, und das war mit PhysX und später GSync genauso.

        Gaussmath hat insoweit Recht, wenn er meint das Speichern von Dreiecken zur Ermittlung der Strahlüberschneidung, wäre ein immer wieder kehrender Vorgang zum Polygontest.

        BVH Implementierungen können die Anzahl der Aufrufe zur Ermittlung der Strahlschnittpunkte drastisch reduzieren, nur nicht besonders günstig, denn jeder Strahl muss noch mehrere Tests durchlaufen. Man spinne dieses weiter, wenn für jedes Pixel eine Anzahl von Strahlen benötigt wird. Den größten Rechenaufwand des BVHs machen die Polygone in einer Szene aus, die für Szene und Szene erstellt werden müssen, bevor das Raycasting beginnt. Es war Anliegen der Entwickler bei Implementierung in Engines, BVH Daten so zu modifizieren, um sie wiederverwenden zu können. Alles andere wäre bzgl. RTX zu langsam. Die RT Cores können daher beides relativ schnell, ob sie tatsächlich gebraucht werden, ist wieder eine andere Geschichte. Ich vermute RTX baut stark auf deren Rechenleistung auf, was ja nVidia typisch wäre um andere Mitbewerber auszuschließen.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Duvar
        GDC 2019: AMD erweitert seine offenen Software-Tools fuer Spieleentwickler | Hardwareinside
        Gibts von AMD eigentlich kein Live Streaming etc pp oder ist Flaute angesagt bei denen, dachte heute sollte es paar Infos geben.
        Oh interessant, vor allem der standard Code für FS2 interessiert micht. Auch das TrueAudio nun wieder kommt klingt interessant. Mal sehn ob es mal ein wenig Verbreitung bekommt.
        Das Update für Ocat ist auch ne feine Sache.
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        GDC 2019: AMD erweitert seine offenen Software-Tools fuer Spieleentwickler | Hardwareinside
        Gibts von AMD eigentlich kein Live Streaming etc pp oder ist Flaute angesagt bei denen, dachte heute sollte es paar Infos geben.
      • Von boedefelt PC-Selbstbauer(in)
        Nach dem was jetzt hier schon los ist, möchte ich nicht wissen was nachher ab geht.

        AMD Stock Soars After Analyst Says It Won Google Cloud-Gaming Deal
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