Z790-Mainboard mit 13900K abgelichtet: Overclocker spricht von bis zu 6,5 GHz
Im Forum von Overclock.net veröffentlichte ein Nutzer ein Foto, auf dem ein ROG-Maximus-Z790-Extreme-Mainboard von Asus zusammen mit einem 20-USD-Kühler zu sehen ist. Mit diesem Set-up habe dieser einen Core i9-13900K getestet, der bei der Single-Core-Performance auf 6,5 GHz gekommen sein und bis zu 250 W verbraucht haben soll.
Derweil wird im Forum von Overclock.net ausgiebig über ein Foto des brasilianischen Overclockers "RobertoSampaio" diskutiert. Das Besondere an diesem Foto ist, dass es das Erste ist, welches das Asus-ROG-Maximus-Z790-Extreme-Mainboard zeigen soll. Mit diesem Mainboard hat RobertoSampaio laut eigener Aussage ein "Golden Sample" eines Core i9-13900K getestet, die High-End-CPU aus Intels kommender Raptor-Lake-Generation.
Mit 250 W bei geringer Last auf einem Kern 6,5 GHz
Wie der Overclocker behauptet, hat sein Core i9-13900K nicht einmal 300 bis 400 W verbraucht. Bei Volllast soll die CPU im Schnitt 200 W erreicht haben und beim Übertakten 250 W. Zur Kühlung nutzte er einen Luftkühler, der wohl 20 US-Dollar gekostet und den Prozessor unter 90 °C gehalten haben soll. Der Overclocker berichtet weiter, dass der Core i9-13900K bei geringer Last 6,5 GHz auf einem Kern erreicht hat. Bei Volllast sollen nach eigener Aussage die P-Kerne auf 5,7 GHz und die E-Kerne auf 4,4 GHz getaktet haben. Das ROG Maximus Z790 Extreme habe dabei eine solide Arbeit verrichtet. Außerdem komme das Alder-Lake-Flaggschiff Core i9-12900KS gegen den Core i9-13900K wie ein "Kind" daher.
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Weitere Elemente des Test-Set-ups von Roberto Sampaio umfassten ein 650-W-Netzteil sowie 32 GiByte DDR5-6000-XPG-Lancer-Speicher von Adata mit den Timings CL36-104-34-29 CR2. Ob die Angaben des Overclockers aber so stimmen, wie berichtet, beziehungsweise schon veröffentlicht werden durften, lässt sich zumindest anzweifeln, da RobertoSampaio im Forum darum gebeten hat, dass alle seine Postings gelöscht werden sollen.
Allerdings fügt er hinzu, dass alle Daten, die er aufgeführt hatte, schon "bekannt" gewesen sein sollen. Unabhängig davon ist der Release der Raptor-Lake-CPUs nicht mehr weit entfernt. Am 27. September findet die offizielle Vorstellung von Intel statt, während der Marktstart am 20. Oktober erfolgen soll, so wie auch bei den Z790-Mainboards.
Quelle: Overclock.net via Wccftech

Ganz davon abgesehen ist auch immer die Frage, wie hoch diese Mehrleistung ausfällt und ob es sich mit der dazu höheren Leistungsaufnahme noch rechnet. Mein 12900K kann ich auch auf alle Kerne mit 5,2 GHz laufen lassen, aber mir reicht der Prozessor bereits mit Stock aus und so muss ich nicht noch mehr Strom verbrauchen, für eine höhere Leistung, die ich nicht haben muss.
Und soviel langsamer sind die Ryzen nun auch nicht.
Es bleibt jedenfalls spannend.
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Zusammen mit dem neuen Namen für die Mikroarchitektur führte AMD auch ein Rating-System für seine QuantiSpeed-Prozessoren ein.
Hintergrund dieser Maßnahme ist die Tatsache, dass Intel die NetBurst-Architektur des Pentium 4 (und seiner Ableger Celeron, Mobile Pentium 4 sowie Xeon) auf eine möglichst hohe Taktrate optimiert hatte, allerdings auf Kosten der Rechenleistung pro Takt.
AMD-Prozessoren setzen dagegen auf einen niedrigen Takt, führen dabei aber mehr Instruktionen aus. Effektiv sind einander entsprechende Prozessoren also bei vielen Aufgaben gleich schnell. Die höhere Taktfrequenz der Pentium 4 bedeutete im Marketing allerdings einen Vorteil für Intel-Prozessoren, da dem technisch nicht versierten Kunden damit oft eine höhere Leistung vorgegaukelt wurde.
AMD reagierte mit dem QuantiSpeed-Rating für Athlon XP und Sempron, welches für die direkte Vergleichbarkeit mit den Pentium 4-Prozessoren sorgt. Das "+" in der Bezeichnung soll den Spieß sogar noch umdrehen und deutlich machen, dass der Prozessor eigentlich noch schneller ist als das zugehörige Rating, also auch schneller als das jeweilige Konkurrenzprodukt.
Ich erinnere nur ungern an das Duell Bulldozer vs. Sandy Bridge. Ähnlicher Take aber (je nach Anwendung) erhebliche Leistungsunterschiede.
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Ansonsten kann man den Teil mit den limitierenden Faktoren sowie der Workload unterschreiben.
Am Ende hatte ich ja aus meinen Quellen alles bisher auch stets eher und hätte durchaus die Kollegen ärgern können, die brav warten müssen, bis die Freigabe erfolgt. Das macht man aber nicht, zumindest halte ich es so. Den 12400 hatte ich ja auch lange vorher und dann zum Launch als einziger in DE ein Review.