Core i9-13900K: Engineering Sample im unabhängigen Test
Ein neuer und etwas umfangreicherer Leak zum Core i9-13900K ist auf der chinesischen Youtube-Alternative Bilibili aufgetaucht. Dort präsentiert der Kanal EJ Hardware, der auch auf Youtube vertreten ist, eine kleine Review eines offensichtlichen Engineering Samples.
In jüngerer Vergangenheit machten so einige Leaks zur Performance von Intels kommenden Raptor Lake-Prozessoren die Runde. Die stammen vermehrt aus China, wo nun auch ein Engineering Sample des Core i9-13900K in die Hände des Youtube- und Bilibili-Kanals EJ Hardware gelangt ist.
Vorab muss allerdings angemerkt werden, dass nicht klar ist, welche Aktualität das Engineering Sample hat. Zwar legt der nahende Launch nahe, dass EJ Hardware womöglich ein neueres Engineering Sample oder Qualification Sample testet, doch die nötigen Codes, um dies zu verifizieren, sind im Video abgeklebt.
Bildergalerie
Getestet wurde der vorliegende Core i9-13900K im Zusammenspiel mit einem MSI Z690 Godlike, Colorful Gamer RGB DDR5-4800 RAM sowie einer Geforce RTX 3090. Für die Kühlung erfolgt der Griff zu einer All-in-One-Lösung von Phanteks in Form des Glacier One 360 MP. Unmittelbar wird Raptor Lake indes mit dem Core i9-12900K gegenübergestellt. Dabei gibt es Resultate mit Standard-Frequenzen sowie auch OC.
Bevor es im Video Benchmarks zu sehen gibt, gibt es erst einmal einige Kennzahlen zu den erreichten Temperaturen und dem Stromverbrauch. Festzuhalten ist, dass Raptor Lake effizienter und in Folge auch mit niedrigeren Temperaturen als Alder Lake arbeitet. Zumindest bei 4,9 GHz begnügt sich der Core i9-13900K mit knapp unter 180 Watt, während Alder Lake bei gleicher Frequenz 280 Watt verbraucht, was beachtenswert wäre. Die Werte sind also mit Vorsicht zu genießen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich der finale Prozessor aufgrund weiterer Optimierungen am Microcode, den Taktraten und dem UEFI unter Last anders verhalten wird.
Die Temperaturen für das Raptor-Lake-Flaggschiff übersteigen derweil nicht die Marke von 62 Grad Celsius, während der Core i9-12900K hier in Bereichen deutlich über 90 Grad Celsius unterwegs ist. Dieser Abstand schrumpft mit aktiven Overclock auf 5,2 GHz bei beiden CPUs, wobei diese weiterhin deutlich auseinanderliegen. Nahezu auf Augenhöhe geht es in diesem Szenario beim Stromverbrauch zu. Mit rund 269 versus 259 Watt schrumpft der Abstand erheblich. Für Raptor Lake ist allerdings noch Luft nach oben und so wird Prime95 mit 5,2 GHz All-Core-Frequenz gestartet. Hier ist die obere Grenze mit 378 Watt bei Temperaturen bis 92 Grad Celsius vorerst erreicht.
Quelle: EJ Hardware (via videocardz.com)
Core i9-12900K vs. Core i9-13900K - Gaming 1080p (1)
Quelle: EJ Hardware (via videocardz.com)
Core i9-12900K vs. Core i9-13900K - Gaming 1080p (2)
Geht es um die Leistung, so kann sich Raptor Lake in Cinebench R20 und CPU-Z gegenüber dem direkten Vorgänger deutlich behaupten. Weniger gut sieht es derweil beim Gaming in 1080p aus. Hier geht die Krone in der Gesamtbetrachtung an den Core i9-12900K, der sich gerade in den CPU-lastigeren Spielen, darunter Cyberpunk 2077 und Total War, behaupten kann. Siegen kann der Core i9-13900K lediglich in PUBG und Borderlands 3, während der Abstand in Forza Horizon 5 mit 3 Fps recht marginal ist. Eine drastischere Übertaktung der Performance-Kerne auf 5,5 GHz hilft da nur bedingt.
Offiziell soll Raptor Lake Ende Oktober in den Handel starten. Bereits deutlich früher sei die Vorstellung im Zuge des Intel Innovation-Events zum Monatsende angedacht. Geplant werde mit mindestens 6 neuen K-CPUs in der 125-Watt-Klasse - zählt man die KF-Varianten ohne integrierte Grafikeinheit mit. Auch verbrauchsärmere 65-Watt-Varianten sollen sich zum Portfolio gesellen.

Was "musstest" du beispielsweise bei deinem 5900X optimieren?
Hab ich nicht schon genug vorarbeit geleistet wenn ich die CPU nach Tagen von Pro und Kontra vergleichen auswählte dann. Geld auf den Tisch legen musste für das ich gut eine Woche (manche länger) eventuell sehr hart z.B. körperlich arbeiten musste, an vielen anderen stellen eventuell sogar abstriche machen musste!?
Für mich ist es eine Enttäuschung wenn ich an einem teuer bezahlten Produkt nachträglich rumbasteln muss um wenigstens nahezu optimale Werte zu bekommen... ich dachte die kaufe ich gleich mit...
Habe auch sonst keine Anwendung die mehr ziehen und falls doch, nutze ich solche Anwendungen selten bis gar nicht.
In Games wird je nach Grafikkarte diese das meiste Strom ziehen.
In meinem Fall sind es 120 FPS die ich anstrebe, da mein UWQHD Monitor 120 Hz hat. Die Spiele laufen aber meist mit hohen Settings, da ich keine Probleme mit habe, wenn 100 FPS (G-Sync) nicht erreicht werden.
Aber du hast Recht mit deiner Meinung
Was du meinst sind vermutlich Wortgefechte.