Intel Raptor Lake mit "baldigem" Release: Daten zu 13900K, 13700K und 13600K bestätigt

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Die neuen Raptor-Lake-Prozessoren stehen in den Startlöchern und Intel hatte kurzzeitig auf seiner Webseite die Daten zu den ersten Modellen bestätigt.
Quelle: Intel

Die neuen Raptor-Lake-Prozessoren stehen in den Startlöchern und Intel hatte kurzzeitig auf seiner Webseite die Daten zu den ersten Modellen bestätigt, wie ein Twitter-Leaker festhielt. Zum Tech Day in Israel wurde Intel zudem konkret, was die Architektur und die maximalen Taktfrequenzen angeht.

Die Schlinge bis zum Showdown zwischen Intels 13. Core-CPU-Generation und AMDs Ryzen 7000, Raptor Lake versus Raphael, zieht sich immer weiter zusammen. Denn im Rahmen des Tech-Days in Israel wurde die Vorstellung und der Vertrieb der Raptor-Lake-CPUs mit dem Schlüsselwort "bald" angekündigt. Wer die Nachrichtenlage um Intel in den vergangenen Wochen und Monaten im Blick hatte, wird wissen, dass es in zwei Wochen so weit sein muss, wenn der Chiphersteller aus Santa Clara am 27. September seine Intel-Innovation-Veranstaltung abhält.

Intel bestätigt K-Line-up, nimmt die Infos aber wieder zurück

Erst kürzlich sickerten die offiziellen technischen Daten der ersten drei K-CPUs inklusive KF-Varianten durch einen Leak von Igor's Lab an die Öffentlichkeit. Diese Spezifikationen auf den Folien wurden anhand eines Eintrags von Intel auf der hauseigenen Webseite bestätigt. Allerdings hat das Unternehmen diese Informationen wieder offline genommen. Der Twitter-Leaker "momomo_us" war allerdings schnell genug und hat per Screenshot die Daten konserviert.

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Intel erläutert dabei erneut, wie die Kennzeichnung der Prozessoren nach Leistung aussieht: i3 für Einstiegsmodelle, i5 für die Mittelklasse, i7 für die Oberklasse und i9 schließlich fürs High-End. Darauf folgt die Erwähnung der ersten drei bekannten Modelle sowie deren Kern/Thread-Anzahl und maximale Taktrate der P-Kerne, ohne TVB (nur 13900K) und Turbo Boost Max 3.0 (nur 13900K und 13700K):

  • Core i9-13900K: 24c/32t, bis zu 5,4 GHz
  • Core i7-13700K: 16c/24t, bis zu 5,3 GHz
  • Core i5-13600K: 14c/20t, bis zu 5,1 GHz

Neu ist hierbei nichts, es fehlte lediglich die offizielle Bestätigung seitens Intel. Wie das Unternehmen in Israel weiterhin berichtete, sollen bei Raptor Lake Taktraten von 6 GHz mit Standardeinstellungen erreicht werden können. Sogar von übertakteten 8 GHz ist die Rede - wenn man flüssigen Stickstoff zur Hilfe nimmt. Generell scheint Raptor Lake eher eine Zwischenetappe für die Folgegenerationen Meteor und Lunar Lake in den kommenden Jahren zu sein, da die Änderungen zu Alder Lake nicht allzu umfangreich erscheinen.
Auch interessant: Intel: Preiseffekte sollen ab dem vierten Quartal auch Mainboards verteuern

Wie Intel erklärt, gibt es eigentlich nur eine kleine Änderung am P-Kern sowie weder am E-Kern noch an der Grafik. Der Fakt, dass alle non-i5-K-Modelle keinen zusätzlichen L2-Cache pro Kern bekommen, lässt außerdem darauf schließen, dass für die kleineren Modelle Alder-Lake-Chips recycelt und ihnen E-Kerne spendiert wurden, diese jedoch mit einem Raptor-Lake-Label versehen werden.

Quelle: Intel via momomo_us auf Twitter

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Atma
        Zu jetzigem Zeitpunkt würde ich kein AM4 mehr neu kaufen, da kann Zen 3 noch so günstig sein. Man merkt der Plattform ihr Alter besonders beim I/O an, Z690 ist meilenweit voraus.
        Ist halt eben die Frage, ob man das braucht. Bis auf drei Details habe ich z.B. mit meinem 10 Jahre alten Board keine Probleme. Das eine sind die mit x8 und x4 angebundenen Grakas, dafür wäre PCIe 4.0 schon ganz gut. Mehr USB 3.0 Anschlüsse wären auch nicht schlecht, 4 Stück sind etwas wenig. Außerdem ein oder zwei Plätze für eine m.2 SSD.

        Das alles und noch viel mehr, haben die AM3 Boards.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Atma
        Zu jetzigem Zeitpunkt würde ich kein AM4 mehr neu kaufen, da kann Zen 3 noch so günstig sein. Man merkt der Plattform ihr Alter besonders beim I/O an, Z690 ist meilenweit voraus.
        Ist halt eben die Frage, ob man das braucht. Bis auf drei Details habe ich z.B. mit meinem 10 Jahre alten Board keine Probleme. Das eine sind die mit x8 und x4 angebundenen Grakas, dafür wäre PCIe 4.0 schon ganz gut. Mehr USB 3.0 Anschlüsse wären auch nicht schlecht, 4 Stück sind etwas wenig. Außerdem ein oder zwei Plätze für eine m.2 SSD.

        Das alles und noch viel mehr, haben die AM3 Boards.
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von lucky1levin
        Da hätte ich dann eher AMD genommen.

        Vorallem da die deutlich nach unten gingen.
        Zu jetzigem Zeitpunkt würde ich kein AM4 mehr neu kaufen, da kann Zen 3 noch so günstig sein. Man merkt der Plattform ihr Alter besonders beim I/O an, Z690 ist meilenweit voraus.
      • Von Markzzman BIOS-Overclocker(in)
        Crazy hab für meinen 12600KF noch 250 Schleifen bezahlt.
        Den gibt´s jetzt erst ab ~300...
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Und das ist schon zuviel.

        Da hätte ich dann eher AMD genommen.

        Vorallem da die deutlich nach unten gingen.
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Teurer als aktuell Alder Lake wird es kaum werden, der 12900K, 12700K und 12600K sind schon ordentlich im Preis gestiegen.
      Direkt zum Diskussionsende
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